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	<description>ganbatte kudasai!</description>
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		<title>Wie ein 20 Jahre alter Laptop das Kaffeekochen nicht lernen wollte</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 15:42:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>apo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Denkfabrik Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Debian]]></category>
		<category><![CDATA[Freie Software]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>An dieser Stelle sollte eigentlich die heroische Geschichte erzählt werden, wie es mir gelungen ist, einen knapp 20 Jahre alten Highscreen 486er SLC 33 Laptop mit 2 MB RAM, dem Linuxkernel und GNU Programmen in einen furiosen Server mit einigen sehr nützlichen Konsolenanwendungen zu verwandeln. Leider begannen die Probleme schon bei der Suche nach einer geeigneten Installationsmöglichkeit, denn außer einem 1,44 Zoll Diskettenlaufwerk und einer seriellen Schnittstelle hatte der alte Highscreen nicht viel zu bieten.</p> <p>Angefangen hatte es mit <span style="color:#777"> . . . &#8594; Weiterlesen: <a href="http://www.gambaru.de/blog/?p=559">Wie ein 20 Jahre alter Laptop das Kaffeekochen nicht lernen wollte</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An dieser Stelle sollte eigentlich die heroische Geschichte erzählt werden, wie es mir gelungen ist, einen knapp 20 Jahre alten Highscreen 486er SLC 33 Laptop mit 2 MB RAM, dem Linuxkernel und GNU Programmen in einen furiosen Server mit einigen sehr nützlichen Konsolenanwendungen zu verwandeln. Leider begannen die Probleme schon bei der Suche nach einer geeigneten Installationsmöglichkeit, denn außer einem 1,44 Zoll Diskettenlaufwerk und einer seriellen Schnittstelle hatte der alte Highscreen nicht viel zu bieten.</p>
<p><span id="more-559"></span>Angefangen hatte es mit einer Suche nach günstigen alten Rechnern auf einer allseits bekannten Onlineplattform. Mit dem Filter für Netbooks/Notebooks, Bald Endend und einer Obergrenze von 10 Euro ging ich auf Schnäppchenjagd. Nachdem ich einige Pentium II Laptops mit 32 MB RAM im Visier hatte, fiel meine Aufmerksamkeit plötzlich auf einen 486er Highscreen Laptop, einen wirklichen Oldy. Viel war aus der Beschreibung nicht zu entnehmen und weder die Größe des Arbeitsspeichers noch die Festplattengröße waren bekannt. Eine weitere Suche im Internet brachte einen wahrscheinlichen Arbeitsspeicher von 4-8 MB zu Tage und dass es sich vermutlich um eine CPU der Firma Cyrix handeln musste.</p>
<p>Für knapp 6 Euro + Versandkosten erhielt ich den Zuschlag und eine Woche später machte ich mich daran herauszufinden, was ich da eigentlich ersteigert hatte und wo die Grenzen einer sinnvollen Linuxinstallation lagen.</p>
<p>Das BIOS gab sich am Anfang wenig aussagefreudig. Mal waren Werte falsch eingestellt oder fehlten ganz, so dass es anfangs so aussah als wäre nicht einmal eine Festplatte eingebaut worden. Die Angabe &#8220;Mainprocessor 386&#8243; half auch nicht viel weiter. Zu guter Letzt musste ich erkennen, dass weder acht noch vier sondern lediglich 2 MB RAM im Inneren steckten und für einen Netzwerkbetrieb zusätzlich ein Adapter für RJ45 notwendig war.</p>
<p>Zum Glück hatte ich noch eine alte Rettungsdiskette meiner ersten Linuxdistribution RedHat 8.0 in auffallend roter Farbe herumliegen. Im Bootmenü ließen sich verschiedene Optionen an den Linuxkernel übergeben, darunter auch die Option &#8220;lowmem&#8221;, die mir bei nur 2 MB RAM vernünftig erschien. Nach einigen klackernden Geräuschen des sich drehenden 1,44 Zoll Laufwerks, kam aber leider nur die nüchterne Nachricht</p>
<blockquote><p>Less than 4 MB RAM</p>
<p>System halted</p></blockquote>
<p>Auch mit verschiedenen anderen Optionen oder mit dem normalen Bootvorgang ging es nicht weiter. An dieser Stelle ahnte ich schon, dass es schwieriger als gedacht werden würde überhaupt etwas herauszufinden.</p>
<p>Danach begab ich mich auf die Suche nach <a title="Liste von Linux-Distributionen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Linux-Distributionen">Linuxdistributionen bei Wikipedia.com</a> oder anderen Projekten, die versprachen mit 2 MB RAM zurecht zu kommen. Auch <a title="Small Linux Distributions" href="http://bengross.com/smallunix/">diese Liste</a> mit kleinen Linuxdistributionen war hilfreich. Obwohl es viele Linuxsysteme gab, die geringe Anforderungen an die Hardware hatten, war bei den meisten dennoch bei 6-8 MB RAM Mindestvoraussetzung Schluss. Vielleicht am nächsten dran waren <a title="Tiny Core Linux" href="http://tinycorelinux.com/">Tiny Core Linux</a> oder <a title="Slitaz" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Slitaz">Slitaz</a>. Im Grunde genommen kamen aber nur Distributionen in Frage, die sich auch über 1,44 Zoll Disketten installieren ließen. Außerdem sollten grundlegende Linuxprogramme vorhanden sein.</p>
<p>Schließlich landete ich auf der Seite von <a title="BusyBox" href="http://www.busybox.net/">BusyBox</a>, einem Programm, dass viele verschiedene UNIX Werkzeuge in einem Programm enthält und gemessen an der Vielseitigkeit winzig klein ist. Zahlreiche Distributionen setzen BusyBox standardmäßig ein darunter auch Debian. Wer schon einmal während einer Debian Installation auf die Konsole gewechselt ist, wird BusyBox schnell finden.</p>
<p>Auf der <a title="Produkte die BusyBox einsetzen" href="http://www.busybox.net/products.html">Produktseite von BusyBox</a> gab es eine weitere Liste mit interessanten Projekten, die für eine absolute Minimalinstallation in Frage kamen. Wenn man es richtig machen möchte,gibt es auch die Möglichkeit sich sein eigenes <a title="How to build a BusyBox based system" href="http://www.busybox.net/FAQ.html#build_system">BusyBox System</a> zusammenzustellen.</p>
<p>Trotzdem es viele gute Hinweise gab und sogar eine <a title="Linux Boot Disk Howto" href="http://www.tldp.org/HOWTO/Bootdisk-HOWTO/">Anleitung wie man seine eigene Linux Bootdiskette erstellt</a>, suchte ich immer noch nach einer fertigen Distribution, die ohne Murren auch 2 MB RAM akzeptieren wollte.</p>
<p>Die letzte Chance schienen <a title="Small Linux" href="http://www.superant.com/smalllinux/">Small Linux</a> und <a title="Basic Linux" href="http://www.volny.cz/basiclinux/">Basic Linux</a> zu sein, wobei erstere tatsächlich 2 MB Arbeitsspeicher als Minimalvoraussetzung versprach. Scheinbar wird Small Linux aber schon seit Jahren nicht mehr weiterentwickelt und nur der erste Link auf der <a title="Download Small Linux" href="http://www.superant.com/smalllinux/smalldown.html">Small Linux Downloadseite</a> führte mich zum Download der Version 0.75. Mit dem Programm dd und zwei 1,44 Zoll Disketten erstellte ich dann eine Boot- und Rootdiskette.</p>
<blockquote><p>dd if=Pfad_zur_Image_Datei of=/dev/fd0</p></blockquote>
<p>Tatsächlich konnte ich mit der lowmem Einstellung hier zum ersten Mal mehr über den Laptop herausfinden ohne ihn komplett auseinander nehmen zu müssen. Dabei stellte ich fest, dass eine 60 MB Festplatte von Western Digital vorhanden war. Als es aber an das Wechseln zur Rootdiskette kam und sogar schon &#8220;Welcome to Small Linux&#8221; erschien, wurden alle weiteren Versuche mit einer Fehlernachricht beendet.</p>
<blockquote><p>can&#8217;t load library libc.so.5</p>
<p>can&#8217;t map /lib/libc.so.5</p></blockquote>
<p>Vielleicht war die Datei libc.so.5 nur defekt, eventuell saß das Problem auch tiefer. An dieser Stelle war vorerst Schluss. Nachdem ich die Festplatte im Bios aktiviert hatte und von dort bootete, landete ich bei einer alten DOS Installation. Der DOS Befehl <em>msd</em> verriet leider auch nicht mehr über das Innenleben des Highscreen Laptops. Letztlich versuchte ich es noch einmal mit dem DOS Programm <a title="CPU Indentification Utility" href="http://web.inter.nl.net/hcc/J.Steunebrink/chkcpu.htm">chkcpu</a>, welches einen 386 Prozessor mit einer Taktfrequenz von 20 MHz ermittelte. Wie das mit dem Logo eines 486 SLC 33 zusammenpasst, konnte ich mir nur so erklären, dass die Cyrix Hybrid CPU nicht richtig erkannt worden ist oder hier tatsächlich ein wahrer Oldtimer vor mir stand.</p>
<p>Hierher und nicht weiter. Ich hatte noch in Erwägung gezogen die Festplatte auszubauen und mit Hilfe von <a title="Debootstrap" href="http://wiki.debian.org/Debootstrap">debootstrap</a> ein Debian Komplettsystem zu installieren oder ein in <a title="VirtualBox.org" href="http://www.virtualbox.org/">VirtualBox</a> erzeugtes Image mit dd auf die Festplatte zu schreiben.  Auch im FTP Archiv von Debian war ich unterwegs und habe mir dort mit der alten Version Hamm Startdisketten erstellt. Leider kam es zum gleichen Ergebnis wie mit der RedHat Rettungsdiskette.</p>
<p>Alles in allem hat es Spass gemacht nach Möglichkeiten zu suchen um einen 20 Jahre alten Laptop wieder zum Laufen zu bringen. Fairerweise muss man aber auch sagen, dass 2 MB Arbeitsspeicher zu wenig sind um irgendetwas sinnvolles damit anzustellen. Die absolute Untergrenze sehe ich nun bei 4 MB RAM besser aber 8 MB. Neben der interessanten Einsicht, dass es immer noch Projekte gibt, die sich mit solch alter Hardware beschäftigen, habe ich nun ein paar Ideen bekommen wie man seine eigene <a title="Linux from Scratch" href="http://www.linuxfromscratch.org/">Mini Linuxdistribution</a> erstellen könnte. Einen schnellen und einfachen Weg gibt es aber bei dieser Minimalkonfiguration nicht.</p>
<p>Mein Tipp ist deswegen auch nach preisgünstigen Pentium Laptops mit 32 RAM und mehr Ausschau zu halten. Teilweise gibt es diese schon zwischen 10-20 Euro zu haben und es eröffnen sich gleichzeitig zahlreiche Verwendungsmöglichkeiten. Zum Kaffeekochen bleibe ich bei meiner Kaffeemaschine.</p>
<p>Und so sah ein Laptop vor 20 Jahren mit Monochrom Display aus.</p>

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		<title>MPD mit Sonata und Pulseaudio unter Ubuntu einrichten</title>
		<link>http://www.gambaru.de/blog/?p=549</link>
		<comments>http://www.gambaru.de/blog/?p=549#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 13:56:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>apo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Denkfabrik Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Freie Software]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Es wurde Zeit Rhythmbox zu deinstallieren und ein schlankeres Stück Software für den Hauptrechner zu finden. Insbesondere störten mich die träge Reaktion der Oberfläche, die gewöhnungsbedürftige Playlist und die fehlende Ordneransicht zur Auswahl der Musik. Wie schon früher geschrieben halte ich den Music Player Daemon (MPD) für einen guten Ersatz. Mittelfristig könnte man damit auch eine eigene, unabhängige Audioanlage einrichten, die dann von allen im Haus benutzten PCs angesprochen werden kann. Ich habe mich für Sonata als Client entschieden, <span style="color:#777"> . . . &#8594; Weiterlesen: <a href="http://www.gambaru.de/blog/?p=549">MPD mit Sonata und Pulseaudio unter Ubuntu einrichten</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es wurde Zeit Rhythmbox zu deinstallieren und ein schlankeres Stück Software für den Hauptrechner zu finden. Insbesondere störten mich die träge Reaktion der Oberfläche, die gewöhnungsbedürftige Playlist und die fehlende Ordneransicht zur Auswahl der Musik. <a title="Leichtgewichtige Linuxanwendungen" href="http://www.gambaru.de/blog/?p=256">Wie schon früher geschrieben</a> halte ich den Music Player Daemon (MPD) für einen guten Ersatz. Mittelfristig könnte man damit auch eine eigene, unabhängige Audioanlage einrichten, die dann von allen im Haus benutzten PCs angesprochen werden kann. Ich habe mich für <a title="Sonata" href="http://sonata.berlios.de/">Sonata</a> als Client entschieden, aber es gibt noch <a title="MPD Clients" href="http://mpd.wikia.com/wiki/Clients">viele, viele andere</a>.</p>
<p><span id="more-549"></span></p>
<p>Leider ist es mit</p>
<blockquote><p>sudo aptitude install mpd sonata</p></blockquote>
<p>noch nicht getan. In der Datei /etc/mpd.conf muss noch der richtige Pfad zum Musik Verzeichnis eingetragen werden, eventuell Rechte geändert und MPD für die Zusammenarbeit mit Pulseaudio fit gemacht werden.</p>
<p>Ich habe den ersten Abschnitt &#8220;Files and directories&#8221; unverändert gelassen. Hier wäre es z.B. möglich alle Angaben auf das aktuelle HOME Verzeichnis des Nutzers zu ändern. Die Alternative ist einen symbolischen Link im voreingestellten Musikverzeichnis /var/lib/mpd/music anzulegen, der direkt auf den Musikordner verweist. Angenommen die Musikdateien liegen wie bei Ubuntu vorgesehen in /home/NUTZER/Musik, muss man in das Verzeichnis /var/lib/mpd/music wechseln und mit</p>
<blockquote><p>sudo ln -s /home/NUTZER/Musik</p></blockquote>
<p>den symbolischen Link anlegen. Natürlich ist es möglich weitere Links zu erstellen, die auf zusätzliche Verzeichnisse verweisen.Beachten sollte man, dass bei Sonata das HOME-Verzeichnis als Musikordner angegeben wird und nicht der Musikordner selbst. Dann lassen sich mit dieser Methode die Musikdateien direkt in Sonata editieren. Damit MPD den symbolischen Links sowohl innerhalb und außerhalb des angegebenen Musikverzeichnisses folgt, müssen die Zeilen</p>
<blockquote><p>follow_outside_symlinks    &#8221;yes&#8221;<br />
follow_inside_symlinks      &#8220;yes&#8221;</p></blockquote>
<p>auskommentiert werden.</p>
<p>Damit der Music Player Daemon auch von anderen Computer innerhalb des Netzwerkes ansprechbar ist, muss die Zeile</p>
<blockquote><p>bind_to_address        &#8221;localhost&#8221;</p></blockquote>
<p>kommentiert sein.</p>
<h3>MPD für Pulseaudio konfigurieren</h3>
<p>In der Standardeinstellungen ist MPD für den Einsatz mit Alsa konfiguriert und läuft auch auf Anhieb unter Ubuntu. Das Problem besteht darin, dass in Ubuntu verschiedene Audioquellen über Pulseaudio gesteuert werden. Dadurch lässt sich in der MPD Standardkonfiguration der Client nicht über das indicator-sound Applet (Das Lautsprechersymbol in der oberen Taskleiste) steuern. Genauer gesagt hatte ich entweder Ton mit Sonata oder mit einem anderen Programm mit Soundausgabe, aber niemals bei beiden gleichzeitig.</p>
<p>Im MPD Wiki wird deshalb vorgeschlagen anstatt des Standardnutzers &#8220;mpd&#8221; für den Daemon den eigenen Benutzernamen in die mpd.conf einzutragen. Damit MPD Pulseaudio nutzen kann, genügt es</p>
<blockquote><p>audio_output {<br />
type           &#8220;alsa&#8221;<br />
name           &#8220;MPD&#8221;<br />
device         &#8220;pulse&#8221;<br />
mixer_control  &#8220;Master&#8221;<br />
}</p></blockquote>
<p>an die entsprechende Stelle in der <em>mpd.conf</em> einzutragen und die Zeile</p>
<blockquote><p>user                &#8221;BENUTZERNAME&#8221;</p></blockquote>
<p>an den eigenen Benutzernamen anzupassen.</p>
<p>Damit der neue Benutzer auch in den MPD Ordner /var/run/mpd schreiben darf, genügt es die Rechte abzuändern. Zum Beispiel mit</p>
<blockquote><p>sudo chown -R BENUTZERNAME.audio /var/run/mpd/</p></blockquote>
<h3>MPD neustarten</h3>
<blockquote><p>sudo /etc/init.d/mpd restart</p></blockquote>
<p>Damit werden die gemachten Einstellungen wirksam und MPD sollte nun auch mit Pulseaudio harmonieren. Praktisch hat man mit MPD nun die Möglichkeit von jedem beliebigen PC im Heimnetzwerk aus die eigene Musiksammlung abzuspielen, sofern ein passender MPD Client installiert worden ist.</p>
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		<item>
		<title>Dillo2 mit Debian Squeeze kompilieren</title>
		<link>http://www.gambaru.de/blog/?p=526</link>
		<comments>http://www.gambaru.de/blog/?p=526#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 15:23:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>apo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Denkfabrik Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Debian]]></category>
		<category><![CDATA[Freie Software]]></category>
		<category><![CDATA[speedy]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gambaru.de/blog/?p=526</guid>
		<description><![CDATA[<p>Scheinbar hat es Dillo2 nicht mehr in Squeeze geschafft. Seit dem 06. August 2010 ist die kommende stabile Debian Version &#8220;Squeeze&#8221; eingefroren, d.h. es kommen keine neuen Pakete mehr hinzu und nur noch Fehler werden beseitigt. Da Dillo2 selbst in sid nicht auftaucht, wird noch eine Weile vergehen bis man diesen leichtgewichtigen Browser in Debian wiederfinden kann. Passend dazu kann man auf der Fehlerreport Seite von Debian nachlesen, dass auch die alte Version von Dillo aus dem Debianarchiv gelöscht <span style="color:#777"> . . . &#8594; Weiterlesen: <a href="http://www.gambaru.de/blog/?p=526">Dillo2 mit Debian Squeeze kompilieren</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Scheinbar hat es Dillo2 nicht mehr in Squeeze geschafft. Seit dem 06. August 2010 ist die kommende stabile <a title="Debian Squeeze eingefroren" href="http://www.debian.org/News/2010/20100806">Debian Version &#8220;Squeeze&#8221; eingefroren</a>, d.h. es kommen keine neuen Pakete mehr hinzu und nur noch Fehler werden beseitigt. Da Dillo2 selbst in sid nicht auftaucht, wird noch eine Weile vergehen bis man diesen leichtgewichtigen Browser in Debian wiederfinden kann. Passend dazu kann man auf der Fehlerreport Seite von Debian nachlesen, dass auch die <a title="Dillo aus Debian entfernt" href="http://bugs.debian.org/cgi-bin/bugreport.cgi?bug=577019">alte Version von Dillo aus dem Debianarchiv gelöscht</a> wurde, weil Dillo von veralteten Bibliotheken abhängig war und Fehler seit Monaten nicht mehr ausgebessert werden, <a title="Dillo1 wird nicht mehr unterstützt" href="http://www.dillo.org/FAQ.html#q9">was die Entwickler auch zugeben</a>.</p>
<p>Ich habe mich mal hingesetzt und Dillo2 mit der neuen FLTK2 Bibliothek auf meinem <a title="Speedy" href="http://www.gambaru.de/blog/?tag=speedy">Toshiba Portégé 3110CT</a> mit Debian Squeeze kompiliert. Es gibt dazu eine <a title="Dillo2 installieren" href="http://www.dillo.org/download.html">Anleitung auf der offiziellen Dillo Homepage</a>. Leider geht die README.unix Datei nur ungenau darauf ein wie die Pakete heißen, welche für ein erfolgreiches Kompilieren notwendig sind und man muss zuerst einmal die richtigen X, jpeg und mesa Pakete finden.</p>
<p>Als erstes muss die FLTK2 Bibliothek übersetzt werden. Die Quelldateien gibt es <a title="FLTK.org" href="http://www.fltk.org/software.php">hier</a>. Ich habe Version 2.0.x-r7680 benutzt. Für Debian Squeeze müssen dann zuerst folgende Pakete installiert werden.</p>
<blockquote><p>aptitude install</p>
<ul>
<li>build-essential</li>
<li>xserver-xorg-dev</li>
<li> libx11-dev</li>
<li>libxi-dev</li>
<li>libjpeg-dev</li>
<li>libglu1-mesa-dev</li>
<li>libpng12-dev</li>
<li>libxcursor-dev</li>
<li>libglut3-dev</li>
<li>zlib1g-dev (für Dillo2)</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Danach einfach die Datei mit <em>tar jxvf fltk-2.0.x-r7680.tar.bz2</em> z.B. in /tmp entpacken, in das Verzeichnis wechseln, <em>make</em> ausführen, Root werden oder ein Programm wie <a title="Fakeroot" href="http://packages.debian.org/search?keywords=fakeroot">fakeroot</a> nutzen und FLTK2 mit <em>make install</em> installieren</p>
<blockquote><p>cd fltk-2.0.x-r7680<br />
make<br />
su<br />
make install</p></blockquote>
<p><a title="Dillo2 Quellen herunterladen" href="http://www.dillo.org/download/">Die neueste Dillo2 Entwicklerversion herunterladen</a>. In das Dillo Verzeichnis wechseln und Dillo2 kompilieren.</p>
<blockquote><p>./configure<br />
make<br />
su<br />
make install-strip</p></blockquote>
<p>dillo auf der Konsole eingeben und loslegen!</p>
<p>Es hilft, wenn man den ./configure Dialog bei FLTK2 und Dillo2 beobachtet. Sollten dort zu viele Tests fehlschlagen, kann es entweder sein, dass man ohne das Installieren von zusätzlichen Paketen Dillo2 gar nicht übersetzen kann oder wie bei mir nach dem ersten Übersetzen ohne PNG Unterstützung dasteht. Die oben aufgelisteten Pakete waren dann aber beim zweiten Mal ausreichend, um Dillo2 zum Laufen zu bekommen.</p>
<p>Hier noch ein kurzer Vergleich zwischen Dillo2 und <a title="Links2 Browser" href="http://links.twibright.com/">Links2</a>. Ich habe jeweils Screenshots von bbc.co.uk, dillo.org und gambaru.de aufgenommen. Links ist dillo2 zu sehen, rechts links2. Die dillo.org Seite sah identisch bei beiden aus.</p>

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<p>Dillo2 startet in zwei Sekunden auf dem älteren Laptop und bietet nun auch ausreichende CSS Unterstützung. Mit float Anweisungen scheinen beide Browser nicht perfekt umgehen zu können. Zu einem kurzen Blick auf Webseiten reichen beide aus. Die Nachteile gegenüber modernen Alternativen sind aber auch unverkennbar. Besonders beachten sollte man, dass Dillo2 https nicht vollständig unterstützt und deshalb für sicheres Surfen nicht zu empfehlen ist.</p>
<p>Für mich sind beide Browser dennoch nützliche Programme auf einem altersschwachen Rechner, wenn es nur darauf ankommt schnell eine Information zu finden.</p>
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		<title>LVM Größe von Logical Volumes anpassen</title>
		<link>http://www.gambaru.de/blog/?p=493</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 17:36:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>apo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Denkfabrik Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Debian]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Sowohl Debian als auch Ubuntu bieten bei der Installation die Möglichkeit an, anstatt der üblichen Partitionierung der Festplatte noch eine Zwischenschicht einzubauen, um später die Größe von Logical Volumes dynamisch anpassen zu können. Diese logische Zwischenschicht heißt Logical Volume Manager. Die wichtigsten Komponenten sind das Physical Volume, eine Partition oder Festplatte, die Volume Group, welche mehrere Physical Volumes zusammenfassen kann und die Logical Volumes, welche sich wiederum in diesem System wie eine Partition verhalten. Da ich etwas enttäuscht vom <span style="color:#777"> . . . &#8594; Weiterlesen: <a href="http://www.gambaru.de/blog/?p=493">LVM Größe von Logical Volumes anpassen</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sowohl Debian als auch Ubuntu bieten bei der Installation die Möglichkeit an, anstatt der üblichen Partitionierung der Festplatte noch eine Zwischenschicht einzubauen, um später die Größe von Logical Volumes dynamisch anpassen zu können. Diese logische Zwischenschicht heißt <em>Logical Volume Manager. </em>Die wichtigsten Komponenten sind das Physical Volume, eine Partition oder Festplatte, die Volume Group, welche mehrere Physical Volumes zusammenfassen kann und die Logical Volumes, welche sich wiederum in diesem System wie eine Partition verhalten. Da ich etwas enttäuscht vom einzigen grafischen LVM Programm <em>system-config-lvm</em> war, sind hier die Schritte für die Konsole.</p>
<p>Im einfachsten Fall repräsentiert das Physical Volume wie bei mir die einzige eingebaute Festplatte und bildet eine Volume Group. Innerhalb dieser Gruppe befinden sich bei der geführten Installation mit Ubuntu lediglich die Logical Volumes für root und swap. Bei der Installation hatte ich aber absichtlich nicht den gesamten Festplattenspeicher benutzt, sondern noch circa 90 GB freigelassen.</p>
<h3>Logical Volumes erstellen</h3>
<p>Daraus entstand ein weiteres Logical Volume für <a title="VirtualBox.org" href="http://www.virtualbox.org/">Virtualbox</a> mit 40 GB Festplattenspeicher. So etwas lässt sich mit dem Befehl</p>
<blockquote><p>sudo lvcreate -L 40G -n &lt;volume&gt; &lt;group&gt;</p></blockquote>
<p>schnell anlegen, wobei für &lt;volume&gt; virtualbox und für &lt;group&gt; der Name der Volume Group eingesetzt werden muss, welche bei der geführten Installation immer dem Rechnernamen entspricht. Anschließend muss noch ein Dateisystem angelegt werden z.B. ext3</p>
<blockquote><p>sudo mkfs.ext3 /dev/&lt;group&gt;/&lt;volume&gt;</p></blockquote>
<h3>Logical Volumes vergrößern und verkleinern</h3>
<p>Um nun einem Logical Volume wie virtualbox oder root mehr Speicherplatz zuzuweisen und wie in diesem Fall um 50 Gigabyte zu vergrößern, genügt es</p>
<blockquote><p>sudo lvextend -L +50G /dev/&lt;group&gt;/&lt;volume&gt;</p></blockquote>
<p>auszuführen und anschließend das Dateisystem des Logical Volumes an die neue Größe mit</p>
<blockquote><p>sudo resize2fs -p /dev/&lt;group&gt;/&lt;volume&gt;</p></blockquote>
<p>anzupassen. Das Vergrößern funktioniert mit ext3 auch im eingehängten Zustand. Möchte man das Logical Volume verkleinern genügt es<em> lvextend</em> mit <em>lvreduce </em>zu ersetzen und den Parameter L anzupassen. <strong>Aber Vorsicht! </strong>Anders als bei der Vergrößerung muss das Dateisystem <strong>vor</strong> der Verkleinerung angepasst sein, ansonsten kommt es zum Datenverlust. Dabei muss an den Befehl zusätzlich noch ein Parameter für die gewünschte Größe angehängt werden, z.B.</p>
<blockquote><p>sudo resize2fs -p /dev/&lt;group&gt;/&lt;volume&gt; 20G</p></blockquote>
<p>Dies hätte das ursprüngliche virtualbox Volume halbiert. Um ein Logical Volume unter ext3 zu verkleinern darf es nicht gemountet sein! Deshalb empfiehlt es sich vor der Verkleinerung von Dateisystemen immer ein Backup zu machen und vor der Verkleinerung das Dateisystem auf Fehler zu überprüfen mit</p>
<blockquote><p>e2fsck -f /dev/&lt;group&gt;/&lt;volume&gt;</p></blockquote>
<h3>Snapshots erzeugen</h3>
<p>Eine weitere nützliche Möglichkeit von LVM ist das Anlegen von sogenannten Snapshots, also Abbildern einzelner Logical Volumes. Dafür benötigt man lediglich noch etwas unzugeordneten freien Festplattenspeicher, aber keinesfalls den gleichen Platz, den das Original einnimmt.</p>
<blockquote><p>sudo lvcreate -L 1G -s -n backup /dev/&lt;group&gt;/&lt;volume&gt;</p></blockquote>
<p>Wenn die Änderungen am Original Volume größer als 1 Gigabyte werden, wird das Abbild inkonsistent. Sprich, es entspricht in diesem Moment nicht mehr dem Original. Der Speicherplatz für snapshots dient also lediglich dazu Veränderungen am Original zu erfassen. Das Abbild lässt sich dann z.B. in einen Backup Ordner mounten und mit der bevorzugten Backup Methode archivieren wie z.B. <em>tar</em> oder <em>rsync</em> und <em>dd</em> für bitweise Archivierung. Um das Abbild zu entfernen genügt ein</p>
<blockquote><p>sudo lvremove /dev/&lt;group&gt;/&lt;volume&gt;</p></blockquote>
<h3>Links</h3>
<p><a title="LVM bei ubuntuusers.de" href="http://wiki.ubuntuusers.de/Logical_Volume_Manager">Logical Volume Manager im Wiki auf ubuntuusers.de</a></p>
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		<title>Alpine in fünf Minuten</title>
		<link>http://www.gambaru.de/blog/?p=452</link>
		<comments>http://www.gambaru.de/blog/?p=452#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 14 Aug 2010 06:32:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>apo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Denkfabrik Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Debian]]></category>
		<category><![CDATA[fluxbox]]></category>
		<category><![CDATA[Freie Software]]></category>
		<category><![CDATA[speedy]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Alpine ist ein auf ncurses basierendes Emailprogramm der Universität von Washington. Es lässt sich unkompliziert installieren, auch ohne X Umgebung von der Shell aus bedienen und ist insbesondere für ältere Computer mit wenig Arbeitsspeicher und Prozessorleistung eine hervorragende Alternative zu grafischen Email Programmen. Im folgenden möchte ich in wenigen Schritten erklären, wie man alpine unter Debian installiert und für einen kostenlosen GMX Account konfiguriert.</p> <p></p> 1. Schritt: Installation <p>aptitude install alpine</p> 2. Schritt: Alpine starten <p>Die Eingabe des Kommandos <span style="color:#777"> . . . &#8594; Weiterlesen: <a href="http://www.gambaru.de/blog/?p=452">Alpine in fünf Minuten</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Alpine" href="http://www.washington.edu/alpine/">Alpine</a> ist ein auf ncurses basierendes Emailprogramm der Universität von Washington. Es lässt sich unkompliziert installieren, auch ohne X Umgebung von der Shell aus bedienen und ist insbesondere für ältere Computer mit wenig Arbeitsspeicher und Prozessorleistung eine hervorragende Alternative zu grafischen Email Programmen. Im folgenden möchte ich in wenigen Schritten erklären, wie man alpine unter Debian installiert und für einen kostenlosen GMX Account konfiguriert.</p>
<p><span id="more-452"></span></p>
<h3><span style="text-decoration: underline;">1. Schritt:</span> Installation</h3>
<blockquote><p>aptitude install alpine</p></blockquote>
<h3><span style="text-decoration: underline;">2. Schritt:</span> Alpine starten</h3>
<p>Die Eingabe des Kommandos <em>alpine </em>auf der Konsole startet das Programm. Danach befindet man sich im Hauptmenü.</p>

<a href="http://www.gambaru.de/blog/wp-content/gallery/alpine/100808_4101_800x600.jpg" title="" class="shutterset_singlepic29" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://www.gambaru.de/blog/index.php?callback=image&amp;pid=29&amp;width=160&amp;height=120&amp;mode=" alt="Alpine Startbild" title="Alpine Startbild" />
</a>

<p>Mit der Taste &#8220;S&#8221; gelangt man in das Setup Menü und kann sich dort zwischen verschiedenen Hauptkonfigurationen entscheiden. Um einen Email Account einzurichten, einfach &#8220;C&#8221; drücken.</p>
<h3><span style="text-decoration: underline;">3. Schritt:</span> Email Account einrichten</h3>

<a href="http://www.gambaru.de/blog/wp-content/gallery/alpine/100808_0307_800x600.jpg" title="" class="shutterset_singlepic26" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://www.gambaru.de/blog/index.php?callback=image&amp;pid=26&amp;width=160&amp;height=120&amp;mode=" alt="Alpine Setup1" title="Alpine Setup1" />
</a>

<p>Die entscheidenden Zeilen sind die ersten drei und die Zeile &#8220;Inbox Path&#8221;. Unter Personal Name sollte der eigene Name stehen. User Domain ist eine Variable, die Alpine hilft verschiedene Nutzer lokal zuzuordnen und wird an Emails angehängt. Es genügt gmx.de oder den Posteingangsserver von GMX anzugeben. Die Zeile SMTP-Server steht für den Mail Ausgangsserver, welcher in diesem Fall <em>mail.gmx.net</em> heißen muss.</p>
<p>In der Zeile &#8220;Inbox Path&#8221; muss der Pfad zum Inbox Ordner auf dem GMX Server eingetragen werden, der beim Abruf neuer Emails von Alpine angesteuert wird. Hier muss es</p>
<blockquote><p>{pop.gmx.net/pop3/user=EURE EMAIL-ADRESSE}inbox</p></blockquote>
<p>heißen.</p>
<h3><span style="text-decoration: underline;">4. Schritt:</span> Den Email Header richtig einrichten</h3>

<a href="http://www.gambaru.de/blog/wp-content/gallery/alpine/100808_0428_800x600.jpg" title="" class="shutterset_singlepic27" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://www.gambaru.de/blog/index.php?callback=image&amp;pid=27&amp;width=160&amp;height=120&amp;mode=" alt="Alpine Setup2" title="Alpine Setup2" />
</a>

<p>Scrollt man weiter nach unten trifft man irgendwann auf die Zeile &#8220;Customized Headers&#8221;. Dort muss die FROM Zeile richtig ausgefüllt werden, damit GMX das Versenden von Emails akzeptiert. Der Aufbau ist einfach</p>
<blockquote><p>From: EUER NAME&lt;EURE EMAIL-ADRESSE&gt;</p></blockquote>
<p>Danke auch an <a title="Alpine GMX Problem gelöst" href="http://debianforum.de/forum/viewtopic.php?f=29&amp;t=119576">diesen Thread</a> auf debianforum.de, der das Problem mit der From Angabe im Email Kopf gelöst hat.</p>
<h3><span style="text-decoration: underline;">5. Schritt:</span> Emails verfassen</h3>

<a href="http://www.gambaru.de/blog/wp-content/gallery/alpine/100808_1302_800x600.jpg" title="" class="shutterset_singlepic28" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://www.gambaru.de/blog/index.php?callback=image&amp;pid=28&amp;width=160&amp;height=120&amp;mode=" alt="Alpine Mail verfassen" title="Alpine Mail verfassen" />
</a>

<p>Zurück geht es in das Hauptmenü mit der Taste &lt;&gt;. Dort kann man mit &#8220;L&#8221; entweder die Emails abrufen oder mit &#8220;C&#8221; neue Emails verfassen. Ist man in der Zeile &#8220;To&#8221; und drückt STRG+R, erscheinen weitere versteckte Felder wie z.B. &#8220;BCC&#8221;. Ist man im Feld &#8220;Attchmnt&#8221; und drückt STRG+J, kann man eine Datei an die Email anhängen. Mit STRG+X wird die Email abgeschickt. Das geht bei GMX aber erst, nachdem die Inbox vorher abgerufen worden ist.</p>
<h3>Alternativmethode</h3>
<p>Noch eine Spur einfacher geht es, wenn man nicht auf den smtp Server von GMX angewiesen ist und z.B. auch noch googlemail benutzt. Um mehrere Accounts anzulegen und alle Mails über googlemail zu verschicken, geht man so vor:</p>
<ol>
<li>Im Setup Menü trägt man nun als smtp Server <em>smtp.googlemail.com</em> ein. Alle anderen Optionen kann man sich sparen.</li>
<li>Danach geht es wieder zurück in das Hauptmenü und mit &#8220;L&#8221; in die Ordneransicht.</li>
<li>In Incoming Message Folders einfach &#8220;a&#8221; drücken und neue inbox Ordner für jeden eurer Accounts hinzufügen.</li>
<li>In der Abfrage &#8220;Name of server to contain added folder&#8221; muss für IMAP bei googlemail folgendes stehen:</li>
<blockquote><p>imap.googlemail.com/ssl/user=EUER ACCOUNTNAME@googlemail.com</p></blockquote>
<li>Mit Enter bestätigen und bei Folder on&#8230; to add: inbox schreiben. Als Nickname kann man sich danach einen beliebigen Namen für den Account ausdenken.</li>
<li>Um das Accountpasswort nicht jedes mal neu eingeben zu müssen, genügt es im HOME Verzeichnis, dort wo auch die Datei .pinerc liegt,</li>
</ol>
<blockquote><p>touch .pine-passfile</p></blockquote>
<p>einzugeben. Die Passwörter werden anschließend in .pine-passfile schwach verschlüsselt gespeichert.</p>
<h3>Zum Schluss</h3>
<p>Alpine bietet noch sehr viel mehr Optionen, darunter z.B. auch Filter und Signaturen. Alle grundlegenden Einstellungen kann man auch in der versteckten Datei .pinerc im Homeverzeichnis vornehmen. Das einzige was bei Alpine fehlt, ist die Möglichkeit Emails mit GnuPG zu verschlüsseln. Das Projekt <a title="Topal-Alpine" href="http://homepage.ntlworld.com/phil.brooke/topal/">Topal-Alpine</a> versucht hier Abhilfe zu schaffen. Testen konnte ich es bisher noch nicht.</p>
<p>Übrigens..<a title="Alpine bei Wikipedia" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Alpine_%28e-mail_client%29">.laut Wikipedia</a> nutzt Linus Torvalds Alpine als Email Client!</p>
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		<title>Die Sache mit den alten Computern</title>
		<link>http://www.gambaru.de/blog/?p=385</link>
		<comments>http://www.gambaru.de/blog/?p=385#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 18:01:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>apo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Denkfabrik Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Debian]]></category>
		<category><![CDATA[fluxbox]]></category>
		<category><![CDATA[speedy]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>In den Weiten des Internets gibt es viele interessante Seiten, die sich mit Linux und dem Thema, wie man alten Computern wieder neues Leben einhauchen kann, beschäftigen. Ohne das Altbekannte erneut zu erzählen, möchte ich ein paar Gedanken zu dem Thema einwerfen und danach drei sehr gute Webseiten vorstellen, die sich auch mit dem Thema befassen. Doch warum sich überhaupt damit beschäftigen? In den letzten 10 Jahren haben sich einige &#8220;alte&#8221; Computer bei mir angesammelt und bisher habe ich <span style="color:#777"> . . . &#8594; Weiterlesen: <a href="http://www.gambaru.de/blog/?p=385">Die Sache mit den alten Computern</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den Weiten des Internets gibt es viele interessante Seiten, die sich mit Linux und dem Thema, wie man alten Computern wieder neues Leben einhauchen kann, beschäftigen. Ohne das Altbekannte erneut zu erzählen, möchte ich ein paar Gedanken zu dem Thema einwerfen und danach drei sehr gute Webseiten vorstellen, die sich auch mit dem Thema befassen. Doch warum sich überhaupt damit beschäftigen? In den letzten 10 Jahren haben sich einige &#8220;alte&#8221; Computer bei mir angesammelt und bisher habe ich es nie übers Herz gebracht funktionierende Hardware einfach weg zu werfen. Ein geschenktes Motherboard mit Intel Celeron 1,5GHz CPU bekam ein Gehäuse, Netzteil und Festplatte verpasst und dient seit Jahren als Testrechner und Server. <a title="Speedy" href="http://www.gambaru.de/blog/?tag=speedy">Speedy</a> fristete die letzten Jahre bei einem Freund als Windows98 Jukebox, bevor es nun mit Hilfe von Debian einige neue Tricks kennengelernt hat und dank USB WLAN Stick auch zum ersten Mal richtig mobil sein darf. Ein<a title="Dell Inspiron 4000 Linuxinstallation" href="http://www.gambaru.de/blog/?p=30"> Dell Inspiron 4000 Notebook</a> benutze ich zum Surfen, Mailen und Programmieren von Webseiten.</p>
<p>Die Reihe ließe sich fortsetzen. Über die Jahre hinweg habe ich mit diesen Computern einiges über GNU/Linux gelernt. Verwaisten Rechnern ein neues zu Hause geben, damit das Konfliktpotential im eigenen Heim zu erhöhen und es langfristig unbewohnbar zu machen ist eine andere Geschichte.</p>
<h3>Warum veralten Rechner eigentlich so schnell?<strong> </strong></h3>
<p>Es scheint ein ehernes Gesetz zu sein, dass Computer alle zwei Jahre neu gekauft werden müssen. Das Textverarbeitungsprogramm benötigt einen neuen 3D Beschleuniger und mehr Grafikspeicher, der Klang der mp3 Dateien wird mit der Zeit kratzig und stumpf und Emails lassen sich nur noch mit Quad Core CPU abrufen. Das neue Betriebssystem aus Redmond mit dem strahlend neuen DirectX, welches es auch nur für diese neue Version gibt, hätte gerne 500 MB RAM besser 1 GB. Natürlich entwickelt sich auch die Technologie weiter und Multimedia mit hochauflösenden Videos und Compositing Effekte treibt die Entwicklung vorwärts. Womit auch der ausschlaggebende Grund angesprochen ist, weshalb Computer  regelmäßig ersetzt werden &#8220;müssen&#8221; &#8211; zusätzlicher grafischer  Augenschmaus, PC-Spiele und eine oft nicht vorhandene Kompatibilität zwischen älterer und neuerer proprietärer Software. Wenn es gewollt wäre, könnten auch aktuelle proprietäre Betriebssysteme so anpassbar sein, dass sie weiterhin auch auf älterer Hardware lauffähig bleiben würden. Doch wer möchte das?</p>
<p>Meiner Annahme nach beruht die starke Marktstellung von Windows bei Privatanwendern darauf, dass es praktisch automatisch jedem neu gekauften Computer als Betriebssystem beiliegt. Oder wie mir ein Mitarbeiter des &#8220;Ich-bin-doch-<span style="text-decoration: line-through;">nicht</span>-blöd-Markts&#8221; einmal glaubhaft versichern konnte, sei es Windows zu verdanken, dass Computer so günstig angeboten werden können. Der andere entscheidende Faktor ist die Entwicklung von PC Spielen und dies mit erster Priorität für Microsofts API DirectX.</p>
<p>Manche mögen es bestreiten, aber der PC wurde noch nie ausschließlich für reine Büroarbeit benutzt. Fotorealistische Grafik, authentische physikalische Effekte, spiegelnde Wasseroberflächen und hochauflösende Texturen sind gefordert. Und wenn das Lieblingsspiel nur unter Windows läuft und dieses Betriebssystem mit dem neuen Rechner verkauft wird, überlegt man nicht lange und wägt die Alternativen ab. Außerdem werden Computer dadurch günstiger! Gerade der letzte Punkt ist ein Grund, warum ich die Thematik Spielen mit Linux ebenfalls aufgegriffen habe und die freien Alternativen zeigen möchte.</p>
<h3>Das passende Betriebssystem für al(l)<span style="text-decoration: line-through;">t</span>e Computer</h3>
<p><strong> </strong>Man kann das Ganze aus zwei Richtungen sehen &#8211; der Praktischen und der Philosophischen.</p>
<ul>
<li><strong>Die Praktische:</strong> Jedes Betriebssystem ist geeignet, welches diese alte Kiste wieder zum Laufen bekommt. Namen sind Schall und Rauch. Windows, MacOS, Linux, BSD, OpenSolaris, OS2/Warp (wer kennt das noch?) Hauptsache es funktioniert! Unter diesem Gesichtspunkt muss man leider schnell feststellen, dass Windows3.11, <a title="Windows95 bei Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Microsoft_Windows_95">Win95</a> und <a title="Windows98 bei Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Microsoft_Windows_98">Win98</a> nicht mehr von Microsoft unterstützt werden, obwohl sie für diese Art Hardware einmal entwickelt worden sind. Treiber für aktuelle Peripheriegeräte zu finden, gestaltet sich mitunter äußerst schwierig bis unmöglich. Dazu kommt die notorische Instabilität und der <a title="Bluescreen des Todes bei Wikipedia erklärt" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Blue_Screen_%28Fehlermeldung%29">Bluescreen des Todes</a>, was für mich schließlich nicht der letzte Grund war vor 10 Jahren nach Alternativen Ausschau zu halten. Des weiteren gibt es viele aktuelle Windowsprogramme, die nur noch für aktuelle Systeme entwickelt werden und für ältere Windowsversionen nicht zur Verfügung stehen. Im Gegensatz dazu ist GNU/Linux frei, äußerst flexibel an die jeweiligen Bedürfnisse anpassbar und vollkommen kostenlos.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Die Philosophische: </strong>Sollte Information immer durch <a title="GNU Freie Software" href="http://www.gnu.org/philosophy/free-sw.de.html">freie und quelloffene Standards und Software</a> zugänglich sein oder ist es legitim, wenn Standards von einzelnen Unternehmen festgelegt werden und der Austausch von Informationen mit Konkurrenzprodukten eingeschränkt wird? Sollte jeder die Freiheit haben Software für jeden Zweck zu benutzen, die Freiheit verstehen zu dürfen wie das Programm funktioniert, die Freiheit haben Kopien davon weiter zu verbreiten und die Freiheit den Code zu verbessern und der Öffentlichkeit verfügbar zu machen? Wenn wir in einer Wissensgesellschaft leben wollen, wie möchten wir sicherstellen, dass jeder Zugang zu diesem Wissen erlangen kann, gleichberechtigt und frei?</li>
</ul>
<p>Für mich steht daher fest, dass freie Software wie z.B GNU/Linux am besten geeignet ist um auf Computern installiert zu werden, denn sie schneidet unter beiden Gesichtspunkten am besten ab. Aber für all diejenigen, die bis hierher gelesen haben, war das sowieso klar oder etwa nicht? <img src='http://www.gambaru.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Immer wieder kommt auch die Diskussion auf, welche Linux Distribution die geeignetste oder sogar beste sei um alte Rechner wieder flott zu machen. Ich denke, man sollte die Distribution wählen, mit der man am besten zurecht kommt. Eine der schönsten Facetten von Linux ist die Tatsache, dass man die Wahl hat. Irgendwann bin ich an Debian hängen geblieben, weil mich sowohl die Qualität der Debian Distribution als auch die <a title="Debian Gesellschaftsvertrag" href="http://www.debian.org/social_contract">Philosophie</a>, die dahinter steht, überzeugt haben und nicht zu vergessen das phänomenale <a title="Advanced Packaging Tool" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Advanced_Packaging_Tool">apt</a>.</p>
<p>Natürlich gibt es zahlreiche <a title="Distrowatch.com" href="http://distrowatch.com/">andere Distributionen</a>, jede hat andere Stärken, setzt andere Schwerpunkte. Als besonders leichtgewichtige Distributionen gelten nach eigener Aussage <a title="Damn Small Linux" href="http://www.damnsmalllinux.org/">Damn Small Linux</a>, <a title="DeliLinux" href="http://www.delilinux.org/">DeliLinux</a> und <a title="PuppyLinux" href="http://www.puppylinux.org/">PuppyLinux</a>. Sie haben sich auf die Fahnen geschrieben besonders für ältere Rechner besser geeignet zu sein als große Distributionen wie z.B. Fedora, Mandriva, SuSeLinux oder Ubuntu. Bisher beschränken sich meine Experimente nur auf Damn Small Linux (DSL), was wirklich mit sehr geringen Anforderungen an die Hardware daherkommt und auf Debian basiert, aber auch den Nachteil hat nicht den gleichen Softwareumfang wie Debian zu bieten und auch weniger in der täglichen Praxis getestet wird. K.Mandla hat weitere <a title="Fünf Distros für langsame Rechner" href="http://kmandla.wordpress.com/2010/07/19/five-distros-for-slow-machines/">Distributionen für &#8220;langsame&#8221; Rechner</a> unter die Lupe genommen mit nicht ganz überraschendem Ausgang <img src='http://www.gambaru.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Bevor ich mich auf eine andere Distribution stürze, versuche ich deshalb zuerst einmal ein funktionierendes Debian Grundsystem zu installieren. Hat man das geschafft, lässt sich von hier aus das System individuell gestalten. Der Vorteil einer Debian Installation liegt in der Vielzahl an vorkompilierten Software Paketen (mittlerweile mehr als 25000 Stück). Außerdem versuche ich immer einen aktuellen 2.6 Kernel zum Laufen zu bekommen, da dieser auch aktuelle Hardware erkennen kann und fortlaufend neue Features hinzu erhält. Sollte es Probleme geben, steht einem immer noch der 2.4 Linux Kernel zur Verfügung. Schließlich erhält man so einen <a title="speedy" href="http://www.gambaru.de/blog/?tag=speedy">neuen, zwölf Jahre alten Rechner</a>, der mit <a title="Leichtgewichtige Linuxanwendungen" href="http://www.gambaru.de/blog/?p=256">leichtgewichtiger Software aus dem Jahre 2010</a> ausgerüstet ist und einen Kernel, der auch aktuelle Peripheriegeräte erkennen kann.</p>
<h3>Empfehlenswerte Lektüre</h3>
<p>Ich könnte an dieser Stelle nun darüber fortfahren, was es alles für Verwendungszwecke für einen alten Computer geben könnte. Zum Glück hat sich <a title="KMandlas Linux Blog" href="http://kmandla.wordpress.com/2007/09/14/things-to-do-with-an-old-computer/ ">K.Mandlas Linux Blog</a> schon ausführlich mit solchen Fragen beschäftigt. Das Blog ist äußerst umfangreich und wird praktisch jeden Tag um einen weiteren guten Artikel bereichert. Mit Sicherheit eines der besten Blogs zum Thema Linux. Einfach mal vorbeischaun und lesen!</p>
<p>Auf <a title="GuNNiX Website" href="http://users.skynet.be/six/gpure/tech/tech.html">GuNNiX Webseite</a> gibt es keine wortreichen Blogeinträge, dafür aber alles was zählt. Eine Aufzählung mit <a title="Leichtgewichtige Linuxanwendungen" href="http://users.skynet.be/six/gpure/tech/linux/apps.html">leichtgewichtigen Linuxanwendungen</a> und wie man ein <a title="Minimales Debian System" href="http://users.skynet.be/six/gpure/tech/linux/debian.html">minimales Debian System installiert</a>. Seine Ausführungen sind deutlich umfangreicher als bei meinem Beitrag zu <a title="Debian und Fluxbox Minimalinstallation" href="http://www.gambaru.de/blog/?p=199">Toshiba Portégé 3110CT mit Debian und Fluxbox</a>. Ich bleibe aber dabei, dass eine <a title="Debian Netzinstallation" href="http://www.debian.org/CD/netinst/index.de.html">Debian Netzinstallation</a> und die Pakete slim, x-window-system-core, alsa-base und der Fenstermanager der Wahl eine einfach zu merkende Alternative sind um ein minimales grafisches Debian zu installieren.</p>
<p>Schließlich gibt es noch<a title="Urukramas Blog" href="http://urukrama.wordpress.com/"> Urukramas Blog</a>. Darauf gestoßen bin ich nach der Suche nach Informationen zum Fenstermanager Openbox. Urukrama bietet hierzu einen vollständigen englischen <a title="Openbox Guide bei Urukrama" href="http://urukrama.wordpress.com/openbox-guide/">Openbox Guide</a> und ist meiner Meinung nach damit auch die Referenz im Netz. Weiterhin liegt ein Schwerpunkt seines Blogs auf der Gestaltung seines Desktops mit verschiedenen Fenstermanagern. Wer ein paar wirklich gut aussehende Screenshots und eine Idee bekommen möchte, wie man eine schnelle, ressourcenschonende und gleichzeitig stilvolle Desktopumgebung mit Linux erhalten kann, sollte mehr als nur einen Blick auf dieses Blog werfen. Einige seiner Kreationen finden sich übrigens auch auf <a title="Kunst von Urukrama bei www.box-look.org" href="http://box-look.org/usermanager/search.php?username=urukrama">www.box-look.org</a> wieder.</p>
<p>Eigentlich könnte man nach dieser Aufzählung fast schon alle anderen Artikel zu Linuxerfahrungen einstampfen. Auf der anderen Seite gibt es auch noch genug Facetten, die noch nicht abgedeckt worden sind und genauso individuell wie diese Beiträge ist GNU/Linux selbst. Ich nehme mir deshalb auch den Vorschlag von K.Mandla zu Herzen und versuche über meine eigenen Erfahrungen mit der Thematik zu erzählen. Es schadet sicher nichts die ein oder andere Information zu wiederholen oder aus einem anderen Blickwinkel zu erzählen.</p>
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		<title>X und Fluxbox starten ohne Login Manager</title>
		<link>http://www.gambaru.de/blog/?p=315</link>
		<comments>http://www.gambaru.de/blog/?p=315#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 21:04:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>apo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Denkfabrik Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Debian]]></category>
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		<category><![CDATA[speedy]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gambaru.de/blog/?p=315</guid>
		<description><![CDATA[<p>In meinem ersten Blogeintrag zu speedy habe ich vier Pakete aufgezählt, die man benötigt um eine minimale Desktopumgebung mit Fluxbox zu installieren. Darunter war auch der Login Manager Slim. Wenn man auf ein grafisches Login verzichten kann und ein weiteres Debian Paket sparen möchte, gibt es mehrere Möglichkeiten X und den Fenstermanager seiner Wahl direkt nach dem Login in die Shell automatisch starten zu lassen.</p> <p>Dazu müssen im HOME Verzeichnis des Nutzers die versteckten Dateien .bash_profile und .xinitrc editiert <span style="color:#777"> . . . &#8594; Weiterlesen: <a href="http://www.gambaru.de/blog/?p=315">X und Fluxbox starten ohne Login Manager</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In meinem <a title="Toshiba Portégé 3110CT mit Debian und Fluxbox" href="http://www.gambaru.de/blog/?p=199">ersten Blogeintrag</a> zu <a title="speedy" href="http://www.gambaru.de/blog/?tag=speedy">speedy</a> habe ich vier Pakete aufgezählt, die man benötigt um eine minimale Desktopumgebung mit Fluxbox zu installieren. Darunter war auch der Login Manager <a title="Slim" href="http://slim.berlios.de/">Slim</a>. Wenn man auf ein grafisches Login verzichten kann und ein weiteres Debian Paket sparen möchte, gibt es mehrere Möglichkeiten X und den Fenstermanager seiner Wahl direkt nach dem Login in die Shell automatisch starten zu lassen.</p>
<p>Dazu müssen im HOME Verzeichnis des Nutzers die versteckten Dateien .bash_profile und .xinitrc editiert werden. Bei Debian Squeeze existierten beide nicht, weshalb sie zuerst angelegt werden müssen. Zuvor installierte Login Manager müssen vorher entweder deaktiviert oder entfernt werden. Nachdem der Rechner gebootet hat, befindet man sich direkt auf der Shell und gibt Benutzername und Passwort ein, wonach automatisch der Fenstermanager der Wahl gestartet wird.</p>
<p>Folgender Code muss in der Datei .bash_profile stehen:</p>
<blockquote><p>if [[ -z "$DISPLAY" ]] &amp;&amp; [[ $(tty) = /dev/tty1 ]]; then<br />
. startx<br />
logout<br />
fi</p></blockquote>
<p>Diese simple if Abfrage überprüft, ob die DISPLAY Variable gesetzt ist und man sich in die virtuelle Konsole tty1 eingeloggt hat. Ist das geschehen wird X automatisch mit dem Programm <em>startx</em> gestartet und dabei gleichzeitig alle Anweisungen in der Datei .xinitrc ausgeführt. Das Kommando <em>logout</em> ist hier wichtig, damit man sich nach dem Beenden von X automatisch ausloggt und wieder auf tty1 befindet.</p>
<p>In die Datei .xinitrc lassen sich Programme eintragen, die automatisch ausgeführt werden sollen sobald X gestartet wird. Um den Fenstermanager seiner Wahl nutzen zu können, muss der Befehl <em>exec </em>vorangestellt werden. Für Fluxbox muss es z.B. <em>exec startfluxbox</em> heißen.</p>
<blockquote><p>#!/bin/bash</p>
<p>exec startfluxbox<br />
#exec openbox-session<br />
#exec awesome<br />
#exec ratpoison</p></blockquote>
<p>Es gibt weitere Möglichkeiten X automatisch nach dem Booten starten zu lassen. Auch ist es möglich die Passwortabfrage zu überspringen und einen bestimmten Nutzer standardmäßig beim Systemstart einloggen zu lassen. Da ich das generell und für einen Laptop im besonderen für keine so gute Idee halte, gibt es hier nur noch den Link zum ursprünglichen englischen Wiki Eintrag von Archlinux.org, wo man die Alternativmethode und das oben Geschriebene noch einmal nachlesen kann.</p>
<ul>
<li><a title="Start X at Boot" href="http://wiki.archlinux.org/index.php/Start_X_at_Boot">http://wiki.archlinux.org/index.php/Start_X_at_Boot</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>[HowTo] Starcraft 2 mit Linux spielen</title>
		<link>http://www.gambaru.de/blog/?p=299</link>
		<comments>http://www.gambaru.de/blog/?p=299#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 31 Jul 2010 00:09:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>apo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spiele mit Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Starcraft2]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
		<category><![CDATA[Wine]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gambaru.de/blog/?p=299</guid>
		<description><![CDATA[<p>Am 27.07.2010 erschien das lang ersehnte Echtzeitstrategiespiel Starcraft 2 aus dem Hause Blizzard Entertainment. &#8220;Hell, it&#8217;s about time!&#8221; Ich hatte mich zuvor schon in der Wine Datenbank informiert, wie die Starcraft2 Beta sich unter Linux verhält und war froh zu lesen, dass der Beta Client schon den Gold Status erteilt bekommen hat.</p> <p>Das Howto wurde mit Ubuntu 10.04 Lucid Lynx (32bit) getestet und bezieht sich auf die deutsche Kaufversion auf DVD. Dabei habe ich die aktuelle stabile Wine Version <span style="color:#777"> . . . &#8594; Weiterlesen: <a href="http://www.gambaru.de/blog/?p=299">[HowTo] Starcraft 2 mit Linux spielen</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 27.07.2010 erschien das lang ersehnte Echtzeitstrategiespiel Starcraft 2 aus dem Hause Blizzard Entertainment. &#8220;<a title="Hell it's about time" href="http://starcraft2.ingame.de/content.php?c=104302&amp;s=337">Hell, it&#8217;s about time!</a>&#8221; Ich hatte mich zuvor schon in der Wine Datenbank informiert, wie die Starcraft2 Beta sich unter Linux verhält und war froh zu lesen, dass der Beta Client schon den Gold Status erteilt bekommen hat.</p>
<p>Das Howto wurde mit Ubuntu 10.04 Lucid Lynx (32bit) getestet und bezieht sich auf die deutsche Kaufversion auf DVD. Dabei habe ich die aktuelle stabile Wine Version 1.2 verwendet. Der Rechner besitzt eine Intel Core 2 Duo E7400 2,8 GHZ CPU, 4 GB RAM und eine Nvidia Geforce 9600 GT. Als Nvidia Linuxtreiber habe ich Version 195.36.24 verwendet. Sound funktionierte bei mir auf Anhieb mit Alsa.</p>
<p>Um Starcraft2 zu installieren wird auf jeden Fall <a title="wine" href="http://www.winehq.org/">wine</a> mindestens in der Version 1.2 benötigt.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Schritt 1:</span></p>
<p>Vor Beginn der Installation sollte Wine so konfiguriert werden, dass es Windows 7 imitiert. Das geht direkt bei Ubuntu mit GNOME Desktop über Anwendungen-&gt;Wine-&gt;Konfiguriere Wine oder auf der Kommandozeile mit dem Befehl</p>
<blockquote><p><code>winecfg</code></p></blockquote>
<p><span style="text-decoration: underline;">Schritt 2:</span></p>
<p>Die DVD wird leider auf Anhieb nicht richtig erkannt. Das Problem existiert auch mit den World of Warcraft DVDs. Die Dateien sind beim automatischen Mounten der DVD &#8220;versteckt&#8221;. Die DVD muss mit</p>
<blockquote><p><code>umount &lt;Pfad zum DVD Laufwerk&gt;</code></p></blockquote>
<p>ausgehängt werden. Mit</p>
<blockquote><p><code>sudo mount -o ro,unhide,uid=1000,gid=1000 /dev/scd0 /media/cdrom0/</code></p></blockquote>
<p>erneut eingehängt werden. Dabei müssen der Gerätename des DVD Laufwerks und der Mountpunkt ggfs. angepasst werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Schritt 3:</span></p>
<p>Beim Doppelklick auf die Installer.exe startete bei mir der Installationsvorgang, wurde aber nach kurzer Zeit immer mit einer Fehlermeldung abgebrochen. Zum Beispiel erschien:</p>
<blockquote><p>&#8221; Runtime Error!! This application has requested the runtime to terminate it an unusual way. Please contact the application&#8217;s support team for more information.&#8221;</p></blockquote>
<p>Die Lösung ist den gesamten Inhalt der DVD auf die Festplatte in einen Ordner zu kopieren und die Installer.exe von der Kommandozeile aus zu starten.</p>
<blockquote><p><code>wine &lt;Pfad zum Starcraft2 Ordner&gt; Installer.exe</code></p></blockquote>
<p>Erst danach läuft die Installation bis zum Ende durch. Der Sound, der während der Installation abgespielt wird, bricht bei meiner Installation aber ab. Das Spiel beginnt danach automatisch mit dem Patchen der Dateien auf die aktuellste Version und belohnt einem mit einer filmreifen Introsequenz.</p>
<h2>Performance von Starcraft 2 unter Linux verbessern</h2>
<h3>Auf die Entwicklerversion von Wine upgraden</h3>
<p>Erfahrungsgemäß werden Probleme mit Wine nach und nach behoben. Deshalb hilft es oft die Wine Entwicklerversion zu installieren, um in den Genuss schneller Fehlerbehebung zu kommen. Wer keine Probleme mit Wine hat, sollte bei der stabilen Version (Stand 10.08.2010: Wine 1.2) bleiben. Um die neueste Entwicklerversion nutzen zu können, muss das Paket <em>wine1.3</em> installiert werden. Das geht bei Ubuntu z.B. direkt, indem man auf den folgenden Link klickt <a title="Wine1.3 mit Apt installieren" href="apt://wine1.3">apt://wine1.3</a> oder die Zeile in die Adresszeile des Browser eingibt. Das Programm <em>apturl</em> wandelt diese URL dann in einen Kommandozeilen Befehl um, in diesen Fall also</p>
<blockquote><p>sudo aptitude install wine1.3</p></blockquote>
<p>Auf der offiziellen Wine Seite kann man diese <a title="Wine für Ubuntu installieren" href="http://www.winehq.org/download/deb">Installationsanleitung für Ubuntu</a> noch einmal nachlesen.</p>
<h3>Neueste Nvidia Grafiktreiber für Linux installieren</h3>
<p>Wie jeder Gamer weiß, sollten die Grafiktreiber immer auf dem neuesten Stand sein. Der stabile Nvidia Treiber ist bei Ubuntu Lucid Lynx zur Zeit 195.36.24. Um mit dem aktuellsten Treiber zu spielen, kann man diesen einfach durch das Einbinden eines Ubuntu PPA Repositoriums von <a title="Ubuntuupdates.org" href="http://www.ubuntuupdates.org/nvidia-graphics-drivers">http://www.ubuntuupdates.org/nvidia-graphics-drivers</a> installieren.</p>
<p>Mit den folgenden drei Befehlen auf der Kommandozeile wird das PPA Repositorium eingebunden, die Paketquellen aktualisiert und schließlich alles auf den aktuellen Stand gebracht.</p>
<blockquote><p>sudo add-apt-repository ppa:ubuntu-x-swat/x-updates<br />
sudo aptitude update<br />
sudo aptitude safe-upgrade</p></blockquote>
<p>Anschließend ist der aktuelle Nvidia Treiber (Stand 10.08.2010: 256.44) installiert.</p>
<h3>ATI Grafiktreiber</h3>
<p>In dem Ubuntu-x-swat Repositorium ist auch der aktuellste proprietäre ATI Grafiktreiber enthalten. Diesen kann man mit</p>
<blockquote><p>sudo aptitude install fglrx</p></blockquote>
<p>installieren. Da ich keine ATI Grafikkarte besitze, konnte ich den Effekt auf Starcraft II nicht testen. Der aktuelle Nvidia Treiber bringt bei mir ca. 3-5 Frames mehr bei gleichen Einstellungen. (Hey, immerhin <img src='http://www.gambaru.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  )</p>
<h3>Ein paar Zahlen zur Framerate bei verschiedenen Einstellungen</h3>
<p>Getestet mit dem oben angegebenen Computer und Nvidia 256.44 Treiber mit dem Szenario &#8220;Taktische Befehle&#8221;. Die Sicht war immer statisch auf die eigenen Einheiten am Anfang zentriert. Die Frames lassen sich mit STRG+ALT+F anzeigen. Einstellung der Grafikeinstellung auf</p>
<ul>
<li>Ultra: 20 fps</li>
<li>Hoch: 28 fps</li>
<li>Mittel: 30 fps</li>
<li>niedrig: 55 fps</li>
<li>alles mittel und shader auf niedrig: 53 fps</li>
</ul>
<p>Ich spiele zur Zeit mit Grafikeinstellungen auf &#8220;Hoch&#8221; im Single-Player Modus und komme damit ohne Probleme zurecht. Für Multiplayer könnte ein Wechsel zu niedrig Sinn machen. Die meisten Frames gewinnt man durch die Option Shader auf &#8220;niedrig&#8221; zu setzen.</p>
<h2>Mögliche Probleme</h2>
<h3>Allgemein</h3>
<p>Es gibt einige besondere Probleme, die von Wine noch nicht gelöst worden sind. Manche Spiele und Windowsprogramme fordern spezielle Laufzeitbibliotheken an, die noch nicht vollständig als Freie Software implementiert worden sind. Das Programm <a title="Winetricks" href="http://wiki.winehq.org/winetricks_de">winetricks</a>, welches sich einzeln über apt installieren lässt oder im aktuellen Ubuntu wine1.3 Paket integriert worden ist, lädt diese Bibliotheken herunter und installiert sie im versteckten wine Ordner.  Grundsätzlich sollte jedoch vermieden werden diese Laufzeitbibliotheken zu installieren, da sie unter Umständen auch Funktionen von Wine einschränken können. Die Lösung mit winetricks für ein Patchproblem von StarcraftII hat Andreas in den Kommentaren beschrieben. Danke!</p>
<h3>Soundprobleme</h3>
<p>In der Wine Datenbank zu Starcraft 2 wurde bei Soundproblemen vorgeschlagen eine bestimmte Windows Bibliothek namens mmdevapi zu deaktivieren. In der Beta gab es scheinbar erst Sound, wenn dies geschehen war. Bei meiner Installation musste diese Einstellung <strong><span style="text-decoration: underline;">nicht</span></strong> gemacht werden. Im Gegenteil kam es deswegen erst zu Soundproblemen bei mir im Spiel. Wer Probleme hat und es probieren möchte, muss erneut in das Wine Konfigurationsmenü gehen und dort den Reiter &#8220;Bibliotheken&#8221; anklicken. In dem Feld &#8220;Neue Überschreibungen für&#8221; muss mmdevapi eingetragen und mit Enter bestätigt werden. In der darunter stehenden Liste dann einfach auf mmdevapi klicken, Bearbeiten wählen und &#8220;Ausschalten&#8221; anklicken.</p>
<h3>Kernelprobleme</h3>
<p>Manche Nutzer haben davon berichtet, dass Starcraft 2 und Wine mit dem Linuxkernel 2.6.33 und 2.6.34 nicht kompatibel sind. Lösung: 2.6.32 oder 2.6.35 nutzen.</p>
<h3>Fehlermeldung bei Verlassen des Spiels</h3>
<p>Bei mir erscheint nach jedem Beenden eine Fehlermeldung und ich werde aufgefordert einen Fehlerbericht an Blizzard zu schicken. Es passiert sonst nichts Negatives, also denke ich, kann man diese Meldung ignorieren <img src='http://www.gambaru.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Nach den kleinen Installationshürden läuft das Spiel bis auf zwei Dinge einwandfrei. Im Ladebildschirm gibt es ein kurzes knackendes Soundgeräusch und beim Beenden des Spiels gibt es immer eine Fehlermeldung. Der Sound im Spiel ist aber normal. Die Grafikeinstellungen müssen je nach Grafikkarte und Rechner natürlich angepasst werden. Alle Effekte sind auch nur mit einer aktuellen GraKa darstellbar. Unter anderem werden 1024 MB Speicher für die Grafikkarte gefordert, wenn man alle Textureffekte sehen möchte. Aber selbst mit der Geforce 9600 GT läuft das Spiel flüssig und die vielen Videosequenzen lassen sich alle im &#8220;Hoch&#8221; Modus darstellen. Von mir gibt es daher auch Gold. Hier noch ein paar erste Eindrücke von Starcraft2.</p>
<h3>Links</h3>
<p><a title="Starcraft2 in der Wine Anwendungsdatenbank" href="http://appdb.winehq.org/objectManager.php?sClass=version&amp;iId=20882">Wine Anwendungsdatenbank für Starcraft2</a></p>

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		<item>
		<title>Leichtgewichtige Linux Anwendungen</title>
		<link>http://www.gambaru.de/blog/?p=256</link>
		<comments>http://www.gambaru.de/blog/?p=256#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 21:58:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>apo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Denkfabrik Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Debian]]></category>
		<category><![CDATA[fluxbox]]></category>
		<category><![CDATA[Freie Software]]></category>
		<category><![CDATA[speedy]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gambaru.de/blog/?p=256</guid>
		<description><![CDATA[<p>Nach der Wahl des Fenstermanagers stand die Frage im Raum: &#8220;Welche Programme laufen überhaupt noch schnell genug auf einem PII Laptop mit 64MB RAM?&#8221; Dabei ist wohl die wichtigste Frage, was man mit dem Computer überhaupt noch anstellen will. Im folgenden möchte ich eine Auswahl von Programmen vorstellen, die selbst auf älterer Hardware wie meinem Toshiba Portégé 3110CT (speedy) noch schnell funktionieren, wenig Speicher verbrauchen und oft sehr wenig Abhängigkeiten mit anderen Programmen aufweisen und damit ideal sind, wenn <span style="color:#777"> . . . &#8594; Weiterlesen: <a href="http://www.gambaru.de/blog/?p=256">Leichtgewichtige Linux Anwendungen</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der Wahl des Fenstermanagers stand die Frage im Raum: &#8220;Welche Programme laufen überhaupt noch schnell genug auf einem PII Laptop mit 64MB RAM?&#8221; Dabei ist wohl die wichtigste Frage, was man mit dem Computer überhaupt noch anstellen will. Im folgenden möchte ich eine Auswahl von Programmen vorstellen, die selbst auf älterer Hardware wie meinem Toshiba Portégé 3110CT (<a title="speedy" href="http://www.gambaru.de/blog/?tag=speedy">speedy</a>) noch schnell funktionieren, wenig Speicher verbrauchen und oft sehr wenig Abhängigkeiten mit anderen Programmen aufweisen und damit ideal sind, wenn man sein Linuxsystem selbst zusammenstellen möchte.</p>
<p><span id="more-256"></span></p>
<p>Für meinen Laptop war mir vor allem Netzwerkfähigkeit wichtig. Browsen, Chatten, Emails versenden sollte möglich sein und Musik abspielen musste problemlos funktionieren. Weniger wert legte ich auf Textverarbeitung, Grafiken und Fotos bearbeiten.</p>
<h3>Terminal-Emulatoren</h3>
<p>Welches Terminal Programm man unter X benutzen möchte ist letztendlich Geschmackssache. Das Fluxbox-Wiki listet hierzu ein paar gängige <a title="Terminal Alternativen" href="http://fluxbox-wiki.org/index.php?title=Faqs#Which_terminal_should_I_run_in_fluxbox">Alternativen</a> auf. Nach langer Suche im Netz bin ich immer wieder auf <em>rxvt-unicode</em> (kurz <a title="urxvt" href="https://wiki.archlinux.de/title/Urxvt"><em>urxvt</em></a>) und<em> <a title="xterm" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Xterm">xterm</a></em> gestoßen. Beiden wird geringer Speicherverbrauch nachgesagt, was ich nach einigem Ausprobieren auf meinem Laptop mit 64 MB RAM bestätigen kann. Urxvt lässt sich hierbei umfangreich konfigurieren, so dass man schließlich alle Funktionen erhält, die man z.B. von dem ebenfalls umfangreichen, aber schwerfälligen Gnome-Terminal auch gewohnt ist. Urxvt bietet unter anderem Unicode Support, Pseudo-Transparenz, Tabs, anklickbare Links, ein-/ausschaltbare Scrollbar und weitere Möglichkeiten Farben und Aussehen anzupassen.</p>
<h3>Grafik</h3>
<p>Ein einfacher Bildbetrachter ist Standard auf jedem Computersystem und sollte auch auf einem Minimalsystem nicht fehlen. Ein schnelles Programm ist hier z.B. <a title="gpicview" href="http://wiki.lxde.org/de/GPicView">gpicview</a>. Wer auf eine grafische Oberfläche verzichten kann, findet mit <a title="feh" href="http://wiki.ubuntuusers.de/feh">feh</a> einen mehr als vollwertigen, Kommandozeilen basierten Ersatz, der sehr flexibel ist und bei fluxbox oder openbox sich auch als Programm zum Anzeigen des Hintergrundbilds eignet. Damit kann feh andere Anwendungen wie z.B. <a title="eterm" href="http://www.eterm.org/">eterm</a> als Hintergrundbildzeichner ersetzen.</p>
<h3>Email</h3>
<p>Normalerweise benutze ich unter Ubuntu für Emails und Kalenderfunktionen die Groupware Suite <a title="Evolution" href="http://projects.gnome.org/evolution/">Evolution</a> und bin seit langem sehr zufrieden damit. Leider möchte Evolution bei einer Einzelinstallation beinahe die gesamte Gnome Desktopumgebung mit installieren und ist auch nicht gerade genügsam was Systemanforderungen angeht. Die zweite sehr gute Alternative ist <a title="Thunderbird" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mozilla_Thunderbird">Mozilla Thunderbird</a> oder Icedove wie es bei Debian genannt wird.</p>
<p>Auf meinem Laptop war aber auch Thunderbird eine Nummer zu groß, weshalb ich nach anderen Alternativen Ausschau gehalten habe. Wer einen grafischen Email Client mit ähnlichen Funktionen, gutem Spamfilter und Verschlüsselungsmöglichkeiten wie bei Thunderbird sucht, findet mit <a title="Claws Mail" href="http://www.claws-mail.org/">claws-mail</a> ein würdiges Programm. Claws-Mail kam selbst mit 64 MB noch gut zurecht. Zwar dauert es ebenfalls eine Weile bis das Programm gestartet ist, danach ist die Reaktionsfähigkeit in Ordnung, was man über Thunderbird nicht mehr sagen konnte.</p>
<p>Auf der weiteren Suche bin ich schließlich auf <a title="mutt" href="http://www.mutt.org/">mutt</a> und <a title="alpine" href="http://www.washington.edu/alpine/">alpine</a> gestoßen. Dabei handelt es sich um zwei reine Text basierte Email Clients. Mutt gilt allgemein als stark konfigurierbar und flexibel anpassbar. Die Konfiguration des Programms nimmt einen aber dafür für eine Weile in Anspruch. Schließlich bin ich zu dem Ergebnis gekommen, dass mutt, nur um ein paar Emails abzurufen und zu verfassen, eine Nummer zu konfigurierbar war.</p>
<p>Wer es etwas einfacher möchte, aber einen ebenso leichtgewichtigen Email Client sucht, sollte sich mal alpine anschauen. Alpine ist eine Weiterentwicklung des Email Clients pine der Universität von Washington und wird unter der Apache Lizenz veröffentlicht. Ausgeschrieben würde Alpine dann wohl &#8220;Apache License Pine is not Elm&#8221; heißen oder &#8220;Alternatively Licensed Program for Internet News and Email&#8221;.</p>
<p>Im Gegensatz zu mutt ist die Installation unkompliziert abgeschlossen sobald man</p>
<blockquote><p><code>aptitude install alpine</code></p></blockquote>
<p>ausgeführt hat. Die Konfiguration danach gestaltet sich auch deutlich einfacher. Was man noch beachten sollte und wie man z.B einen GMX Account einrichtet, wird an <a title="Alpine in fünf Minuten" href="http://www.gambaru.de/blog/?p=452">dieser Stelle</a> berichtet.</p>
<h3>Dateimanager</h3>
<p>Dateien kopieren, bewegen und löschen gehört zur Standardaufgabe eines jeden Rechners. Meine Lieblingsprogramme, wenn es um schnelle Dateimanager geht, sind <a title="Thunar" href="http://thunar.xfce.org/index.html">Thunar</a> und <a title="PCManFM" href="http://wiki.lxde.org/de/PCManFM">PCManFM</a>. Wer es noch eine Spur genügsamer haben möchte, findet mit dem <a title="Midnight Commander (mc)" href="http://www.midnight-commander.org/">Midnight  Commander</a>, eine gute Alternative, welche dem legendären Norton Commander  nachempfunden wurde. Wer wie ich feststellt, dass er selten große Mengen an Daten verschieben und kopieren muss, kommt sicherlich auch mit den Shell Kommandos mv, cp und rm prima aus.</p>
<h3>Browser</h3>
<p>Die Zahl der Browser scheint unter Linux Myriade zu sein. Zwar habe ich noch einige weitere ausprobiert, aber mich auf die unten stehenden zum Vorstellen beschränkt. Die nachfolgenden Browser repräsentieren auch Browsertypen und heben sich meiner Meinung nach von den anderen ab.</p>
<p><a title="Firefox" href="http://www.mozilla-europe.org/de/firefox/">Firefox</a>/Iceweasel kommt mit nur 64 MB RAM nur sehr zäh zurecht und ist zumindest für <a title="speedy" href="http://www.gambaru.de/blog/?tag=speedy">speedy</a> nicht geeignet. Für mich anfangs überraschend, kommt <a title="Opera Browser" href="http://www.opera.com/">Opera</a> selbst mit nur 64 MB klar. Die Startzeit ist zwar auch nicht weltmeisterlich, aber die Seiten lassen sich flüssig scrollen. Schade nur, dass Opera nicht Open Source ist und meiner Meinung nach zu viele Features mit herumschleppt, die nichts mit Browsen zu tun haben.</p>
<p>Der <a title="Chromium Webbrowser" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Chromium_%28web_browser%29">Chromium-Browser</a> war noch nicht in Squeeze, weshalb ich ihn noch nicht auf speedy getestet habe. Auf Grund der schon bei anderen Rechnern gemachten Erfahrungen, könnte er mit Opera in Sachen Geschwindigkeit wahrscheinlich gut mithalten.</p>
<p>Nun sind diese beiden &#8220;großen&#8221; Browser noch lange nicht das Ende aller Weisheit. Unter anderem gibt es noch Midori, netsurf, dillo2 oder elinks. Nicht getestet habe ich vergleichbare Browser, die für KDE entwickelt worden sind, da ich keine QT Bibliotheken installieren wollte.</p>
<p><a title="Midori" href="http://www.twotoasts.de/index.php?/pages/midori_zusammenfassung.html">Midori</a> ist der Standardbrowser der Xfce Desktopumgebung und macht auf etwas schnelleren Rechnern mit 128 MB RAM eine sehr gute Figur, startete aber auf <a title="speedy" href="http://www.gambaru.de/blog/?tag=speedy">speedy</a> deutlich langsamer als z.B. opera. Trotzdem ist er einer meiner Favoriten, da er auch schon mit einer guten Ad Block Funktion standardmäßig daherkommt und auch wert auf Webstandards legt.</p>
<p>Es gibt eine Reihe von Browsern, die schlank und schnell sind, weil sie Funktionen nicht implementiert haben und z.B. JavaScript nicht darstellen können oder CSS nicht vollständig oder gar nicht implementieren. Für viele Anwendungszwecke reicht aber auch ein solcher Browser aus um einen schnellen Blick auf eine Webseite zu werfen.</p>
<p>Unter diesen Browsern ist z.B <a title="netsurf" href="http://www.netsurf-browser.org/">netsurf</a>, welcher eine befriedigende Startzeit hatte und Seiten schnell darstellt. Im Vergleich mit Opera startete er etwas schneller, hat aber auch deutlich weniger Features.</p>
<p>Ein extrem schnelles Programm war schon immer <a title="Dillo" href="http://www.dillo.org/">Dillo</a>. Leider war auch die Darstellung von Webseiten sehr rudimentär. Schnell ja, aber kaum Features. Dillo2 steht nun in den Startlöchern und ist weiterhin ausgesprochen schnell. Viele gut strukturierte Webseiten lassen sich mit Dillo2 ohne Probleme darstellen. Leider gab es mit einer wichtigen Bibliothek Lizenzprobleme, wodurch die Aufnahme in Debian zeitweise gefährdet war. Das Problem scheint gelöst und ich hoffe auf die baldige Aufnahme in squeeze.</p>
<p>Schließlich gibt es noch die Kategorie der Textbrowser. Textbrowser scheinen nur etwas für Puristen zu sein und zugegeben für längere Internetrecherchen sind sie mir eine Spur zu spartanisch. Es gibt aber dennoch Anwendungsmöglichkeiten, wo ich sie für sinnvoll und für eine gute Alternative halte. Zum Beispiel hielt ich es bis vor kurzem für unmöglich youtube Videos auf <a title="speedy" href="http://www.gambaru.de/blog/?tag=speedy">speedy </a>anzuschauen. <a title="Watching youtube videos in elinks" href="http://urukrama.wordpress.com/2010/01/02/watching-youtube-videos-in-elinks/">Ein genialer Blogeintrag</a>, <a href="http://elinks.or.cz/">elinks</a> und <a title="mplayer" href="http://www.mplayerhq.hu/">mplayer</a> haben das aber dann doch möglich gemacht. Da selbst auf  leistungsfähigeren Rechnern die Wiedergabe von Flashvideos im Browser eine Qual sein kann, gehe ich darauf später noch mal ausführlich ein.</p>
<p>Mit <a title="uzbl" href="http://www.uzbl.org/">uzbl</a> gibt es noch einen Browser, der sich explizit der UNIX-Philosophie verschrieben hat und Darstellung, Browsen und Extras klar trennt. Er ist ziemlich schnell und setzt ebenso wie Midori auf WebKitGTK+ als Rendering Engine.</p>
<h3>Pdf</h3>
<p>Als PDF Betrachter kamen bisher immer xpdf oder evince in Frage. Evince ist etwas zu schwerfällig und xpdf befindet sich nicht mehr in squeeze. Dafür gibt es nun <a title="epdfview" href="http://trac.emma-soft.com/epdfview/">epdfview</a>, was einen sehr guten Job macht und zu empfehlen ist.</p>
<h3>IRC und Chat</h3>
<p>Ab und zu ist er doch ganz nützlich, der Internet Relay Chat oder kurz IRC genannt. Insbesondere erhält man teilweise gute Tipps zu debianspezifischen Problemen oder einfach nur gute Unterhaltung, wenn es mal wieder heißt: &#8220;Debian IS NOT Ubuntu!!&#8221;.</p>
<p>Der IRC Client meiner Wahl ist normalerweise<a title="XChat" href="http://xchat.org/"> XChat</a>. Um Systemressourcen weiter zu schonen empfehle ich <a title="irssi" href="http://www.irssi.org/">irssi</a>. In Verbindung mit rxvt-unicode ein echter Gewinn.</p>
<p>Als leichtgewichtiges Chatprogramm hat sich<a title="Centerim" href="http://www.centerim.org/index.php/Main_Page"> centerim</a> herausgestellt.</p>
<h3>Systemmonitor</h3>
<p>Wer das Kommando top kennt und mag, wird <a title="htop" href="http://htop.sourceforge.net/">htop</a> sicher noch besser finden. Endlich lassen sich Systemprozesse intuitiv vertikal und horizontal scrollen. Eine weitere ressourcensparende Alternative ist <a title="conky" href="http://conky.sourceforge.net/">conky</a>. Conky lässt sich über eine Text-Datei konfigurieren und es gibt schon zahlreiche verfügbare Configs im Netz zu finden.</p>
<h3>Musik</h3>
<p>Hier fiel meine Wahl auf den <a title="MPD" href="http://mpd.wikia.com/wiki/Music_Player_Daemon_Wiki">Music Player Daemon (mpd)</a> und als Client <a title="ncmpc" href="http://hem.bredband.net/kaw/ncmpc/">ncmpc</a>. Die Client-Server Architektur erscheint zuerst etwas merkwürdig. Das Gute daran ist aber, dass der Server sich auch über ein Netzwerk kontrollieren lässt, Server und Client also nicht auf dem gleichen Rechner laufen müssen. Dazu benötigen beide nur sehr geringe Ressourcen. Wer grafische Clients mag und noch etwas RAM übrig hat, sollte sich die Clients <a title="sonata" href="http://sonata.berlios.de/">sonata</a> oder <a title="ario" href="http://ario-player.sourceforge.net/">ario</a> anschauen.</p>
<p>Mit <a title="Music on Console" href="http://moc.daper.net/">MOC</a> und dem Audio Frontend <a title="cplay" href="http://packages.debian.org/de/lenny/cplay">cplay</a> stehen weitere Möglichkeiten offen.</p>
<h3>Textverarbeitung</h3>
<p>Lange Textkolonnen in <a title="speedy" href="http://www.gambaru.de/blog/?tag=speedy">speedy</a> zu hacken ist auf die Dauer ziemlich anstrengend. Zu klein, zu unkomfortabel ist das Tastaturlayout. Immerhin liegen die Stärken dieses Netbooks aus dem Jahre 1999 auch mehr in Portabilität und Stil <img src='http://www.gambaru.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wer trotzdem nicht auf Textverarbeitung verzichten will, hat die Auswahl zwischen <a title="Open Office" href="http://de.openoffice.org/">Open Office</a> (komplette Office Suite, aber erst ab 128MB+ zu genießen) und <a title="Abiword" href="http://www.abisource.com/">Abiword</a>. Wer nur einen einfachen grafischen Texteditor braucht, findet mit <a title="Leafpad" href="http://tarot.freeshell.org/leafpad/">leafpad</a> alles was er braucht. Wenn ich auf älteren Rechnern Texte oder Code editieren muss ist <a title="Vim" href="http://www.vim.org/">vim</a> immer eine gute Alternative.</p>
<h3>Zum Schluss</h3>
<p>Wie man schnell feststellen kann, gibt es eine Gratwanderung zwischen grafischen und text/ncurses basierten Programmen. Programme wie alpine, htop, centerim, irssi und elinks würden auch ohne grafische Oberfläche X auskommen. Man sieht also schnell, dass mit einem aktuellen Linuxkernel und ressourcenschonenden Programmen selbst etwas ältere PCs noch immer produktiv nutzbar sein können.</p>
<p>Es gibt natürlich noch zahlreiche andere leichtgewichtige Programme. Die Liste ist bei weitem nicht vollständig und rein subjektiv. Zumindest funktionieren alle oben beschriebenen Programme in der Form auf meinem Laptop. Wer eine gute Aufzählung mit weiteren &#8220;lightweight&#8221; Linux Anwendungen sucht, findet diese z.B. im <a title="Leichtgewichtige Linux Anwendungen" href="http://wiki.archlinux.org/index.php/Lightweight_Applications">Wiki auf Archlinux.org</a> oder bei <a title="GuNNiX GNU/Linux Apps" href="http://users.skynet.be/six/gpure/tech/linux/apps.html">GuNNiX</a>.</p>
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		<title>Erste Schritte mit Fluxbox</title>
		<link>http://www.gambaru.de/blog/?p=222</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 17:10:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>apo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Denkfabrik Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Debian]]></category>
		<category><![CDATA[fluxbox]]></category>
		<category><![CDATA[speedy]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Nachdem die Debian Pakete von Fluxbox installiert worden sind, ist der Fenstermanager sofort startklar und man kann mit einem einfachen Rechtsklick auf den Desktop Programme starten und Aussehen des Fenstermanagers und des Panels ändern. Beim ersten Start von Fluxbox erscheint ein Hinweis, dass man den Hintergrund z.B. mit dem Programm eterm ändern kann. Weitere Änderungen beim Aussehen von Fluxbox lassen sich durch das Anpassen von Textdateien im versteckten Ordner .fluxbox im Homeverzeichnis vornehmen.</p> Hintergrundbild setzen <p>Eterm installieren mit</p> <p><code>aptitude <span style="color:#777"> . . . &#8594; Weiterlesen: <a href="http://www.gambaru.de/blog/?p=222">Erste Schritte mit Fluxbox</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem die Debian Pakete von Fluxbox installiert worden sind, ist der Fenstermanager sofort startklar und man kann mit einem einfachen Rechtsklick auf den Desktop Programme starten und Aussehen des Fenstermanagers und des Panels ändern. Beim ersten Start von Fluxbox erscheint ein Hinweis, dass man den Hintergrund z.B. mit dem Programm eterm ändern kann. Weitere Änderungen beim Aussehen von Fluxbox lassen sich durch das Anpassen von Textdateien im versteckten Ordner .fluxbox im Homeverzeichnis vornehmen.</p>

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	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.gambaru.de/blog/index.php?callback=image&amp;pid=14&amp;width=320&amp;height=240&amp;mode=" alt="2010-06-11-160833_800x600_scrot" title="2010-06-11-160833_800x600_scrot" />
</a>

<h2>Hintergrundbild setzen</h2>
<p>Eterm installieren mit</p>
<blockquote><p><code>aptitude install eterm<br />
</code></p></blockquote>
<p>Der Wrapper fbsetbg erkennt daraufhin automatisch, dass eterm installiert worden ist und nutzt ab sofort dieses Programm um das Hintergrundbild zu zeichnen.</p>
<p>Mit dem Befehl</p>
<blockquote><p><code>fbsetbg -l &lt;Pfad zum Hintergrundbild&gt;</code></p></blockquote>
<p>füllt das Bild den gesamten Hintergrund aus. Indem man den Befehl in die Datei <code>~/.fluxbox/startup</code> einträgt, wird das Wallpaper automatisch beim Start von Fluxbox gesetzt.</p>
<h2>Aussehen von Fluxbox verändern</h2>
<p>Debian bietet schon bei der Standardinstallation die Möglichkeit zwischen verschiedenen Themen von Fluxbox zu wählen. Mit einem Rechtsklick auf dem Desktop erhält man schnell Zugriff auf das Fluxboxmenü und kann unter dem Punkt &#8220;Styles&#8221; aus der Vielzahl an vorinstallierten Themen wählen.</p>
<p>Um ein eigenes Thema zu installieren muss dieses in den Ordner <code>~/.fluxbox/styles</code> kopiert werden. Anschließend ist es über das Fluxboxmenü auswählbar. Eine weitere große Auswahl an Themen für Fluxbox gibt es z.B. auf <a href="http://www.tenr.de">www.tenr.de</a> oder <a title="box-look.org" href="http://www.box-look.org/">www.box-look.org</a>.</p>
<h2>Tastenkombinationen</h2>
<p>Die Datei <code>~/.fluxbox/keys</code> erlaubt es bestehende Tastenkürzel zu ändern und neue hinzuzufügen. Der Aufbau ist sehr einfach. Hier einmal meine keys Datei als Beispiel.</p>
<p>Mod 4 steht für die Windows-Taste, Mod1 für ALT. Das Kommando exec führt ein Programm bei Knopfdruck aus.</p>
<blockquote><p><code><br />
!mouse actions added by fluxbox-update_configs<br />
OnTitlebar Mouse2 :StartTabbing</code></p>
<p>!mouse actions added by fluxbox-update_configs<br />
OnTitlebar Double Mouse1 :Shade<br />
OnTitlebar Mouse3 :WindowMenu</p>
<p>Mod4 t  :ToggleDecor<br />
Mod1 y  :ShadeWindow<br />
Mod1 Tab :NextWindow<br />
Mod1 F1 :Workspace 1<br />
Mod1 F2 :Workspace 2<br />
Mod1 F3 :Workspace 3<br />
Mod1 F4 :Workspace 4<br />
Mod1 k  :Exec rxvt-unicode<br />
Mod1 x  :Exec epdfview<br />
Mod1 b  :Exec opera<br />
Mod1 v  :Exec mplayer<br />
Mod1 p  :Exec pidgin<br />
Mod1 l  :Exec leafpad<br />
Mod1 t  :Exec pcmanfm</p></blockquote>
<h2>Fluxboxmenü</h2>
<p>Das  Menü lässt sich ebenfalls frei anpassen. Standardmäßig befindet sich die Datei menu noch in <code>/etc/X11/fluxbox/fluxbox-menu</code>. Um das Menu lokal für den jeweiligen Benutzer anzupassen, empfiehlt es sich den Inhalt nach <code>~/.fluxbox/menu</code> zu schreiben. Der Aufbau der Datei ist sehr intuitiv.<br />
Abschnitte beginnen mit dem Tag [submenu] und werden durch ein [end] abgeschlossen. Dazwischen befindet sich immer die Zeile zum Ausführen des jeweiligen Programmes.</p>
<h2>Desktop Icons</h2>
<p>Als reiner Fenstermanger zeichnet Fluxbox keine Icons auf den Desktop. Das praktische Fluxboxmenü und schnell eingestellte Tastenkürzel lassen Desktop Icons auch kaum vermissen. Dennoch gibt es zwei Programme mit denen man die Icons auf den Desktop bringen kann &#8211; idesk und fbdesk. Wie es geht erklärt ein <a title="Howto Desktop Icons mit Fluxbox" href="http://fluxbox-wiki.org/index.php?title=Howto_Desktopicons">Artikel im Fluxbox Wiki</a>.</p>
<p>Als Alternative lässt sich z.B. die Schnellstartleiste wbar installieren, welche ein schickes Aussehen und die gleiche Funktionalität bietet. Global konfigurieren lässt sie sich in der Datei /usr/share/wbar/dot.wbar. Seit Debian Squeeze lässt sich wbar auch direkt mit apt installieren.</p>
<p>Weiterführende Links:</p>
<ul>
<li><a title="Fluxbox Wiki" href="http://fluxbox-wiki.org/index.php?title=Fluxbox-wiki">Fluxbox-Wiki (englisch/deutsch)</a></li>
<li><a title="Fluxbox bei ubuntuusers.de" href="http://wiki.ubuntuusers.de/fluxbox">Fluxbox im Wiki auf ubuntuusers.de</a></li>
<li><a title="Fluxbox styles und mehr" href="http://www.tenr.de">tenr.de Styles, Skripte und mehr</a></li>
</ul>
<p>Und so sieht es am Ende aus:</p>

<a href="http://www.gambaru.de/blog/wp-content/gallery/fluxbox/100615_4825_800x600.jpg" title="" class="shutterset_singlepic15" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.gambaru.de/blog/index.php?callback=image&amp;pid=15&amp;width=320&amp;height=240&amp;mode=" alt="100615_4825_800x600" title="100615_4825_800x600" />
</a>

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