Ich habe mir vor kurzem einen Überblick verschafft, was mir Linux und Debian zum Thema Virtual Network Computing, kurz VNC, bieten können. Insbesondere habe ich mit einem älteren Laptop der Klasse Pentium II, 128 MB und einem Core Duo mit 4 GB RAM experimentiert.
Interessant fand ich auf den ersten Blick directvnc, ein VNC Client der sich mit dem Framebuffer zufrieden gibt, um den entfernten Desktop anzuzeigen und dabei auf DirectFB zurückgreift. Als erstes habe ich mich mit dem Core Duo verbunden, wo Vino als VNC-Server mit Debian Testing und Gnome 3 lief.
Die erste Hürde über die man stolpern kann sind die Zugriffsrechte, wenn man directvnc als normaler Benutzer startet. Man benötigt auf jeden Fall die Kontrolle über /dev/tty0 und /dev/mouse/ oder /dev/psaux, ansonsten erhält man einen Fehler wie:
Error opening /dev/tty0
–> Permission denied
Die Rechte lassen sich mit chown temporär ändern. Die dauerhafte und “saubere” Methode scheint aber zu sein, udev Regeln zu erstellen, so dass schon beim Systemstart in die Konsole alles funktioniert. Wenn jemand schon öfter mit directvnc gearbeitet hat und eine noch bessere Lösung für das Problem kennt, immer her damit.
Die Performance von directvnc war ausgezeichnet, selbst auf dem Thinkpad von 1998 konnte ich den großen Rechner problemlos kontrollieren. Leider musste ich bei Vino mit der Einschränkung leben, dass ich die Geometrie der Anzeige nicht an meine 1024×768 Pixel Auflösung anpassen konnte.
Wenn man mehr Kontrolle braucht ist x11vnc kein schlechter VNC-Server, da sich hier zahlreiche Optionen direkt über die Kommandozeile steuern lassen und auch die Anzeige des Desktops ist schnell mit dem Attribut -geometry 1024x768 geändert, wonach mein Gnome 3 Desktop im Framebuffer des Thinkpad 600 vollständig dargestellt wurde.
Außerdem habe ich mir noch tightvncserver angesehen, dessen großer Vorteil die effiziente Datenkodierung ist, mit der sich die Performance bei Verbindungen über das Internet und bei schmaler Bandbreite verbessern lässt. Zum Betrieb ist nicht einmal eine laufende Desktopumgebung notwendig, weswegen sich tightvncserver auch mehr für ein kollaboratives Projekt auf einem entfernten Rechner eignet als für ein Hilfsmittel bei Rechnerproblemen. Der Client als Gegenstück heißt xtightvncviewer.
Wer mit aptitude search vnc nach einer groben Idee zum Thema Virtual Network Computing fahndet, findet auch noch vnc4server und xvnc4viewer, dazu auch noch in Java geschriebene Clients und GTK Widgets, auf die ich aber noch keinen Blick geworfen habe.
Als grafische Oberfläche für einen VNC-Client gefiel mir bisher Remmina sehr gut, weil man hier auch gleich mehrere Protokolle dank verschiedener Plugins zur Auswahl angeboten bekommt und nicht nur mit VNC sich zu einem entfernten Rechner verbinden kann. Die Gnome 3 Lösung Vinagre ist mir hingegen zu spartanisch.
Mein absoluter Favorit war aber linuxvnc, ein kleiner VNC-Server, der Eingaben und Aktionen in tty Konsolen übertragen kann. Perfekt geeignet, wenn man jemanden bei der “Arbeit” in der Konsole beobachten oder einfach nur beim Spielen von Dungeon Crawl Stone Soup zusehen möchte.
Ich schätze man könnte Tage damit verbringen, über die Vor- und Nachteile der einzelnen Varianten zu berichten. Zum Schluss bleibt aber, dass ein VNC-Client oder Server immer noch ein guter Verwendungszweck für einen alten Computer ist.
Ein Nachteil bei kleineren Linuxdistributionen ist, dass sie oftmals auf nur wenige Entwickler zurückgreifen können. Außerdem sind Webspace, Traffic und Zeit begrenzt und es fehlt einfach an Ressourcen, um jede verfügbare Software in einem Binärformat bereitstellen zu können.
Man kann dieses Problem in der Regel umgehen, indem man Werkzeuge wie Debians Alien oder Slitaz tazpkg benutzt, um Pakete fremder Distributionen in das eigene Format umzuwandeln. Das klappt bei kleineren Paketen oft sehr gut, man darf aber aber auch keine Wunder von so einer Transformation erwarten.
Bei Arch Linux und damit auch ConnochaetOS macht es keinen Sinn fremde Pakete umzuwandeln. Benutzer von Arch Linux werden mir sicher zustimmen, dass das Erstellen eigener Archpakete mit Hilfe von makepkg und dem Arch Build System(ABS) eine unkomplizierte Sache ist.
Um Pakete für ConnochaetOS zu bauen, empfand ich es am einfachsten mir das ABS zu installieren und die dort bereitgestellten PKGBUILDs an meine Bedürfnisse anzupassen.
pacman -S abs
pacman -S base-devel
Führt man danach als Benutzer root abs in einem Terminal aus, wird das Verzeichnis /var/abs mit den PKGBUILDs der verschiedenen Repos core, extra und community gefüllt. Die PKGBUILDs der Software befinden sich im namensgleichen Verzeichnis, welches nur noch auf den Rechner mit ConnochaetOS kopiert werden muss oder auch gleich an Ort und Stelle benutzt werden kann.
In meinem Fall wollte ich drei meiner FavoritenmtPaint, Irssi und C* Music Player für die i586 Architektur und ConnochaetOS übersetzen. Dazu genügt es, das sogenannte ARCH Feld um den Eintrag ‘i586′ zu erweitern.
Für Irssi war das schon der einzige Trick. Mit
makepkg -s
im Verzeichnis, wo auch das PKGBUILD liegt, konnte ich dann das Paket kompilieren und mit
pacman -U Name_des_Pakets.tar.xz
installieren.
Beim C* Music Player alias cmus brauchte ich hingegen noch die Bibliothek libao und musste libpulse und libmpg als Abhängigkeiten streichen. Auf dem Thinkpad 600 benutze ich sowieso ausschließlich ALSA.
Für mtPaint wurde noch die Bibliothek lcms2 gebraucht, die ich zum erfolgreichen Kompilieren zuerst übersetzen und installieren musste. Kurz zusammengefasst muss man also lediglich Pakete für i586 kompilieren und ggf. Abhängigkeiten entfernen, die man sowieso nicht gebrauchen kann. Zum Schluss kann man dann jedes beliebige Programm auch mit ConnochaetOS benutzen. Einziger Nachteil: Man muss sich in Zukunft um die Updates selbst kümmern.
Ihr könnt alle PKGBUILDs und auch noch ein paar zusätzliche von KMandla mit Hilfe des folgenden Links herunterladen.
Wenn man in die Rolle eines Bloggers schlüpft, muss man zwangsläufig der Versuchung widerstehen zu jedem topaktuellen IT-Trend seinen eigenen Senf dazuzugeben. Nun ist es nicht unwahr, wenn ich hier schreibe, dass ich Gnome 3 mit Debian Testing benutze und damit absolut zufrieden bin, nachdem ich mit Hilfe einer kleinen Erweiterung es geschafft habe einen Ausschalt-Knopf für mein Gnome 3 zu finden.
Das Problem ist nur, es gibt schon mehr als genug Blogs, die sich der gleichen Thematik angenommen haben und natürlich hat jedes einzelne davon eine einzigartige und unverwechselbare Meinung.
Während also mein Gnome so dahinwerkelte und ich keinen Grund sah meine überschäumende Freude der ganzen Welt mitzuteilen, dreht sich die Scheibe natürlich weiter. Ich könnte an dieser Stelle eine differenzierte Meinung zum Thema abgeben, aber wie viel einfacher ist es doch zu sagen: “Gnome 3 ist so toll, Gnome 3 ist so unglaublich schlecht.”
Anfang letzter Woche fasste ein Artikel auf picomol.de die Lage kurz zusammen, präsentierte exemplarisch Fanboys und Hasser von Gnome 3 und zeichnete das aktuelle Angebot an Gnome 3 Geschmacksrichtungen nach. Ich hinterließ einen längeren Kommentar und dachte noch etwas über die aktuelle Situation nach.
Auf den Punkt gebracht, es gibt genau zwei Gruppen von Nutzern Freier Software. Die eine Gruppe ist schweigsam und zurückhaltend. Wenn etwas gefällt wird es dankend angenommen und benutzt, ist es unpassend oder gar fehlerhaft wird kein großer Aufwand darum gemacht, man wechselt die Desktopumgebung, tauscht das Programm aus, man schreibt einen Fehlerbericht. In der Regel hört man nichts von diesen Benutzern. Sie bleiben im Hintergrund.
Der andere Teil ist oft laut, teilweise oft bis zur Schmerzgrenze. Sie haben erkannt, dass die Welt nach Empörung lechzt, egal wie lächerlich das Ganze ist. Der Kollege eines Schwagers einer Freundin hat gehört, dass Mark Shuttleworth von Bill Gates eine signierte Windows-DVD geschenkt bekommen hat. Das Ende von Linux?
Egal welche extreme Meinung man sich zu eigen macht, wichtig ist nur, dass sie polarisiert. Schließlich berichten wir ja nur objektiv, niemals subjektiv, ein ausgewogener Bericht ist unser höchstes Ziel.
Um was ging es hier eigentlich noch mal? Ach ja, Gnome 3 ist böse und eine Vielzahl von Begriffen trägt dazu noch zur Verwirrung bei.
Nun da wäre MATE, der Versuch Gnome 2 in die Zukunft zu retten. Das Problem an MATE ist leider, dass hier lediglich versucht wird die alten Gnome 2 Anwendungen mit GTK3 aber ohne neue Funktionen weiterzuführen. Das geht sicher für ein paar Monate gut, doch selbst der eingefleischteste Gnome 2-Klassik-Benutzer möchte irgendwann Sicherheitslücken ausgebessert bekommen und ein paar aktuelle Feature und Neuerungen wären sicherlich auch nicht schlecht.
In Anbetracht, dass MATE seit sieben Monaten für interessierte Kreise verfügbar ist, aber noch keine Hauptdistribution MATE wirklich offensiv vermarket hat, glaube ich auch nicht wirklich an eine Zukunft von MATE.
Das heißt natürlich nicht, dass es keine Linuxdistribution gibt, die neue Wege propagieren würde. Manch einer hat sicher schon von Linux Mint gehört. Neben MATE hatte ich auch die Mint Gnome Shell Extension (MGSE) vor einer Weile vorgestellt. Seit Wochen können informierte Linuxbenutzer nun auch lesen, dass Linux Mint diese Idee weiterentwickelt und Cinnamon ins Leben gerufen hat.
Was das mit Zimt zu tun hat? Keine Ahnung, aber es ist auf jeden Fall da. Was genau ist denn nun Cinnamon? Im Prinzip soll Cinnamon die Metamorphose von einem angeblich untauglichen Gnome 3 Desktop zu einem benutzbaren sein. Die Gnome-Shell wird aufgebohrt, der Fenstermanager Mutter wird zu Muffin, das alte Gnome 2 Gefühl bleibt erhalten.
Schon steht das Wort “Fork” im Raum. Linux Mint spaltet Gnome 3. Alles neu, alles toll? Ich denke, hier wird der Begriff der Abspaltung einfach falsch benutzt. So wichtig und auch selbstverständlich “forks” in einer Freien Softwarewelt sind, hier wird nicht Gnome 3 neu entdeckt, sondern die gnome-shell und der Fenstermanager Mutter an die eigenen Vorstellungen angepasst.
Cinnamon ist deswegen erst einmal das Aushängeschild von Linux Mint. Gnome 3 wird nicht verändert, ist auch nicht tot. Es wird lediglich ein Teil von Gnome 3 an die eigenen Bedürfnisse angepasst. Ja, das ist gut! Aber es heißt auch nicht, dass Cinnamon das bessere Gnome 3 ist.
Ich kann mir vorstellen, dass der Text für alle außer langjährige Linuxbenutzer ziemlich verwirrend gewesen ist. Wer neu ist im Club sollte Gnome 3 unvoreingenommen ausprobieren und sich nach eingehender Prüfung bei Nichtgefallen für eine andere Desktopumgebung entscheiden.
Gnome 3 ist mehr als nur eine Oberfläche. Leider wird das von nur wenigen Seiten auch offensiv vermarktet. Open Source, Freie Software ist genauso wie Demokratie ganz schön anstrengend, da man nichts diktiert bekommt und immer mitdenken muss. Gnome 3 ist weit mehr als nur die Summe seiner Teile. Es sind nicht die bösen Politiker. Jeder Bürger kann Politiker sein. Es sind auch nicht die bösen Gnome 3 Entwickler. Jeder kann Entwickler sein. Freie Software ist eine Mitmachgesellschaft und keine Diktatur.
Es gibt irgendwann den Moment, wenn man ein Problem mit älterer Hardware lösen möchte aber feststellt, dass man mit dem bisherigen Ansatz nicht mehr weiterkommt. Man beginnt sich nach Alternativen umzuschauen, die genau für diesen Anwendungsfall wie gemacht scheinen und fängt an Vergleiche zu ziehen. Ich habe das in der Vergangenheit auch getan und verschiedene Freie Betriebssysteme auf meinen älteren Rechnern ausprobiert. Dabei habe ich stets nach Ideen und Lösungen gesucht, die eigene Wege gehen und nicht einfach Bestehendes abkupfern und für mich ein paar Prinzipien und Ideale definiert, die ein solches Betriebssystem schließlich auszeichnen sollte.
Die folgende Aufzählung schließt nicht nur Linuxdistributionen ein, sondern auch Freie Betriebssysteme, die auf Hardware funktionieren, für die Linux nie vorgesehen war. Es gab noch eine Reihe von anderen Distributionen, die ich mir angeschaut habe, aber letztendlich stachen diese hier aus der Masse heraus.
Außerdem ist das auch ein Zwischenstand und Rückblick. Welche anderen Freien Betriebssystem bieten so viel Mehrwert, dass es sich lohnt hier in der Zukunft Zeit zu investieren? Was muss man noch gesehen haben?
Ich habe bewusst auf eine Rangfolge verzichtet, da das vollkommen belanglos wäre und alles alphabetisch sortiert. Ich denke alle hier genannten Distributionen schlagen sich hervorragend auf moderner, älterer und ältester Hardware und jede davon setzt eigene Akzente.
Arch Linux ist sicherlich eine der bekanntesten Distributionen, wenn es darum geht ein leichtgewichtiges System von Grund auf an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Archs größte Stärken sind die breitgefächerte Benutzerbasis und die herausragende Dokumentation, die zum Besten gehört, was die Freie Softwarewelt zu bieten hat. Ich mag Arch, weil es eigene Wege beschreitet und sich durch technisch einfache Lösungen von den zahllosen Distributionen abhebt, die nur den Standarddesktop austauschen.
Sicherlich wäre Arch Linux die ideale Distribution, wenn sie noch ältere Pentium Rechner unterstützen würde. Man muss gar nicht so weit in die Ferne schweifen, denn ConnochaetOS erfüllt all diese Wünsche und noch mehr.
Dem Hauptentwickler Henry Jensen ist es mit viel Einsatz und geringsten Mitteln gelungen nicht nur eine Distribution auf Basis von Arch Linux zu gestalten und für ältere Rechner zu optimieren, sondern auch ausschließlich Freie Software nach den GNU-Richtlinien für diese zu verwenden. Das ist sicher nicht der einzige Grund, weswegen ConnochaetOS jeden Respekt verdient, auch wenn ich nicht vollständig mit jedem Punkt dieser Art von Freiheit einverstanden bin.
Besondere Merkmale:
Vorteile von Arch Linux auf i586 Hardware, Freie Software nach den GNU-Richtlinien
Seit dem Umstieg auf Debian Stable hat sich bei Crunchbang im Hintergrund einiges verändert und Philip Newborough, der Lenker des Projekts, hat sich entschieden mit dieser schlanken Openbox-Distribution selbständig zu werden. Drum herum ist eine größere Community mit Forum und Wiki entstanden. Herausragendes Merkmal von Crunchbang ist der benutzerfreundliche und effizient eingerichtete Openbox-Desktop, der einem viel Konfigurationsaufwand abnimmt und dessen Voreinstellungen sich ideal als eigener Startpunkt beim Einstieg in ein reines Fenstermanagererlebnis eignen.
Besondere Merkmale:
Hervorragende Openbox-Konfiguration mit dem äußerst zuverlässigen Debian Stable.
Erfolgsgeschichte:
Lief einwandfrei auf dem Inspiron 4000 und ebenso problemlos auf dem Core Duo.
CRUX ist etwas Besonderes, da es zwei Welten miteinander verbindet. Nicht zufällig wurde Archs Begründer, Judd Vinet, von CRUX inspiriert. Kombiniert man die einfache Konfiguration eines BSD-Systems, mit den Konfigurationsmöglichkeiten einer quellbasierten Distribution und stellt dem Ganzen noch einen Kern von vorkompilierten Paketen zur Verfügung, entstehen die vielseitigsten Möglichkeiten in den Händen erfahrener Anwender wie z.B. ein grafischer Desktop mit Awesome, 16 MB RAM und einem 120 MHz Rechner.
Besondere Merkmale:
Mischung aus Source- und Binärdistribution. K.I.S.S Prinzip noch ausgeprägter als bei Arch Linux, ungeahnte Anpassungsmöglichkeiten.
Erfolgsgeschichte:
Viele Experimente in einer virtuellen Maschine. Der Wirklichkeitstest auf einem realen Rechner steht noch aus. Kommt bald. ™
Von Debian wurden mehr Derivate abgeleitet als bei jeder anderen Distribution und es bleibt mein bevorzugtes Betriebssystem insbesondere auf älteren Rechnern. Die Softwareauswahl ist riesig, der technische Unterbau exzellent. Hier Zeit zu investieren lohnt sich, denn auf die gleiche Technik setzen 2/3 aller Linuxdistributionen. Mit Debians Netzinstallation ist es ohne weiteres möglich ab 64 MB RAM ein minimales Debian zu installieren. Wer mit einem reinen Konsolensystem leben kann und Debian von einem anderen System implantiert, für den genügen auch schon 32 MB RAM.
Besondere Merkmale:
Das universelle Betriebssystem, äußerst skalierbar, unterstützt mehr Architekturen und vorkompilierte Software als jede andere Distribution.
Erfolgsgeschichte:
Benutze ich auf dem 14 Jahre alten Thinkpad 600, dem 13 Jahre alten Toshiba Portégé, dem 11 Jahre alten Inspiron 4000 und dem 3 jährigen Core Duo.
Es gibt nicht viele Freie Betriebssysteme, mit denen es möglich ist 20 Jahre alte Hardware wieder in Betrieb zu nehmen und Funktionen wie Netzwerken und USB-Support auszuprobieren, an die viele zu dieser Zeit noch gar nicht gedacht haben. FreeDOS bietet zusätzliche Software, die die alten DOS-Fähigkeiten um ein Vielfaches erweitert. Nicht nur als Musikbox und Plattform für alte DOS-Spiele geeignet.
Besondere Merkmale:
Funktioniert selbst mit 8086 Rechnern. GNU-Programme erweitern die alten DOS-Funktionen. Startzeit von unter 2 Sekunden selbst auf ältester Hardware.
Ich bin bei auf Debian basierenden Distributionen äußerst kritisch und erwarte bei einer neuen Distribution mehr als nur den Austausch der Desktopumgebung. Grml erscheint zuerst nur für Administratoren oder zur Systemrettung zu taugen. Doch weit gefehlt: Viele ältere Rechner laufen noch exzellent, wenn man anstatt grafischer Programme Anwendungen für die Konsole verwendet und das System mit ein paar Befehlen in einem Terminal steuert. Genau für diese Anwendungsfälle bringt Grml haufenweise Ideen mit. Selbst der größte Zweifler hat am Ende des Tages eine neue Leidenschaft entdeckt: Die zsh.
Besondere Merkmale:
Viele interessante Tipps für die Konsole, zsh lovers, Debian + Fluxbox
Erfolgsgeschichte:
Grmls zsh und vim Konfiguration ist nun auf allen Rechnern installiert.
Du denkst, du hast alles gesehen und plötzlich zückt jemand eine alte 3,5 Zoll Floppy mit der Aufschrift KolibriOS aus der Tasche, mit der dein 16 Jahre alter Laptop in eine grafische Oberfläche bootet. Wohlgemerkt wir reden hier von einem Betriebssystem, das vollständig im RAM läuft und neben einer Entwicklungsumgebung noch einen Dateimanager, Musikabspieler, Systemprogramme, Spiele, Demos und viele weitere Anwendungen an Bord hat.
Besondere Merkmale:
Komplettes in Assembler programmiertes Betriebssystem. Passt auf eine 1,44 MB Floppy, läuft mit 8 MB Arbeitsspeicher mit grafischer Oberfläche im RAM
Wenn man mit Ubuntu zufrieden ist, aber eine Standardinstallation nur noch träge auf älterer Hardware funktioniert, ist Lubuntu der richtige Weg aus dem Dilemma. Die LXDE Desktopumgebung mit dem Openbox-Fenstermanager und viele vorinstallierte leichtgewichtige Programme beweisen, dass man den Konfigurationsaufwand niedrig und die Produktivität hoch halten kann. Funktioniert bei mir sehr gut ab 256 MB RAM, 128 MB ist die absolute Untergrenze.
Besondere Merkmale:
Einsteigerfreundlich, sehr gute Dokumentation, voller Zugriff auf die Ubuntu-Repositorien
Erfolgsgeschichte:
Ist im direkten Vergleich mit Ubuntu auf dem Core Duo meine bevorzugte Ubuntu-Variante.
Puppy Linux bietet eine Gemeinschaft, die sich voll und ganz leichtgewichtiger Software und dem Weiterbetrieb älterer Hardware verschrieben hat. Besonders interessant ist die Möglichkeit Puppy Linux zu remastern und für die eigenen Bedürfnisse als RAM-Distribution anzupassen. Insbesondere für Computer ohne Festplatte oder einfach nur als äußerst genügsame RAM-Distribution zu empfehlen.
Voraussetzungen: Mindestens 128 MB RAM sollten es sein, bei 256 MB RAM und einem Pentium III gab es keine Probleme.
Besondere Merkmale:
Auf ältere Rechner fokussierte Community. Viele eigenentwickelte Werkzeuge zur Anpassung des Desktops. Fokus auf leichtgewichtige Software. RAM-Distribution.
Slitaz ist in vieler Hinsicht etwas Besonderes. Zum einen lässt sich dieses äußerst effiziente Betriebssystem gut als Livedistribution für unterwegs verwenden. Mit den eigenentwickelten Werkzeugen ist es möglich Software auf den betagtesten Rechnern zu verwalten und Slitaz ist mit Sicherheit eine der wenigen Distributionen, mit der sich von CD oder USB noch direkt ein Linux auf einen Laptop von 1996 mit 16 MB RAM installieren lässt. Dazu gibt es Unterprojekte wie Tiny Slitaz, die es per Webfrontend ermöglichen ein Miniimage zusammenzustellen, das diese Grenze noch auf 8 MB RAM senken kann.
Besondere Merkmale:
Hocheffiziente Distribution. Einfache Kreation von neuen Slitaz-Varianten möglich. Läuft bereits ab 16 MB RAM, mit Tiny Slitaz auch weniger möglich. Eignet sich sehr gut als Live CD/USB.
Nehmen wir mal an bei dir zu Hause liegt noch dieser 128 MB USB Stick vom Anfang des Jahrtausends herum und du suchst eine Linuxdistribution, mit der man diesen noch sinnvoll einsetzen kann.
Deine Suche hat ein Ende. Mit Tiny Core Linux passt ein Browser, der Xorg Server und eine komplette grafische Oberfläche dort hinein und du kannst die andere Hälfte noch zum Sichern deiner wichtigsten Daten und Konfigurationsdateien benutzen.
Besondere Merkmale:
Winziges Installationsimage, braucht sehr wenig Speicherplatz. Schnelle Bootzeiten, läuft immer im RAM, sehr effizient und reaktionsfreudig selbst auf ältester Hardware.
Das waren meine bisherigen Favoriten. Ich sage hier bewusst “bisher”, denn ich habe mich z.B. im Bereich Slackware und Gentoo noch nicht umgesehen. Vielleicht habt ihr aber schon gute Erfahrungen mit anderen leichtgewichtigen Betriebssystemen gemacht. Welche setzen davon eurer Meinung nach Akzente und eignen sich insbesondere für ältere Hardware?
Ich hatte vor kurzem erwähnt, dass ich das WordPress Plugin Subscribe2 verwende. Später fiel mir auf, dass einige Optionen gut versteckt oder von Haus aus nicht so vorgesehen sind, wie ich mir das für mein Blog vorgestellt habe.
Zuerst einmal musste ich etwas nach der deutschen Übersetzung suchen. Dazu gibt es diese englische Anleitung. Vorausgesetzt das eigene Blog wurde schon auf Deutsch eingestellt, genügt es die .mo Datei subscribe2-de_DE.mo der aktuellen Version herunterzuladen und in das Subscribe2 Plugin Verzeichnis zu kopieren.
Mein zweites Problem war eine Einstellung von Subscibe2, die es nur erlaubt Auszüge der Blogposts an öffentliche Abonnenten zu verschicken. Da ich aber nicht wollte, dass man sich extra für das gesamte WordPress Blog registrieren muss, habe ich mich etwas umgeschaut.
Um vollständige Textbeiträge zu erhalten, muss der PHP Code von Hand angepasst werden. Leider findet sich auf der Pluginseite selbst kein Hinweis auf die Stelle im Code, aber jemand hatte wohl die gleiche Idee und hat den entsprechenden Patch auf pastebin.com hochgeladen.
Ich habe das für die aktuelle Version 7.1 gerade noch einmal mit diff im unified Modus nachgestellt.
Dieses diff lässt sich mit patch leicht wieder einspielen, wonach standardmäßig nur noch ganze Artikel und keine Auszüge mehr verschickt werden.
patch subscribe2_alt.php patch
Wie man aber auch schnell erkennen kann, das Ersetzen der Variable $excerpt_body mit $full_body ist in diesem Fall schon der ganze Trick. Hoffe das spart einigen subscribe2 Benutzern etwas Zeit.
Vor drei Tagen wurde auf archlinux.org die gute Nachricht verkündet, dass Archs neuer Paketmanager Pacman 4 nun in den core Paketquellen verfügbar ist. Ich hatte im letzten September noch laut über die Sicherheitsarchitektur der Paketverwaltung nachgedacht und damals die Diskussion zu dem Thema näher verfolgt, die schon vor Jahren angestoßen wurde aber erst durch einen kritischen lwn.net Artikel an Fahrt gewann.
Währenddessen war man nicht untätig und 893 commits von 24 Helfern später, ist es nun gelungen eine Reihe von neuen Feature zu implementieren, darunter eben auch das Signieren von Paketen mit GnuPG.
Zuerst fiel mir auf, dass ich yaourt und dessen Abhängigkeit package-query vor einem Systemupgrade entfernen musste, da package-query auf Pacman in einer Version < 3.6 angewiesen war. Danach wurde zuerst Pacman aktualisiert, bevor ich mir das neue Sicherheitskonzept näher anschauen konnte.
Als erstes sollte man den neuen GnuPG Schlüsselbund mit pacman-key –init anlegen. Zum Thema Package Signing und Pacman-Key gibt es schon einen hilfreichen Eintrag im Wiki. Ausführlich wird der gesamte Prozess auch auf Allan McRaes Homepage erläutert.
Nachdem mit pacman-key sowohl Schlüsselbund und ein Grundgerüst an Konfigurationsdateien angelegt worden ist, kann man in /etc/pacman.conf seine persönlichen Vorstellungen von Sicherheit einstellen. Zur Zeit ist das Überprüfen der Paketsignaturen nämlich noch mit der Variablen SigLevel = Never abgeschaltet.
Mit SigLevel = Optional TrustedOnly werden Pakete auf ihre Signaturen hin überpüft, jedoch muss man jedem unbekannten Schlüssel noch einzeln vertrauen. Eine typische Fehlermeldung sieht dann am Anfang so aus:
pacman -S transmission-gtk
resolving dependencies...
looking for inter-conflicts...
Targets (1): transmission-gtk-2.42-2
Total Download Size: 0.61 MiB
Total Installed Size: 2.57 MiB
Proceed with installation? [Y/n]
:: Retrieving packages from extra...
transmission-gtk-2.42-2-i686 625.7 KiB 410K/s 00:02 [########################################] 100%
(1/1) checking package integrity [########################################] 100%
error: transmission-gtk: key "E8F18BA1615137BC" is unknown
:: Import PGP key 615137BC, "Ionut Biru ", created 2011-04-19? [Y/n] n
error: failed to commit transaction (invalid or corrupted package (PGP signature))
Errors occurred, no packages were upgraded.
Deswegen sollte man zuerst die sogenannten MasterKeys importieren. Diese fünf Hauptschlüssel werden dazu benutzt um die Schlüssel anderer Arch Linux Entwickler zu unterschreiben. Gemäß dem Web of Trust ist das marginale Vertrauen in drei dieser Schlüssel ausreichend, um einen anderen mit ihnen unterschriebenen Schlüssel als gültig anzusehen. Selbst im schlimmsten Fall, wenn zwei der MasterKeys widerrufen werden müssten, wäre also das Sicherheitskonzept weiter in Takt.
Problematisch ist momentan die Verteilung dieser Schlüssel. Es gibt z.B. noch kein pacman-keyring Paket, mit welchem alle GnuPG Schlüssel automatisch und benutzerfreundlich eingerichtet werden können. Außerdem haben noch nicht alle Arch Linux Entwickler ihre GnuPG Schlüssel unterschreiben lassen, weswegen es zu Warnmeldungen kommt. Dies ist auch der ausschlaggebende Grund, warum Arch Linux mit Pacman 4 standardmäßig noch auf die Validierung verzichtet.
Eine einfache Möglichkeit die fünf MasterKeys zu importieren, ist diese for Schleife zu benutzen.
for key in FFF979E7 CDFD6BB0 4C7EA887 6AC6A4C2 824B18E8; do
pacman-key --recv-keys $key
pacman-key --lsign-key $key
printf 'trust\n3\nquit\n' | gpg --homedir /etc/pacman.d/gnupg/ \
--no-permission-warning --command-fd 0 --edit-key $key
done
Halten wir mal fest, dass Arch Linux einen großen Schritt in Sachen Paketsicherheit nach vorne gemacht hat. Es braucht aber noch den letzten Feinschliff in den kommenden Wochen, um das Vertrauen in das neue System auch tatsächlich herzustellen.
Hier ist noch ein Webauftritt, den ich nicht nur allen Thinkpad Besitzern, aber natürlich insbesondere ihnen, gerne empfehlen möchte. Auf thinkpad-wiki.org werden Links und Anleitungen rund um das Thema Thinkpad Laptops gesammelt. Laut eigener Aussage haben sich seit April 2008 dort 714 Benutzer registriert und zusammen 296 Artikel erstellt.
Was bringt mich nun dazu diese Seite schamlos zu bewerben? Seit längerer Zeit stelle ich fest, dass sich einige Besucher von dort auch zu gambaru.de begeben, was wohl daran liegt, dass einige meiner Beiträge dort verlinkt sind. Keine Frage, das ist natürlich . Ein Muss für Linuxbenutzer und alle, die es werden wollen, ist das Themengebiet “Linux auf Thinkpads” und die dortigen Links zu Linux Distributionen für ältere Thinkpads und die Linux Verweise.
Die Seite mit den Distributionen bietet einen schönen Überblick über leichtgewichtige Kandidaten für ältere Laptops. Manche davon habe ich hier schon vorgestellt, andere noch nicht. Kommt aber noch. Insgesamt eine übersichtliche und interessante Zusammenfassung zum Thema, sicherlich auch für nicht Thinkpadianer.
Die Seite zu den Linux Verweisen ist genau das, ein Fundus und eine Sammlung von nützlichen Links zum Thema. Am besten einmal selbst anschauen.
Normalerweise schreibe ich nicht besonders viel zu WordPress, doch in diesem Fall haben ein paar Veränderungen im Hintergrund leider auch Auswirkungen auf diejenigen gehabt, die dieses Blog per E-Mail abonnieren oder über nachfolgende Kommentare informiert werden möchten.
Ich habe mich entschieden das WordPress Plugin Jetpack zu deinstallieren. Es hat mir in den letzten Monaten einige nützliche Funktionen geliefert, leider aber auch viele, die ich gar nicht gebrauchen konnte und die deswegen ungenutzt auf dem Server in Vergessenheit gerieten.
Der entscheidende Grund, warum ich Jetpack schließlich entfernt habe, war aber die Notwendigkeit mich mit wordpress.org verbinden zu müssen, um manche Funktionen überhaupt sinnvoll nutzen zu können.
Da mein Ziel aber immer war ein technisch unabhängiges Blog zu haben und für Dienste keine Drittanbieter in Anspruch nehmen zu müssen, war Jetpack in dieser Beziehung einfach eine inkonsequente Entscheidung gewesen. Im gleichen Atemzug will ich aber auch sagen, dass ich nicht denke, dass Automattic hier etwas schlechtes tun würde, sondern nur, dass ich mit den neuen Plugins flexibler bin.
Da wäre nun zum einen Subscribe-to-double-opt-in-comments, womit man die simple Möglichkeit hat über nachfolgende Kommentare per E-Mail informiert zu werden. Der Benutzer erhält zusätzlich noch eine Bestätigungsmail und kann sich auch jederzeit wieder über ein eigenes Profil abmelden.
Zum anderen hatte ich unter dem Kommentarfeld auch immer eine Möglichkeit angeboten alle Beiträge dieses Blogs per E-Mail zu abonnieren. Hierzu musste man aber auch umständlich zur Freischaltung auf der wordpress.org Seite navigieren.
Mit Subscribe2 habe ich nun ein Plugin, mit dem sich das E-Mail Abonnement beliebig gestalten lässt. Selbstverständlich kann man sich jederzeit davon auch wieder abmelden und wie bei meinem neuen Kommentarplugin erhält man vorher eine Bestätigungsanfrage. Auch wenn sicherlich viele heutzutage auf Feeds zurückgreifen, mag ich persönlich die E-Mail Funktion immer noch ziemlich gern, da ich mit einem E-Mail Programm bequem diese Nachrichten sortieren und auch zum späteren Lesen ablegen kann.
Das Subscribe2 Widget befindet sich bei mir nun in der rechten Seitennavigation und über einen Link in der E-Mail kommt man zu einer Seite in diesem Blog, wo man sich auch wieder abmelden kann.
Wie immer ist das alles natürlich nur ein Angebot, aber ich denke, ich habe dadurch ein wenig mehr Flexibilität gewonnen und für den Interessierten ist es deutlich einfacher geworden die Dienste zu nutzen.
Leider konnte ich die alten E-Mail Adressen bis auf die E-Mail Abonnenten nicht retten, so dass alle Kommentarverfolger die neue Funktion erneut benutzen müssten oder ab jetzt keine Benachrichtigung mehr erhalten. Ich bitte um Entschuldigung.
Sollten Probleme mit den neuen Plugins auftreten, lasst es mich bitte wissen.
Gibt es noch jemanden da draußen, der das Modul pcspkr standardmäßig deaktiviert? Während es sich danach definitiv entspannter auf der Konsole leben lässt, vermisse ich bei meinem IRC Klienten Irssi jedoch die hörbare Benachrichtigung, wenn mein Chatname in irgendeinem Kanal erwähnt wird. Die Anleitung mit Tips&Tricks zu Irssi ist in Sachen Benachrichtung ziemlich eindeutig. Innerhalb von Irssi genügt es
/set beep_when_window_active ON
/set beep_when_away ON
/set beep_msg_level MSGS NOTICES DCC DCCMSGS HILIGHT
/set bell_beeps ON
auszuführen und wenn man gleichzeitig noch Screen benutzt ist STRG+a STRG+g ausreichend, um von einer visuellen Nachricht auf die hörbare umzuschalten.
Nur ohne das Modul pcspkr wird kein Systemklang abgespielt, weswegen ich mir das Perl Skript beep.pl von der offiziellen Irssi Homepage heruntergeladen habe. Um es automatisch zu starten, muss es nach ~/.irssi/scripts/autorun verschoben werden. Alternativ kann man es auch nach ~/.irssi/scripts/ kopieren und von dort einen Symlink nach autorun anlegen.
Mit
/set beep_command aplay /home/apo/alarm.wav
wird der benutzerdefinierte Abspielbefehl festgelegt. In meinem Fall wird mit aplay eine wav Datei abgespielt. Gleichzeitig kann man auch mit
/set beep_when_not_away ON
jederzeit und nicht nur bei Abwesenheit mit dem Beepbefehl geweckt werden.
Wer noch rätselt, ob es für diese Zwecke Fanfaren- oder Vuvuzelaklänge sein sollen, kann es auch ganz retro angehen lassen und auf den algorithmischen Symphonieeinzeiler zurückgreifen, den ich vor ein paar Monaten hier mal vorgestellt habe.
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