Bei speedy nichts Neues

Ich habe schon lange nichts mehr über speedy geschrieben. Das liegt vor allem daran, dass alles läuft und er genau das tut, was er tun soll. Aber warum immer nur über Computerprobleme bloggen?

Der gute Toshiba Portégé 3110 CT steht nun seit einigen Monaten auf meinem Schreibtisch direkt neben dem TFT-Monitor des DualCore-Rechenknechts. Die meiste Zeit ist das Display eingeklappt und er dient mir so als kleiner Server.

Er verbraucht in diesem Zustand maximal 16-20 Watt. Gegenüber einem SheevaPlug ist das zwar immer noch relativ viel Energie, zumindest wenn man den Energieaufwand zur Herstellung des Plugs ausblendet, dafür ist er vielseitiger und lässt sich neben dem Serverdienst als Jukebox und natürlich auch als portables Netbook nutzen.

Seit meiner Debian-Squeeze-Installation letzten Sommer habe ich das Betriebssystem nicht mehr gewechselt. Kurz gesagt, ich bin total zufrieden wie alles momentan funktioniert. Deswegen habe ich gar kein Interesse ein neues Betriebssystem auszuprobieren. Hinzu kommt, dass es ein Problem mit dem externen CD-ROM Laufwerk zu geben scheint, was dazu führen würde, dass ich entweder auf das Floppy-Laufwerk oder die PEX-Installation zurückgreifen müsste.

Zwölf Jahre alt, nur 64 MB RAM und dennoch habe ich nicht das Gefühl, dass ein moderner Laptop hier einen grundlegenden Unterschied machen würde. Um diverse Distributionen herunterzuladen nutze ich speedy mit meinem Rtorrent-Setup und habe nun ein externes USB-Laufwerk mit jeder Menge Software, die ich demnächst ausprobieren möchte und dann natürlich hier auch kurz vorstelle.

Ansonsten habe ich mir schon oft die Frage gestellt, warum es notwendig sein sollte den Dual Core anzuschalten, nur um ein paar Flac-Dateien anhören zu wollen. Das kann speedy natürlich auch, so dass ich hier meine ursprünglich für Ubuntu eingerichtete Konfiguration für den Music Player Daemon nutze. Noch externe Boxen angeschlossen, die für die Beschallung der Wohnung ausreichen und fertig ist die Laptop-Jukebox.

Gesteuert wird alles über SSH und eine Screen-Session und für mpd hat sich ncmpc als Client ausgezeichnet.

Da Squeeze mit großer Sicherheit für die nächsten drei Jahre weitergepflegt wird, wird es hier also keine großen Veränderungen mehr geben. Bleiben aber noch diverse Anwendungen übrig, die mit speedy eine gute Testplattform gefunden haben.

Was ich aber auf gar keinen Fall machen werde, ist diesen Laptop zu einer Wetteruhr umbauen. Aber sollten sich irgendwo noch weitere alte Laptops finden lassen…vielleicht. :twisted:

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