Wie ein 20 Jahre alter Laptop das Kaffeekochen nicht lernen wollte

An dieser Stelle sollte eigentlich die heroische Geschichte erzählt werden, wie es mir gelungen ist, einen knapp 20 Jahre alten Highscreen 486er SLC 33 Laptop mit 2 MB RAM, dem Linuxkernel und GNU Programmen in einen furiosen Server mit einigen sehr nützlichen Konsolenanwendungen zu verwandeln. Leider begannen die Probleme schon bei der Suche nach einer geeigneten Installationsmöglichkeit, denn außer einem 1,44 Zoll Diskettenlaufwerk und einer seriellen Schnittstelle hatte der alte Highscreen nicht viel zu bieten.

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Dillo2 mit Debian Squeeze kompilieren

Scheinbar hat es Dillo2 nicht mehr in Squeeze geschafft. Seit dem 06. August 2010 ist die kommende stabile Debian Version “Squeeze” eingefroren, d.h. es kommen keine neuen Pakete mehr hinzu und nur noch Fehler werden beseitigt. Da Dillo2 selbst in sid nicht auftaucht, wird noch eine Weile vergehen bis man diesen leichtgewichtigen Browser in Debian wiederfinden kann. Passend dazu kann man auf der Fehlerreport Seite von Debian nachlesen, dass auch die alte Version von Dillo aus dem Debianarchiv gelöscht . . . → Weiterlesen: Dillo2 mit Debian Squeeze kompilieren

LVM Größe von Logical Volumes anpassen

Sowohl Debian als auch Ubuntu bieten bei der Installation die Möglichkeit an, anstatt der üblichen Partitionierung der Festplatte noch eine Zwischenschicht einzubauen, um später die Größe von Logical Volumes dynamisch anpassen zu können. Diese logische Zwischenschicht heißt Logical Volume Manager. Die wichtigsten Komponenten sind das Physical Volume, eine Partition oder Festplatte, die Volume Group, welche mehrere Physical Volumes zusammenfassen kann und die Logical Volumes, welche sich wiederum in diesem System wie eine Partition verhalten. Da ich etwas enttäuscht vom . . . → Weiterlesen: LVM Größe von Logical Volumes anpassen

Alpine in fünf Minuten

Alpine ist ein auf ncurses basierendes Emailprogramm der Universität von Washington. Es lässt sich unkompliziert installieren, auch ohne X Umgebung von der Shell aus bedienen und ist insbesondere für ältere Computer mit wenig Arbeitsspeicher und Prozessorleistung eine hervorragende Alternative zu grafischen Email Programmen. Im folgenden möchte ich in wenigen Schritten erklären, wie man alpine unter Debian installiert und für einen kostenlosen GMX Account konfiguriert.

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Die Sache mit den alten Computern

In den Weiten des Internets gibt es viele interessante Seiten, die sich mit Linux und dem Thema, wie man alten Computern wieder neues Leben einhauchen kann, beschäftigen. Ohne das Altbekannte erneut zu erzählen, möchte ich ein paar Gedanken zu dem Thema einwerfen und danach drei sehr gute Webseiten vorstellen, die sich auch mit dem Thema befassen. Doch warum sich überhaupt damit beschäftigen? In den letzten 10 Jahren haben sich einige “alte” Computer bei mir angesammelt und bisher habe ich . . . → Weiterlesen: Die Sache mit den alten Computern

X und Fluxbox starten ohne Login Manager

In meinem ersten Blogeintrag zu speedy habe ich vier Pakete aufgezählt, die man benötigt um eine minimale Desktopumgebung mit Fluxbox zu installieren. Darunter war auch der Login Manager Slim. Wenn man auf ein grafisches Login verzichten kann und ein weiteres Debian Paket sparen möchte, gibt es mehrere Möglichkeiten X und den Fenstermanager seiner Wahl direkt nach dem Login in die Shell automatisch starten zu lassen.

Dazu müssen im HOME Verzeichnis des Nutzers die versteckten Dateien .bash_profile und .xinitrc editiert . . . → Weiterlesen: X und Fluxbox starten ohne Login Manager

Leichtgewichtige Linux Anwendungen

Nach der Wahl des Fenstermanagers stand die Frage im Raum: “Welche Programme laufen überhaupt noch schnell genug auf einem PII Laptop mit 64MB RAM?” Dabei ist wohl die wichtigste Frage, was man mit dem Computer überhaupt noch anstellen will. Im folgenden möchte ich eine Auswahl von Programmen vorstellen, die selbst auf älterer Hardware wie meinem Toshiba Portégé 3110CT (speedy) noch schnell funktionieren, wenig Speicher verbrauchen und oft sehr wenig Abhängigkeiten mit anderen Programmen aufweisen und damit ideal sind, wenn man sein Linuxsystem selbst zusammenstellen möchte.

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Erste Schritte mit Fluxbox

Nachdem die Debian Pakete von Fluxbox installiert worden sind, ist der Fenstermanager sofort startklar und man kann mit einem einfachen Rechtsklick auf den Desktop Programme starten und Aussehen des Fenstermanagers und des Panels ändern. Beim ersten Start von Fluxbox erscheint ein Hinweis, dass man den Hintergrund z.B. mit dem Programm eterm ändern kann. Weitere Änderungen beim Aussehen von Fluxbox lassen sich durch das Anpassen von Textdateien im versteckten Ordner .fluxbox im Homeverzeichnis vornehmen.

Hintergrundbild setzen

Eterm installieren mit

aptitude . . . → Weiterlesen: Erste Schritte mit Fluxbox

Toshiba Portégé 3110CT mit Debian und Fluxbox

Im folgenden möchte ich anhand eines älteren Laptops zeigen wie man sich mit Debian seine eigene Desktopumgebung zusammenbasteln kann. Auf aktuellen Dual Core oder Quad Core Computern mit vier GB RAM spielt es kaum eine Rolle wie viele Dienste und Programme standardmäßig installiert sind. Auf einem elf Jahre alten Laptop mit 64 MB RAM hingegen muss man sehr genau die Softwareauswahl abwägen.

Komplette Desktopumgebung oder Fenstermanager?

Es gibt eine Reihe von sehr guten Desktopumgebungen. Darunter sind sowohl die großen . . . → Weiterlesen: Toshiba Portégé 3110CT mit Debian und Fluxbox

Probleme mit Wrath of the Lich King unter Wine gelöst

Wer schon frühzeitig die neue Addon DVD von World of Warcraft in den Händen hielt wunderte sich, warum außer der Installer.exe und dem DirectX Ordner keine weiteren Daten enthalten schienen. Wine wollte einfach den Installationsprozess nicht starten. Auf der offiziellen Wine Seite zu WoW gab es zum Glück den richtigen Lösungsvorschlag.

Aus irgendeinem Grund sind die Dateien auf der DVD versteckt, wenn man sie mountet. Abhilfe bietet hier folgender mount Befehl.

sudo mount -o ro,unhide,uid=1000,gid=1000 /dev/sdc /media/cdrom0/

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