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	<description>ganbatte kudasai!</description>
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		<title>Tetrinet: Tester gesucht</title>
		<link>http://www.gambaru.de/blog/2012/05/18/tetrinet-tester-gesucht/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2012 22:29:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>apo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nativ]]></category>
		<category><![CDATA[Spiele mit Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Debian]]></category>
		<category><![CDATA[linuxiuvat]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Es müssen ja nicht immer nur Ego-Shooter sein, dachte ich mir und bin auf der Suche nach internetfähigen Spielen über Tetrinet gestolpert. Ich denke bei Tetris werden Erinnerungen wach. In Russland fing alles an, ich habe es zum ersten Mal anno dazumal auf dem Gameboy in schwarz-weiß gespielt und ich wette ohne nachgeschaut zu haben, dass man es als App für Smartphone X irgendwo in 10 verschiedenen Varianten herunterladen kann.</p> <p>So viel sei verraten, Tetrinet bringt das Spiel zu neuen <span style="color:#777"> . . . &#8594; Weiterlesen: <a href="http://www.gambaru.de/blog/2012/05/18/tetrinet-tester-gesucht/">Tetrinet: Tester gesucht</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es müssen ja nicht immer nur Ego-Shooter sein, dachte ich mir und bin auf der Suche nach internetfähigen Spielen über Tetrinet gestolpert. Ich denke bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tetris">Tetris</a> werden Erinnerungen wach. In Russland fing alles an, ich habe es zum ersten Mal anno dazumal auf dem Gameboy in schwarz-weiß gespielt und ich wette ohne nachgeschaut zu haben, dass man es als App für Smartphone X irgendwo in 10 verschiedenen Varianten herunterladen kann.</p>
<p>So viel sei verraten, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/TetriNET">Tetrinet</a> bringt das Spiel zu neuen Höhen und erweitert den Spaß um den Faktor Mehrspieler und Internet. Bis zu sechs Spielerinnen und Spieler können gemeinsam gegeneinander oder in Teams antreten. Das Besondere an dem Spiel ist, dass durch erfolgreiches Abräumen neue Bausteine freigeschaltet werden, mit denen man zu Gunsten oder Ungunsten seiner Mitspieler in das Spiel eingreifen kann.</p>
<p><a href="http://www.gambaru.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/120517_gtetrinet.png"><img src="http://www.gambaru.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/120517_gtetrinet-521x480.png" alt="" title="120517_gtetrinet" width="521" height="480" class="aligncenter size-large wp-image-7697" /></a></p>
<p>Das ist <a href="http://packages.debian.org/gtetrinet">gtetrinet</a>, der Gnome-Klient. Ihr startet das Programm, klickt auf &#8220;Verbinden&#8221; und gebt als Server <strong>linuxiuvat.de</strong> ein und wählt einen beliebigen Spielernamen. Anschließend befindet ihr euch auf dem Spielfeld und könnt als nächstes den Partyraum (Chat) betreten oder die Gewinnerliste anschauen. Ich denke die restlichen Feature finden sich recht schnell. <img src='http://www.gambaru.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wenn es einen Client gibt, existiert natürlich auch ein Server. Womit wir bei <a href="http://packages.debian.org/tetrinetx">TetrinetX</a> angekommen sind. Sollte die Resonanz positiv sein, stelle ich das Debian-Paket irgendwann genauer vor. Es bringt auf jeden Fall vom Init-Skript, über sauber kommentierte Konfigurationsdateien bis hin zur separaten Logdatei in <em>/var/log</em> alles mit, was man sich als Admin wünschen kann. </p>
<p>Moment, Moment natürlich gibt es auch einen Tetrinet-Client für die Konsole mit dem Namen&#8230;<a href="http://packages.debian.org/tetrinet-client">Tetrinet-Client</a>. </p>
<p><a href="http://www.gambaru.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/120517_tetrinet_client_11.png"><img src="http://www.gambaru.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/120517_tetrinet_client_11-300x275.png" alt="" title="120517_tetrinet_client_1" width="300" height="275" class="aligncenter size-medium wp-image-7700" /></a></p>
<p>Ich will nämlich nicht verschweigen, dass gtetrinet fast die gesamte Gnome-Desktopumgebung als Abhängigkeit zieht (ich übertreibe, aber auch nur fast). Für alle Retrozocker, die auch noch über einen Laptop aus dieser Zeit verfügen eine sehr ressourcensparende Alternative. Außerdem besitzt tetrinet-client ein interessantes Feature, was manche vielleicht als Cheat bezeichnen würden. Ich empfinde die grafische Andeutung, wo der Spielstein landen wird, auf jeden Fall als sehr nützlich. </p>
<p><a href="http://www.gambaru.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/120517_tetrinet_client_2.png"><img src="http://www.gambaru.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/120517_tetrinet_client_2-300x275.png" alt="" title="120517_tetrinet_client_2" width="300" height="275" class="aligncenter size-medium wp-image-7701" /></a></p>
<p>Ihr verbindet euch zu meinem TetrinetX-Server, indem ihr tetrinet-client von der Konsole wie folgt aufruft.</p>
<blockquote><p>tetrinet-client EuerSpielname linuxiuvat.de</p></blockquote>
<p>Einfach oder nicht? </p>
<p>Auf was ich hinaus will und der Titel andeutungsweise schon erahnen lässt. Ihr müsst den Server testen und das Spiel wiederbeleben. <img src='http://www.gambaru.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Tetrinet gab es schon vor mehr als einer Dekade, wovon die vielen Internetadressen a la tetrinet.TLD zeugen. Mittlerweile ist das Spielerfeld ein wenig ausgedünnt. </p>
<p>Deswegen mein Angebot: Wenn in den nächsten Wochen sich die Gewinnerliste ein wenig füllt, bastle ich noch eine Siegerliste auf <a href="http://linuxiuvat.de">linuxiuvat.de</a> und nehme den Server offiziell in die Reihen der Spiele auf. Falls nicht, tja, dann seid ihr dran Schuld, dass ich ein weiteres Killerspiel installieren muss. <img src='http://www.gambaru.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_twisted.gif' alt=':twisted:' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>XZ-Kompression, Wheezy Freeze und ab Ubuntu 12.10 keine CDs mehr</title>
		<link>http://www.gambaru.de/blog/2012/05/14/xz-kompression-wheezy-freeze-und-ab-ubuntu-12-10-keine-cds-mehr/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 21:22:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>apo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ideen mit Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Backup]]></category>
		<category><![CDATA[Debian]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
		<category><![CDATA[ubuntuusers]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Auf der Mailingliste der Debian-Entwickler, debian-devel, wurde vorgestern ein interessantes Thema in Gang gesetzt: &#8220;Wheezy release: CDs are not big enough any more&#8221;</p> <p>Irgendwann hat es die Floppies erwischt, nun scheint es so, als ob CDs das gleiche Schicksal ereilen würde. Der Platz geht aus. Debian und Ubuntu unterstützen bisher die Installation einer kompletten Desktopumgebung mit Gnome, KDE, Xfce und LXDE mit jeweils einer separaten CD. Zusätzlich existieren noch Live-CDs, die ich schon scherzhaft in Kebian, Lebian und Xebian umbenennen <span style="color:#777"> . . . &#8594; Weiterlesen: <a href="http://www.gambaru.de/blog/2012/05/14/xz-kompression-wheezy-freeze-und-ab-ubuntu-12-10-keine-cds-mehr/">XZ-Kompression, Wheezy Freeze und ab Ubuntu 12.10 keine CDs mehr</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Mailingliste der Debian-Entwickler, debian-devel, wurde vorgestern ein interessantes Thema in Gang gesetzt: &#8220;<a href="http://lists.debian.org/debian-devel/2012/05/msg00550.html">Wheezy release: CDs are not big enough any more</a>&#8221;</p>
<p>Irgendwann hat es die Floppies erwischt, nun scheint es so, als ob CDs das gleiche Schicksal ereilen würde. Der Platz geht aus. Debian und Ubuntu unterstützen bisher die Installation einer kompletten Desktopumgebung mit Gnome, KDE, Xfce und LXDE mit jeweils einer separaten CD. Zusätzlich existieren noch <a href="http://www.gambaru.de/blog/2011/12/23/debian-live-installations-images/">Live-CDs</a>, die ich schon scherzhaft in Kebian, Lebian und Xebian umbenennen wollte. Für die restlichen mehr als 30000 Pakete werden weitere CD-Abbilder vorgehalten, die in der Regel nicht gebraucht werden, sofern man über einen Internetanschluss verfügt. </p>
<p>Da der <a href="http://lists.debian.org/debian-devel-announce/2012/05/msg00004.html">Freeze für Wheezy immer näher rückt</a>, angepeilt ist die zweite Hälfte des Juni, hat Steve McIntyre auf debian-devel die Frage gestellt, wie man nun alle notwendigen Daten auf nur eine CD unterbringen will.</p>
<h2>XZ-Kompression</h2>
<p>Tatsache ist, dass auch schon in der Vergangenheit nicht jede Komponente des Gnome-Desktops auf der ersten CD Platz fand und deswegen die fehlende Software über das Internet nachgeladen werden mussten. Ein möglicher Lösungsansatz ist die Verwendung von <a href="http://tukaani.org/xz/format.html">XZ-Kompression</a> anstatt von gzip oder bzip2, das Aufgeben von CDs zu Gunsten von DVDs oder gar die Abkehr von Gnome als Standardinstallation hin zu leichtgewichtigeren Desktopumgebungen wie z.B. LXDE. </p>
<p>XZ-Kompression, auch bekannt unter dem Namen des verwendeten Algorithmus <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lempel-Ziv-Markow-Algorithmus">LZMA</a>, bietet hier einige Vorteile. Wer die <a href="http://packages.debian.org/xz-utils">xz-utils</a> installiert hat und z.B. mit tar und der Option &#8220;-J&#8221; Daten komprimiert, stellt schon bald die deutlich verbesserte Kompressionsrate fest. XZ scheint bei mir Daten förmlich zu &#8220;verdampfen&#8221;. Große Abbilder von Festplatten oder Partitionen, die ich mit Partimage oder Partclone sichere, werden regelmäßig mit xz komprimiert und auch die ein oder andere SQL-Datei schrumpfte schon von 109 MB auf lediglich 15 MB zusammen. Gerade für Backupzwecke und zum Platzsparen, wenn Daten Monate oder gar Jahre unangetastet bleiben, ist das äußerst nützlich.  </p>
<p>Der Nachteil liegt jedoch in der speicher- und zeitintensiveren Erzeugung der Kompression gegenüber den etablierten Formaten gz und bz2. Im Gegensatz dazu erfolgt die Dekompression der Daten nur unwesentlich langsamer als bei gzip und ist ungefähr doppelt so schnell als bei bzip2. Das macht XZ gerade für das Komprimieren von Binärdateien und Softwarepaketen interessant. Arch Linux hat hier schon <a href="http://www.archlinux.org/news/switching-to-xz-compression-for-new-packages/">vor zwei Jahren umgestellt</a>. </p>
<p>Da die Rechenleistung auf den Build-Daemons zur Erzeugung von Binärdateien anfallen, bekommt der Endanwender von der Veränderung nichts mit, sieht man mal von der geringeren Dateigröße ab. Im gleichen Entwickler-Thread wurde aber auch ein Problem eines universellen Betriebssystem angesprochen, denn Debian lässt sich auch mit Hilfe von Debootstrap <a href="http://www.gambaru.de/blog/2011/02/13/debian-in-ubuntu-installieren-mit-debootstrap/">von fremden Systemen</a> aus installieren. Da ältere Versionen von Debootstrap XZ noch nicht unterstützen, könnte das auch auf <a href="http://evilzone.org/android/debian-on-android/">Android-Smartphones mit Debian</a> zum Problem werden.</p>
<h2>Was macht Ubuntu?</h2>
<p>Wie geht Ubuntu mit der selben Herausforderung um? Steve Langasek, Debian-Entwickler, ehemaliger Release Manager und jetzt Angestellter von Canonical, kündigte hier schon mal für Ubuntu 12.10 an, dass es <a href="http://lists.debian.org/debian-devel/2012/05/msg00685.html">keine CDs mehr geben</a> und die Größe des Installationsabbildes auf 800 MB anwachsen wird. In Zukunft werden also nur noch DVDs, USB-Sticks und natürlich die Netzinstallation unterstützt. </p>
<p>In Anbetracht des bevorstehenden Freeze bei Debian kann ich mir vorstellen, dass die Umstellung auf XZ-Kompression bei den Binärpaketen noch etwas aufgeschoben wird, die das eigentliche Problem leider auch nur verlangsamen können. Für eher wahrscheinlich halte ich da das Szenario &#8220;Keine CDs mehr&#8221; oder &#8220;CD1 + CD2&#8243; für eine Desktopinstallation.</p>
<p>Für mich steht aber schon heute fest, ich bleibe weiterhin bei der Netzinstallation bzw. alternativen Installation von Ubuntu. Wie seht ihr das? Sind CDs Geschichte?</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Iceweasel: Downgrade von libcairo2 beseitigt Grafikfehler</title>
		<link>http://www.gambaru.de/blog/2012/05/09/iceweasel-downgrade-von-libcairo2-beseitigt-grafikfehler/</link>
		<comments>http://www.gambaru.de/blog/2012/05/09/iceweasel-downgrade-von-libcairo2-beseitigt-grafikfehler/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 May 2012 14:22:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>apo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ideen mit Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Debian]]></category>
		<category><![CDATA[Iceweasel]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ich konnte schon lange nichts mehr über einen Bug schreiben, weswegen ich mich heute natürlich sehr gefreut habe, dass es wieder was zum Bloggen gibt. Wer innerhalb der letzten 24 Stunden ein Upgrade gemacht hatte, konnte mitunter in Debian Testing feststellen, dass ganze Textpassagen in Iceweasel unleserlich geworden sind. Es schien so als ob sich Quadrate über den Text legen würden, Text wurde verzerrt und vollkommen unleserlich.</p> <p>Näher nachgeforscht ist das ein Renderingproblem und auf einen Bug im X-Server zurückzuführen, <span style="color:#777"> . . . &#8594; Weiterlesen: <a href="http://www.gambaru.de/blog/2012/05/09/iceweasel-downgrade-von-libcairo2-beseitigt-grafikfehler/">Iceweasel: Downgrade von libcairo2 beseitigt Grafikfehler</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich konnte schon lange nichts mehr über einen Bug schreiben, weswegen ich mich heute natürlich sehr gefreut habe, dass es wieder was zum Bloggen gibt. Wer innerhalb der letzten 24 Stunden ein Upgrade gemacht hatte, konnte mitunter in Debian Testing feststellen, dass ganze Textpassagen in Iceweasel unleserlich geworden sind. Es schien so als ob sich Quadrate über den Text legen würden, Text wurde verzerrt und vollkommen unleserlich.</p>
<p>Näher nachgeforscht ist das ein Renderingproblem und auf einen <a href="http://bugs.debian.org/cgi-bin/bugreport.cgi?bug=666468">Bug im X-Server</a> zurückzuführen, der schon mindestens seit zwei Monaten im Debian-Bugtracker bekannt ist. Genauer gesagt brachte erst eine Veränderung in der Bibliothek <a href="http://packages.debian.org/libcairo2">libcairo2</a> den Fehler zum Vorschein.</p>
<p>Alles in allem nichts Ungewöhnliches, wenn man Unstable oder Testing benutzt. Mit einem Downgrade auf die Version 1.10.2-7 in den Backports von Debian Stable, konnte ich dieses Problem lösen. </p>
<p>Ich habe mich nur gefragt, warum die Version 1.12.2-1 von libcairo2 überhaupt nach Testing migrieren durfte, da ich noch nie so viele &#8220;Grave&#8221;-Bugs gesehen habe, die gegen ein Paket eröffnet worden waren. Sollte hier jemand mehr wissen, würde ich mich über einen aufklärenden Kommentar freuen.  </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Pyqscore: Spielstatistiken für OpenArena erstellen</title>
		<link>http://www.gambaru.de/blog/2012/05/09/pyqscore-spielstatistiken-fur-openarena-erstellen/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2012 22:55:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>apo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nativ]]></category>
		<category><![CDATA[Spiele mit Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Debian]]></category>
		<category><![CDATA[linuxiuvat]]></category>
		<category><![CDATA[OpenArena]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Zurück zu meinem Steckenpferd. Im folgenden geht es darum, wie man aus einer Logdatei für OpenArena eine sinnvolle Spielstatistik erstellen kann. OpenArena ist kurz gesagt ein modifiziertes Quake3 mit Medieninhalten, die vollständig unter einer freien GPL-Lizenz stehen. Für meinen öffentlichen OpenArena-Server habe ich mich für Deathmatch entschieden, da ich das Gefühl hatte, die meisten Spieler bevorzugen diesen Spielmodus.</p> <p>Ein weiterer Vorteil ist sicherlich, dass &#8220;Jeder-gegen-Jeden&#8221; am einfachsten zu überwachen ist, denn im Prinzip geht es nur darum, dass Spieler X <span style="color:#777"> . . . &#8594; Weiterlesen: <a href="http://www.gambaru.de/blog/2012/05/09/pyqscore-spielstatistiken-fur-openarena-erstellen/">Pyqscore: Spielstatistiken für OpenArena erstellen</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zurück zu meinem Steckenpferd. Im folgenden geht es darum, wie man aus einer Logdatei für OpenArena eine sinnvolle Spielstatistik erstellen kann. <a href="http://www.openarena.ws">OpenArena</a> ist kurz gesagt ein modifiziertes Quake3 mit Medieninhalten, die vollständig unter einer freien GPL-Lizenz stehen. Für meinen <a href="http://linuxiuvat.de/">öffentlichen OpenArena-Server</a> habe ich mich für Deathmatch entschieden, da ich das Gefühl hatte, die meisten Spieler bevorzugen diesen Spielmodus.</p>
<p>Ein weiterer Vorteil ist sicherlich, dass &#8220;Jeder-gegen-Jeden&#8221; am einfachsten zu überwachen ist, denn im Prinzip geht es nur darum, dass Spieler X Spieler Y fraggt und alles ein Zeitspiel ist.</p>
<p>Es gibt verschiedene Werkzeuge und Programme, die einem beim Erstellen von Statistiken helfen können. Im Grunde läuft es aber immer auf das Parsen der Logdatei heraus. Das <a href="http://openarena.wikia.com/wiki/Servers">OpenArena-Wiki</a> führt hier z.B. <a href="http://vsp.goquake.com/">VSP</a>, <a href="http://www.aestats.com">AEstats</a> oder <a href="http://code.google.com/p/oastat/">oastats</a> an.</p>
<p>Für mich war nur eine Sache klar. Ich wollte keinen zusätzlichen Datenbank-Server. Irgendwie erschien mir das nicht die richtige Lösung zu sein, um eine einzelne Logdatei zu parsen.</p>
<p>Der Gewinner war schließlich <a href="http://openarena.ws/board/index.php?topic=4151.0">Pyqscore</a>.</p>
<p>Pyqscore ist ein in Python geschriebenes Programm, dass die Datei <em>games.log</em> parsen kann und zusätzlich noch einen Cache benutzt, damit schon zuvor analysierte Werte nicht noch einmal ausgewertet werden müssen.</p>
<p>Das ursprüngliche Skript <em>pyqscore.py</em> habe ich auf meinem Server in <em>/usr/local/bin</em> abgespeichert. Es wird täglich mit Hilfe von Cron ausgeführt. Erwähnt hatte ich es schon bei meinem <a href="http://www.gambaru.de/blog/2012/04/22/cron-und-logrotate-ein-beispiel-anhand-eines-spieleservers/">Cron- und Logrotate-Beispiel</a>.</p>
<p>Jeden morgen wird deswegen die zuvor mit Logrotate rotierte Datei <em>games.log.1</em> ausgewertet und als <a href="http://linuxiuvat.de/stats/oa/daily.htm">daily.htm</a> abgespeichert. Mit Hilfe von cat addiere ich alle täglichen Logdateien in die Datei <em>monat.log</em>, worüber ich dann ein leicht modifiziertes Pyqscore ausführen lasse, dass die Statistik des Monats wiederum in der Datei <a href="http://linuxiuvat.de/stats/oa/monthly.htm">monthly.htm</a> abspeichert.</p>
<p>Für die täglichen Statistiken benutze ich dieses Skript</p>
<pre class="brush:shell">#!/bin/sh
# Tägliche Statistiken mit pyqscore erzeugen, im HTML-Format ausgeben und mit tidy säubern
set -e

cd /home/openarena/.openarena/baseoa/
rm games.l_cache.p
/usr/local/bin/pyqscore.py games.log.1
/usr/bin/tidy -utf8 -m -q daily.htm || true</pre>
<p>Hier wird jeden Tag in das entsprechende Verzeichnis gewechselt und der alte Cache gelöscht. Das ist notwendig, weil Pyqscore bei einer größeren Logdatei den Cache zum schnelleren Analysieren heranzieht, bei kleineren Logdateien aber eine komplett neue Cache-Datei anlegt.</p>
<p>Damit keine Fehler entstehen, lösche ich den Cache bei der täglichen Statistik. Anschließend wird nur noch die <em>games.log.1</em> ausgewertet und <a href="http://www.gambaru.de/blog/2012/03/09/webseiten-aufraumen-mit-tidy/">mit Hilfe von Tidy</a> gesäubert.</p>
<p>Ein anderes Skript kopiert dann automatisch die erzeugte <em>daily.htm</em> in das Webserver-Verzeichnis.</p>
<p>Für die monatlichen Statistiken verfahre ich so:</p>
<pre class="brush:shell">#!/bin/sh
# Monatliche Statistiken mit pyqscore erzeugen und im HTML-Format ausgeben
set -e

Today=`/bin/date +%d`
Month=`/bin/date -d "last month" +%m`
Year=`/bin/date +%y`

if [ $Today -eq 02 ]; then
        rm /home/openarena/.openarena/baseoa/monat.log
        cp /home/openarena/.openarena/baseoa/monthly.htm /home/openarena/${Year}${Month}_stats.htm
fi

cd /home/openarena/.openarena/baseoa/
cat games.log.1 &gt;&gt; monat.log
/usr/bin/nice -19 /usr/local/bin/pyqscore_mon.py monat.log
/usr/bin/tidy -utf8 -m -q monthly.htm || true</pre>
<p>Ok, hier werden folgende Sachen überprüft. Am Morgen jedes zweiten Tages im Monat wird die alte Datei <em>monat.log</em> gelöscht und die Auswertung beginnt von vorne. Ich sichere danach die alte Datei <em>monthly.htm</em>. </p>
<p>Ursprünglich hatte ich daran gedacht, so etwas wie eine &#8220;Siegerehrung&#8221; zu machen, also eine Extraseite mit den ersten Plätzen. Sollte tatsächlich jemand das Bedürfnis nach einer solchen Seite haben, kann ich das nun immer noch nachtragen. <img src='http://www.gambaru.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ansonsten wird die tägliche Logdatei an die monatliche angehängt und ausgewertet und das ganze wieder mit Tidy ordentlich aufbereitet. Damit ich nicht permanent E-Mails von Cron mit Fehlermeldungen erhalte, erzwinge ich den Exit-Status von Tidy mit &#8220;true&#8221;. Ansonsten kann man jeden Tag lesen, dass die ursprüngliche HTML-Datei Fehler enthalten hat. </p>
<p>Das war es im Prinzip auch schon. Der Vorteil von Pyqscore liegt darin, dass man statische HTML-Seiten mit Statistiken erhält ohne zuvor eine Datenbank installiert zu haben. Bei einem Projekt, wo es um jedes MB Arbeitsspeicher geht, sicher ein Vorteil.</p>
<p>Ich habe Pyqscore an meine Bedürfnisse angepasst. Im Laufe der Zeit sind mir bisher ein paar kleinere Schwächen aufgefallen, die ich versucht habe zu beseitigen. Für alle Interessierten biete ich Pyqscore hier <a href='http://www.gambaru.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/pyqscore.tar.gz'>zum Download</a> an. </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Drei Aufräumtipps mit Aptitude für Debian und Ubuntu</title>
		<link>http://www.gambaru.de/blog/2012/05/07/drei-aufraumtipps-mit-aptitude-fur-debian-und-ubuntu/</link>
		<comments>http://www.gambaru.de/blog/2012/05/07/drei-aufraumtipps-mit-aptitude-fur-debian-und-ubuntu/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 May 2012 21:57:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>apo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben auf der Konsole]]></category>
		<category><![CDATA[Aptitude]]></category>
		<category><![CDATA[Debian]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gambaru.de/blog/?p=7450</guid>
		<description><![CDATA[<p>Ich stelle gerne von Zeit zu Zeit ein paar Tipps und Tricks vor, wie man mit Debians Systemwerkzeugen sein eigenes Betriebssystem sauber und minimal halten kann. Zum Installieren und Entfernen von Software benutze ich am liebsten Aptitude. </p> <p>Nun bin ich mit Sicherheit nicht der Einzige, der Debian und Ubuntu benutzt. Andere Leute wie z.B. Raphaël Hertzog haben in der Vergangenheit schon viele nützliche Beiträge hierzu geschrieben. Da er selbst Debianentwickler ist und einige essentielle Werkzeuge für Debian mitentwickelt, möchte <span style="color:#777"> . . . &#8594; Weiterlesen: <a href="http://www.gambaru.de/blog/2012/05/07/drei-aufraumtipps-mit-aptitude-fur-debian-und-ubuntu/">Drei Aufräumtipps mit Aptitude für Debian und Ubuntu</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich stelle gerne von Zeit zu Zeit ein paar Tipps und Tricks vor, wie man mit Debians Systemwerkzeugen sein eigenes Betriebssystem <a href="http://www.gambaru.de/blog/2011/08/28/debian-derivate-sauber-und-minimal-halten/">sauber und minimal</a> halten kann. Zum Installieren und Entfernen von Software benutze ich am liebsten <a href="http://www.gambaru.de/blog/tag/aptitude/">Aptitude</a>. </p>
<p>Nun bin ich mit Sicherheit nicht der Einzige, der Debian und Ubuntu benutzt. Andere Leute wie z.B. <a href="http://raphaelhertzog.com/">Raphaël Hertzog</a> haben in der Vergangenheit schon viele nützliche Beiträge hierzu geschrieben. Da er selbst Debianentwickler ist und einige essentielle Werkzeuge für Debian mitentwickelt, möchte ich <a href="http://raphaelhertzog.com/mastering-debian/">einige seiner Ideen</a> gerne vorstellen, so wie ich das in der Vergangenheit beim Thema <a href="http://www.gambaru.de/blog/2011/05/07/cut-debians-weg-zu-einem-echten-rolling-release/">CUT</a> getan habe. </p>
<p>Hier sind drei Tipps wie man mit Aptitude und einem Linuxterminal sein System aufräumen kann. Wer gerne grafische Programme bevorzugt, wird all diese Optionen auch mit <a href="http://packages.debian.org/synaptic">Synaptic</a> finden können. Die Aptitude-Methode ist meiner Meinung nach aber universeller (und ressourcenschonender <img src='http://www.gambaru.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  ). Im folgenden gebe ich die entsprechenden Aptitude-Befehle immer in Kurz- und Langschreibweise an. Ihr könnt den Suchbefehl <em>search</em> natürlich jederzeit durch <em>purge</em> ersetzen, um die Dateien endgültig zu entfernen. </p>
<h2>1. Nicht benötigte Konfigurationsdateien endgültig löschen</h2>
<p>Wenn man ein Paket mit <code>aptitude remove</code> oder sogar <code>aptitude purge</code> löscht, kann es vorkommen, dass einzelne Pakete dennoch Konfigurationsdateien zurücklassen. Oft ist das sogar ein erwünschter Zustand, da bei einer Neuinstallation eben die Konfiguration nicht neu erstellt werden muss, sondern direkt aus den zuvor zurückgebliebenen Dateien wiederhergestellt wird. </p>
<h3>Suchen und Löschen</h3>
<p><code><br />
aptitude search ~c<br />
aptitude search ?config-files<br />
</code></p>
<h2>2. Entfernen von obsoleten Paketen</h2>
<p>Debian läuft über Jahre stabil. Um diesen Qualitätszustand zu erreichen, durchläuft jedes Paket <a href="http://www.gambaru.de/blog/2011/12/19/zuruck-zu-den-wurzeln-welches-debian-ist-das-richtige/">verschiedene Zweige</a> innerhalb der Distribution von Experimental, Unstable über Testing bis Stable. </p>
<p>Es kann jedoch vorkommen, dass das Qualitätssicherungsteam das Entfernen eines Pakets beantragt, weil es entweder nicht mehr durch den ursprünglichen Upstream-Entwickler weiterentwickelt wird oder das Paket nicht mehr innerhalb von Debian betreut wird. Genauso gut kann ein Paket aus wichtigen Gründen umbenannt worden sein, weil der Paketbetreuer dem Benutzer zu einem Zeitpunkt mehrere Versionen anbieten wollte oder die alten Pakete in Übergangspakete für eine Veröffentlichung umbenannt wurden, aber in der darauf folgenden nicht mehr gebraucht werden.</p>
<p>Zurück bleiben irgendwann nur noch obsolete Pakete, die keine Sicherheitsaktualisierungen mehr erhalten und im schlimmsten Fall nutzlos auf der Festplatte verkümmern.</p>
<h3>Suchen und Löschen</h3>
<p><code><br />
aptitude search ~o<br />
aptitude search ?obsolete<br />
</code></p>
<p>Nicht immer möchte man alle als obsolet eingestuften Pakete löschen. Wenn man Pakete von Drittanbietern (wie z.B. <a href="http://www.gambaru.de/blog/2012/02/17/brother-drucker-dcp-195c-mit-debian-einrichten/">Brother-Treiber</a>) installiert hat, würden diese mit purge ebenfalls entfernt. Hier ist es deshalb besser mit</p>
<p><code>aptitude why "Paketname"</code></p>
<p>nachzuforschen, warum das Paket installiert wurde. </p>
<h2>3. Pakete aus Drittquellen suchen und entfernen</h2>
<p>Es gibt kaum einen Grund, warum man Drittquellen in Debian freischalten sollte. Hilfreich fand ich bisher aber immer <a href="http://debian-multimedia.org/">debian-multimedia.org</a>, wenn es z.B darum ging einen <a href="http://www.gambaru.de/blog/2011/09/11/webm-videos-mit-mplayer-und-debian-squeeze-abspielen/">WebM-kompatiblen MPlayer für Debian Stable</a> zu installieren. Natürlich nur, wenn es die neuere Version nicht schon in <a href="http://www.gambaru.de/blog/2011/08/28/debian-stable-mit-backports-fit-machen/">Debian-Backports</a> gibt. </p>
<p>Bei Ubuntu hingegen erliegt man öfter der Versuchung mal das ein oder andere PPA freizuschalten und ja, manche sind auch wirklich nützlich. Möchte man herausfinden, welche Pakete auf dem eigenen System aus Drittquellen stammen, lässt sich das mit Aptitude so lösen:</p>
<h3>Suchen und Löschen</h3>
<p><code><br />
aptitude search '~S ~i !~ODebian !~o'<br />
aptitude search '?narrow(?installed, !?origin(Debian))!?obsolete'<br />
</code></p>
<p>Will man hingegen wissen, welche Pakete nicht aus dem Debian-Zweig stammen, den man gerade verwendet (in diesem Fall &#8220;Testing&#8221;), funktioniert dieser Befehl.</p>
<p><code>aptitude search '?narrow(?installed, !?archive(testing)?origin(Debian))'</code></p>
<p>Hierbei werden alle Pakete angezeigt, die nicht der Version entsprechen, die gerade in Testing verfügbar ist oder die aus anderen Zweigen wie Experimental oder Unstable stammen.</p>
<p>Weitere nützliche Optionen von Aptitude zeigt der <a href="http://algebraicthunk.net/~dburrows/projects/aptitude/doc/en/ch02s03s05.html#tableSearchTermQuickGuide">Aptitude Reference Guide</a>. </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Schickes Booten mit Debian und eine Bitte</title>
		<link>http://www.gambaru.de/blog/2012/05/07/schickes-booten-mit-debian-und-eine-bitte/</link>
		<comments>http://www.gambaru.de/blog/2012/05/07/schickes-booten-mit-debian-und-eine-bitte/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 06 May 2012 22:05:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>apo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ideen mit Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Debian]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gambaru.de/blog/?p=7391</guid>
		<description><![CDATA[<p>Vor kurzem war es auch in Debian Testing soweit. Dank einem Update von lsb-base ist das Booten nun endlich schick geworden. Ich kann mich noch dran erinnern, dass ich mich schon vor ungefähr zehn Jahren gefragt habe, warum Debian eine der wenigen Distributionen war, wo es keine farbige Anzeige gab, die signalisierte, ob Dienste erfolgreich gestartet worden waren oder eben nicht. </p> <p>Hatte es vielleicht technische Gründe oder war man der Meinung, es würde den Benutzer verwirren und vom Wesentlichen <span style="color:#777"> . . . &#8594; Weiterlesen: <a href="http://www.gambaru.de/blog/2012/05/07/schickes-booten-mit-debian-und-eine-bitte/">Schickes Booten mit Debian und eine Bitte</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor kurzem war es auch in Debian Testing soweit. Dank einem <a href="http://lists.debian.org/debian-devel/2012/04/msg00110.html">Update von lsb-base</a> ist das Booten nun endlich schick geworden. Ich kann mich noch dran erinnern, dass ich mich schon vor ungefähr zehn Jahren gefragt habe, warum Debian eine der wenigen Distributionen war, wo es keine farbige Anzeige gab, die signalisierte, ob Dienste erfolgreich gestartet worden waren oder eben nicht. </p>
<p>Hatte es vielleicht technische Gründe oder war man der Meinung, es würde den Benutzer verwirren und vom Wesentlichen ablenken? Ich wusste es nicht, schaute aber immer ein wenig neidisch zu RedHat, Mandriva, SuSe und Arch Linux. Zugegeben es war nicht wirklich kritisch und der bisherige Output gefiel mir sogar besser als die grafische Lösung mit <a href="http://packages.debian.org/plymouth">Plymouth</a>. </p>
<p>Ab sofort gibt es jetzt also Statusmeldungen wie</p>
<p>[ ok ]<br />
[info]<br />
[warn]<br />
[FAIL]</p>
<p>in den passenden Signalfarben.</p>
<p>Nur noch ein Wunsch für das Booten bleibt. Bitte, bitte Ubuntu ich möchte nicht nach jedem Kernelupdate einen neuen Eintrag in GRUB vorfinden, weil sich die Versionsnummer wieder um eine Kleinigkeit geändert hat. Schlimmer noch, die alten Kernel nehmen unnötig Platz weg, weswegen ich schon <a href="http://www.gambaru.de/blog/2008/07/05/veraltete-kernelversionen-deinstallieren/">vor vier Jahren</a> den Weg zum Entfernen beschrieben habe&#8230; </p>
<p>Eine alte und eine aktuelle Kernelversion, so wie es sie bei Arch Linux gibt, das wäre was. Selbst bei Debian verändert sich momentan an dem 3.2 Kernel nichts. Nein, sonst habe ich keine Probleme. <img src='http://www.gambaru.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Tipp: Probleme mit Nvidia-Treibern lösen &#8211; Downgrade von Precise auf Oneiric</title>
		<link>http://www.gambaru.de/blog/2012/05/05/tipp-probleme-mit-nvidia-treibern-losen-downgrade-von-precise-auf-oneiric/</link>
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		<pubDate>Sat, 05 May 2012 17:34:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>apo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben auf der Konsole]]></category>
		<category><![CDATA[Debian]]></category>
		<category><![CDATA[Nvidia]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
		<category><![CDATA[ubuntuusers]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gambaru.de/blog/?p=7333</guid>
		<description><![CDATA[<p>Nach meinem Upgrade auf Lubuntu 12.04 stellten sich, wenig überraschend, die gleichen Probleme wie mit Debian Sid ein. Die neuesten Nvidia-Treiber 295.40 verursachen bei mir, Kero und wahrscheinlich noch einer Reihe anderer Leute Verzögerungen beim Verschieben von Anwendungen, die teilweise bis zum Einfrieren des gesamtes Desktops führen können.</p> <p>Das Problem ist bekannt und betrifft unter anderem Geforce 6, 7 oder 8800GTX/GTS Karten. Ich benutze jedoch eine Geforce 9600 GT, die bis zum Update auf Lubuntu 12.04 einwandfrei funktionierte.</p> <p>Seid ihr <span style="color:#777"> . . . &#8594; Weiterlesen: <a href="http://www.gambaru.de/blog/2012/05/05/tipp-probleme-mit-nvidia-treibern-losen-downgrade-von-precise-auf-oneiric/">Tipp: Probleme mit Nvidia-Treibern lösen &#8211; Downgrade von Precise auf Oneiric</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach meinem Upgrade auf Lubuntu 12.04 stellten sich, wenig überraschend, <a href="http://www.gambaru.de/blog/2012/04/25/eine-beobachtung-mit-debian-sid-nvidia-pakete-auf-hold-setzen/">die gleichen Probleme</a> wie mit Debian Sid ein. Die neuesten Nvidia-Treiber 295.40 verursachen bei mir, <a href="http://exdc.net/2012/05/02/ruckeln-beim-fensterverschieben-mit-ubuntu-12-04-und-compiz/">Kero</a> und wahrscheinlich noch einer Reihe anderer Leute Verzögerungen beim Verschieben von Anwendungen, die teilweise bis zum Einfrieren des gesamtes Desktops führen können.</p>
<p>Das Problem <a href="http://www.nvnews.net/vbulletin/showthread.php?t=178460">ist bekannt</a> und betrifft unter anderem Geforce 6, 7 oder 8800GTX/GTS Karten. Ich benutze jedoch eine Geforce 9600 GT, die bis zum Update auf Lubuntu 12.04 einwandfrei funktionierte.</p>
<p>Seid ihr von ähnlichen Problemen betroffen, habt ihr folgende Optionen zur Hand.</p>
<h2>1. Nvidia-Treiber komplett entfernen</h2>
<p><code>sudo aptitude purge nvidia-current</code></p>
<p>Die Treiber lassen sich mit diesem Befehl komplett entfernen. Nach einem Neustart wird der Nouveau-Treiber aktiv, dessen Performance in der Regel für &#8220;normalen&#8221; Desktopbetrieb ohne anspruchsvolle 3D-Spiele oder Compiz ausreichend ist.</p>
<h2>2. Downgrade der Nvidia-Treiber von Precise auf Oneiric</h2>
<p>Für diverse Setups sind weiterhin die Nvidia-Treiber notwendig. In diesem Fall könnt ihr einen Downgrade von Nvidia 295.40 (Precise) auf 280.13 (Oneiric) in Erwägung ziehen.</p>
<blockquote><p>Ein Downgrade <em>kann</em> zu Problemen und anderen Inkompatibilitäten führen. Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt für ein Backup. Wer sich bei den folgenden Schritten unsicher ist, sollte sie <strong>nicht</strong> ausführen!</p></blockquote>
<p>Öffnet die <em>/etc/apt/sources.list</em> mit eurem bevorzugten Editor und schaltet das alte Apt-Repositorium für Oneiric und die &#8220;restricted&#8221;-Sektion frei, indem ihr diese Zeilen hinzufügt.</p>
<blockquote><p>deb http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ oneiric main restricted<br />
deb http://security.ubuntu.com/ubuntu oneiric-security main restricted</p></blockquote>
<h3>Nvidia-Treiber downgraden</h3>
<p><code><br />
sudo aptitude update<br />
sudo aptitude -t oneiric install nvidia-current<br />
</code><br />
Apt warnt vor dem Downgrade, dass das virtuelle Paket <em>xorg-video-abi-10</em> nicht gefunden werden kann. Mit &#8220;n&#8221; lehnt ihr die erste Lösung ab und akzeptiert die zweite. Dies solltet ihr nur tun, wenn ihr auf die zum Entfernen markierten Pakete auch tatsächlich verzichten könnt. Der Vorgang sah bei mir so aus:</p>
<pre class="brush:plain">sudo aptitude -t oneiric install nvidia-current
Die folgenden Pakete haben verletzte Abhängigkeiten:
 nvidia-current : Hängt ab von: xorg-video-abi-10 , welches ein virtuelles Paket ist.
Die folgenden Aktionen werden diese Abhängigkeiten auflösen:

     Beibehalten der folgenden Pakete in ihrer aktuellen Version:
1)     nvidia-current [Nicht installiert]                        

Diese Lösung akzeptieren? [Y/n/q/?] n
Die folgenden Aktionen werden diese Abhängigkeiten auflösen:

      Entfernen der folgenden Pakete:
1)      xserver-xorg-input-all
2)      xserver-xorg-input-synaptics
3)      xserver-xorg-video-all
4)      xserver-xorg-video-sisusb
5)      xserver-xorg-video-tdfx
6)      xserver-xorg-video-trident
7)      xserver-xorg-video-vesa

Downgrade der folgenden Pakete:
9)      xorg [1:7.6+12ubuntu1 (now, precise) -&gt; 1:7.6+7ubuntu7.1 (oneiric)]
10)     xserver-xorg [1:7.6+12ubuntu1 (now, precise) -&gt; 1:7.6+7ubuntu7.1 (oneiri
11)     xserver-xorg-core [2:1.11.4-0ubuntu10.1 (now, precise-updates) -&gt; 2:1.

usw.</pre>
<p>Nach dem Downgrade ist es am sinnvollsten die neuen Nvidia- und Xserver-Pakete auf &#8220;Halt&#8221; zu setzen, damit sie beim nächsten Update nicht erneuert werden.<br />
<code><br />
sudo aptitude hold '~nnvidia'<br />
sudo aptitude hold '~nxserver'<br />
</code><br />
Welche Pakete das genau sind, erfahrt ihr mit</p>
<p><code>aptitude search '~ahold'</code></p>
<p>In meinem Fall hat das Downgrade das Problem vollständig beseitigt und das System läuft stabil. Ihr solltet nun von Zeit zu Zeit überprüfen, ob es eine neuere Nvidia-Version gibt, die das Problem lösen kann.</p>
<p>Die Pakete lassen sich mit<br />
<code><br />
sudo aptitude unhold '~nnvidia'<br />
sudo aptitude unhold '~nxserver'<br />
</code><br />
wieder zum Aktualisieren freigeben.</p>
<p><strong>Update: 06.05.2012</strong></p>
<h2>3. Upgrade auf nvidia-current in Quantal Quetzal</h2>
<p>Als dritte Möglichkeit könnt ihr den Nvidia-Treiber auf die aktuelle Version in Ubuntu &#8220;Quantal Quetzal&#8221; bringen. (z.Z. 295.49). Dazu ersetzt ihr das Wort &#8220;oneiric&#8221; in den vorhergehenden Schritten durch &#8220;quantal&#8221;.</p>
<p>Bei Lubuntu 12.04 und meiner Geforce 9600 GT funktionierten <del datetime="2012-05-06T20:45:08+00:00">alle drei</del> nur die ersten beiden Möglichkeiten. Nachdem ich jetzt noch etwas länger mit 295.49 experimentiert habe, treten ab und an immer wieder Ruckler und Verzögerungen beim Verschieben von Fenstern auf. Für mich ist daher diese Version nicht die richtige Lösung. </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wenn Quake heute veröffentlicht worden wäre</title>
		<link>http://www.gambaru.de/blog/2012/05/05/wenn-quake-heute-veroeffenlicht-worden-waere/</link>
		<comments>http://www.gambaru.de/blog/2012/05/05/wenn-quake-heute-veroeffenlicht-worden-waere/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 05 May 2012 10:17:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>apo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dies&Das]]></category>
		<category><![CDATA[linuxiuvat]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gambaru.de/blog/?p=7320</guid>
		<description><![CDATA[<p>Was wäre wenn&#8230;Quake heute auf den Markt kommen würde. Passend zum letzten Artikel, konnte ich mir diesen Post nicht verkneifen. Mit ein wenig Augenzwinkern geht das folgende Video der Frage nach, was zur Hölle mit der heutigen (Spieler-)Generation los ist.</p> <p>So nun reißt euch mal von Farmville los und schaut wie Oma und Opa das früher gemacht haben. </p> <p></p> ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was wäre wenn&#8230;Quake heute auf den Markt kommen würde. Passend zum letzten Artikel, konnte ich mir diesen Post nicht verkneifen. Mit ein wenig Augenzwinkern geht das folgende Video der Frage nach, was zur Hölle mit der heutigen (Spieler-)Generation los ist.</p>
<p>So nun reißt euch mal von Farmville los und schaut wie Oma und Opa das früher gemacht haben. <img src='http://www.gambaru.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p><iframe width="640" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/W1ZtBCpo0eU?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fünf coole Linuxspiele und ein Gewinner</title>
		<link>http://www.gambaru.de/blog/2012/05/04/funf-coole-linuxspiele-und-ein-gewinner/</link>
		<comments>http://www.gambaru.de/blog/2012/05/04/funf-coole-linuxspiele-und-ein-gewinner/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 May 2012 21:59:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>apo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nativ]]></category>
		<category><![CDATA[Spiele mit Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Debian]]></category>
		<category><![CDATA[linuxiuvat]]></category>
		<category><![CDATA[Redeclipse]]></category>
		<category><![CDATA[Xonotic]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gambaru.de/blog/?p=7273</guid>
		<description><![CDATA[<p>Ich schreibe die ganze Zeit von der Konfiguration des Servers, da das wirklich unzählige interessante Aspekte sind, aber wo sind bitte schön die ganzen Spiele? Wer sich mal selbst an so ein Projekt wagt stellt bald fest, dass es gar nicht so schwer ist einfach mal ein Spiel zu installieren. Doch es fängt schon damit an, dass ein Ego-Shooter wie z.B. OpenArena mehrere Spielmodi anbietet, unzählige Servervariablen und dazu noch Dutzende weitere Server existieren, die genau den selben Fokus haben. <span style="color:#777"> . . . &#8594; Weiterlesen: <a href="http://www.gambaru.de/blog/2012/05/04/funf-coole-linuxspiele-und-ein-gewinner/">Fünf coole Linuxspiele und ein Gewinner</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich schreibe die ganze Zeit von der Konfiguration des Servers, da das wirklich unzählige interessante Aspekte sind, aber wo sind bitte schön die ganzen Spiele? Wer sich mal selbst an so ein Projekt wagt stellt bald fest, dass es gar nicht so schwer ist einfach mal ein Spiel zu installieren. Doch es fängt schon damit an, dass ein Ego-Shooter wie z.B. OpenArena mehrere Spielmodi anbietet, unzählige Servervariablen und dazu noch Dutzende weitere Server existieren, die genau den selben Fokus haben. Wie schafft man es also, dass das ganze nicht zu einem rein akademischen Projekt ohne Praxisbezug verkommt und tatsächlich irgendwann Leute auf dem Server spielen?</p>
<p>Ich brauchte eine Weile bis ich herausgefunden hatte, was die Spieler eigentlich wollen. Zumindest bin ich mit den bisherigen Einstellungen zufrieden. Eine Garantie für dauerhaften Erfolg ist es natürlich nicht. Kurzum man muss auch Zeit in das Spiel selbst investieren und kann sich nicht nur auf die Administration beschränken. </p>
<p>Da mittlerweile mehr als zwei Monate seit dem Start des Projekts vergangen sind, wird es Zeit auch mal <a href="http://linuxiuvat.de/games.htm">die Spiele</a> zu nennen, die es bisher auf meinen vServer geschafft haben. </p>
<p>Das sind <a href="http://openarena.ws/">OpenArena</a>, <a href="http://sauerbraten.org/">Cube2:Sauerbraten</a>, <a href="http://www.teeworlds.com/">Teeworlds</a> und <a href="http://xpilot.sourceforge.net/">XPilot NG</a>. </p>
<p>Doch bevor ich etwas mehr über die bisherigen Favoriten erzähle, wollte ich noch ein paar potentielle Ego-Shooter-Kandidaten vorstellen, die es zwar nicht geschafft haben, weil sie die <a href="http://www.gambaru.de/blog/2012/04/03/kriterien-fur-einen-spieleserver-mit-debian-gnulinux/">Kriterien für meinen Spieleserver</a> nicht erfüllt haben, aber auf jeden Fall spielenswert sind.</p>
<h2><a href="http://red.planetarena.org">AlienArena</a></h2>
<p><a href="http://www.gambaru.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/alienarena.jpg"><img src="http://www.gambaru.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/alienarena-150x112.jpg" alt="" title="alienarena" width="150" height="112" class="alignleft size-thumbnail wp-image-7303" /></a><br />
AlienArena wurde vor acht Jahren zum ersten Mal veröffentlicht und noch immer orientiert es sich am klassischen Science-Fiction-Genre mit dazu passendem Look. Sowohl Spielermodelle und Waffen als auch Texturen und Objekte rufen einen zurück in die Welt der althergebrachten und oft auch etwas trashigen Alienfilme mit Marsianern und ihren übergroßen Köpfen. Die Effekte und Texturen sind detailreicher als bei OpenArena, die Atmosphäre ist dunkel und düster. </p>
<p>AlienArena basiert sowohl auf der Quake II als auch der Quake III Engine, die beide von <a href="http://www.idsoftware.com/">id Software</a> unter der GPL veröffentlicht wurden. </p>
<p>Der Hauptgrund warum es AlienArena nicht geschafft hat: Man darf das Spiel nur ohne Modifikationen weiterverbreiten und unter dem gleichen Namen, was in Debian gleichbedeutend mit &#8220;unfrei&#8221; ist. Außerdem habe ich mit OpenArena schon ein 100 % freies Spiel gefunden, das auf der Quake III Engine basiert.</p>
<p>Verschiedene Spiele haben unterschiedliche Wege eingeschlagen um sicherzustellen, dass ihr &#8220;Markenkern&#8221; unangetastet bleibt und Entwickler bei dem Projekt bleiben und es nicht abspalten. In einem späteren Artikel möchte ich näher auf diese Unterschiede eingehen und herausfinden, welche Wege FOSS-Spiele gehen, warum manche 100% frei sind und andere eben nicht und was das für den jeweiligen Erfolg bedeutet hat. Doch für das hier und jetzt heißt es erst einmal zu sagen: </p>
<p>Cooles Spiel, aber kein Gewinner.</p>
<h2><a href="http://www.alientrap.org/games/nexuiz">Nexuiz</a></h2>
<p><a href="http://www.gambaru.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/nexuiz.jpg"><img src="http://www.gambaru.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/nexuiz-150x112.jpg" alt="" title="nexuiz" width="150" height="112" class="alignleft size-thumbnail wp-image-7299" /></a><br />
Nexuiz war zuerst in jeder Hinsicht der totale Gewinner. Das Spiel basiert auf einer stark modifizierten Form der ursprünglichen Quake-Engine, die allgemein unter dem Namen <a href="http://icculus.org/twilight/darkplaces/">Darkplaces-Engine</a> bekannt ist und als Freie Software vorliegt. Nexuiz hat exzellente grafische Effekte, darunter sehr detailreiche Licht- und Partikeleffekte. Texturen und Waffenmodelle sind äußerst sehenswert. Das Beste von allem ist, sie sind ebenfalls unter freien Lizenzen verfügbar.</p>
<p>Das Gameplay selbst ist hart und schnell, wie man das eben aus alten Tagen kennt. Auch das Drum-Herum ist schön gemacht. So gibt es z.B. ein Einführungsspiel mit Tutor und passender Anleitung, das einem sowohl Waffen als auch Bewegungen erklärt.</p>
<p>Der Haken an dem Spiel liegt an den vor zwei Jahren stattgefundenen Entwicklungen in der Nexuiz-Gemeinschaft. Die beiden wichtigsten Programmierer und Anführer, darunter der Macher der Darkplaces-Engine, verließen das klassische Nexuiz-Projekt. Die Rechte an dem Namen Nexuiz wurden an <a href="http://www.illfonic.com/">IllFonic</a> verkauft, welches dieses Jahr ein Nexuiz-Remake auf Basis der CryEngine3 für Konsolen auf den Markt gebracht hat.</p>
<p>Große Teile der Nexuiz-Gemeinschaft waren von dieser Entwicklung nicht begeistert und haben daraufhin die Arbeit an Xonotic begonnen, dass die bisherige Arbeit an Nexuiz fortführen soll.</p>
<p>Da Nexuiz kaum noch weiterentwickelt wird und die Zukunft Xonotic gehört, habe ich mich schließlich gegen das Spiel entschieden.     </p>
<h2><a href="http://tremulous.net/">Tremulous</a></h2>
<p><a href="http://www.gambaru.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/tremulous.jpg"><img src="http://www.gambaru.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/tremulous-150x112.jpg" alt="" title="tremulous" width="150" height="112" class="alignleft size-thumbnail wp-image-7301" /></a><br />
In Tremulous geht es wieder einmal um das klassische Feindbild Aliens gegen Menschen. Das Spiel basiert auf der Quake3-Engine unterscheidet sich aber deutlich von seinem großen Vorbild, indem es die Ego-Shooter-Komponente um einen strategischen Aspekt erweitert. Jede der beiden Fraktionen hat die Fähigkeit Strukturen zu errichten, die für die Verteidigung der eigenen Basis und sogar den gesamten Spielerfolg unabdingbar sind. Hat das gegnerische Team nämlich all diese Objekte zerstört, endet das Spiel. Faszinierend ist auch, dass die Aliens die Fähigkeit besitzen sich an Wänden und Decken festzuhalten. dort entlang zu klettern und damit tatsächlich das Gefühl entsteht als sei man selbst der Hauptdarsteller in einem der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alien_%E2%80%93_Das_unheimliche_Wesen_aus_einer_fremden_Welt">besten SciFi-Filme</a> aller Zeiten. </p>
<p>Nachdem ich <a href="http://www.gambaru.de/blog/2012/03/27/opfer-und-tater-zugleich-wenn-der-spieleserver-fuer-eine-dos-attacke-missbraucht-wird/">die Probleme mit dem OpenArena-Server</a> und der &#8220;getstatus&#8221;-Attacke per Fehlerbericht an Debian gemeldet hatte, stellte sich heraus, dass <a href="http://bugs.debian.org/cgi-bin/bugreport.cgi?bug=665842">Tremulous ebenfalls gefährdet war</a>. Daraufhin bot ich dem Paketverwalter an den Patch zu testen. Der Server lief äußerst stabil, zog aber kaum Aufmerksamkeit auf sich. In der Regel finden alle Schlachten auf einigen ausgewählten Servern statt. </p>
<p>Das Hauptproblem bei Tremulous sehe ich in der geringen Bereitschaft der Upstream-Entwickler kleinere Updates zu veröffentlichen. So datiert die aktuelle stabile Version immer noch von 2009. Dieses Zögern verhindert zum einen, dass ein <a href="http://bugs.debian.org/cgi-bin/bugreport.cgi?bug=432095">fünf Jahre alter Bug</a> beseitigt werden kann, der Tremulous sogar Einlass in Debians &#8220;Main&#8221;-Repos verschaffen würde und zum anderen werden Sicherheitslücken wie die &#8220;getstatus&#8221;-Attacke nicht zeitgerecht beseitigt. </p>
<p>Wenn es da draußen jemanden gibt, der Tremulous gerne weiterhin in Debian und seinen Derivaten sehen will, solltest du dich nun beeilen. Wahrscheinlich schon nächste Woche wird der momentane Paketverwalter beantragen, dass <a href="http://bugs.debian.org/cgi-bin/bugreport.cgi?bug=660849">Tremulous aus Debian entfernt</a> wird, weshalb auch dieses interessante Spiel es nicht längerfristig auf meinen Server geschafft hat.</p>
<h2><a href="http://www.warsow.net/">Warsow</a></h2>
<p><a href="http://www.gambaru.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/warsow.jpg"><img src="http://www.gambaru.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/warsow-150x112.jpg" alt="" title="warsow" width="150" height="112" class="alignleft size-thumbnail wp-image-7297" /></a><br />
Dann wäre da noch Warsow. Während viele Actionspiele versuchen so realistisch wie möglich zu wirken, hat sich die Gemeinschaft rund um Warsow entschlossen auf comichafte Grafiken zu setzen, die mit Hilfe von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cel_Shading">Cel Shading</a> erzeugt werden. Die Grafikengine basiert auf einer modifizierten Form der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Quake_II">Quake-II</a>-Engine namens QFusion. </p>
<p>Genauso wie in Nexuiz gibt es ein einsteigerfreundliches Tutorial, das grundlegende Spieltechniken und Bewegungen erklärt. Warsow legt insbesondere viel Wert auf &#8220;Movement&#8221;, sprich Sprünge und flüssige Bewegungsabläufe sind ein wesentlicher Schwerpunkt des Spiels. Interessant sind vor allem sogenannte &#8220;Wall Jumps&#8221;, mit denen die Spielfigur sich auch von Wänden abstoßen kann und somit neue Abkürzungen und Spielmöglichkeiten entstehen. Erwähnenswert ist auch die Einteilung von Munition in schwache und starke. </p>
<p>Das Spiel hat mir gut gefallen, hat sich aber auch nicht durchsetzen können, da es zum einen kürzlich aus den Debian-Repos wegen fehlender Betreuung durch den Paketverwalter entfernt wurde und zum anderen genauso wie <a href="http://www.gambaru.de/blog/2012/04/04/urban-terror-warum-frei-nicht-immer-frei-ist/">Urban Terror</a> oder Alien Arena nicht vollständig als Freie Software vorliegt.  </p>
<h2><a href="http://www.xonotic.org">Xonotic</a></h2>
<p>Xonotic ist der direkte Nachfolger des klassischen Nexuiz und wurde auf Grund der oben beschriebenen Differenzen der Gemeinschaft mit den beiden Gründern von Nexuiz ins Leben gerufen. Das Spiel steht vollständig unter der GPL und verwendet weiterhin die Darkplaces-Engine. Es ähnelt in Optik und Gameplay natürlich Nexuiz, setzt jedoch auch eigene Akzente. So werden unter anderem nach und nach Texturen und Spielermodelle verbessert und sogar Fahrzeuge verfügbar sein. </p>
<p>Wirklich bemerkenswert ist aber der Ansatz ein zentrales System zu implementieren, welches jeden Spieler per sicherer Authentifizierung einzigartig erkennbar macht. So können dadurch serverübergreifend Statistiken realisiert werden, aber auch Spieler per ID serverweit bei Verstößen gebannt werden. Die relevante Bibliothek nennt sich <a href="http://forums.xonotic.org/showthread.php?tid=1111">d0_blind_id</a>.</p>
<p>Xonotic befindet sich weiterhin in einer Betaphase, ist aber spielbar. Erst seit letztem Monat gibt es erste Bemühungen Xonotic in Debian verfügbar zu machen und ein <a href="http://lists.debian.org/debian-devel-games/2012/04/msg00020.html">genauer Plan wurde aufgezeigt</a>, welche Schritte nach und nach erledigt werden müssen. Es sieht demnach aus, dass Xonotic Nexuiz bei Debian irgendwann ablösen wird. </p>
<p>Sobald das Spiel in Debian verfügbar ist, werde ich einen Server aufsetzen. Probleme sehe ich derzeit nur wegen des Ressourcenverbrauchs. Hier muss ich schauen, ob der kleine vServer dieses Spiel noch aufnehmen kann, ohne dass andere Spiele darunter leiden.</p>
<p>Schaut euch den coolen Xonotic-Trailer an, wenn ihr einen ersten Spieleindruck bekommen wollt. Mehr <a href="http://www.xonotic.org/media/image-gallery/">Bilder</a> und <a href="http://www.xonotic.org/media/video-gallery/">Videos</a> gibt es auf xonotic.org. (Ja, das ist tatsächlich ein 100% freies Spiel) <img src='http://www.gambaru.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><iframe width="640" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/9Zsp1ahGgWE?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Ego-Shooter sind zwar nicht für jeden das richtige Genre. Linux bietet aber <a href="http://www.gambaru.de/blog/2011/03/19/eine-lanze-fur-id-software-brechen/">Dank id Software</a> und einer Menge Freiwilliger eine Vielzahl an ausgezeichneten Spielen an. Wirklich jedes hier erwähnte Spiel unterscheidet sich sowohl in der Optik als auch im Gameplay und man kann tatsächlich von jeweils eigenständigen und herausragenden Kreationen sprechen. </p>
<p>Dass das noch nicht alles war ist ja klar. (Aber irgendwann ist auch mal Redaktionsschluss). Neben Xonotic favorisiere ich zur Zeit noch <a href="http://www.redeclipse.net/">Redeclipse</a> als weiteren Kandidaten für den Spieleserver. Dranbleiben. <img src='http://www.gambaru.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>ubuntuusers.de: Spendenaufruf für neue Server</title>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 10:26:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>apo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ideen mit Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die Gemeinschaft von ubuntuusers.de, die wohl unter anderem eines der größten Foren und Wikis zum Thema Linux führt, braucht eure Hilfe! </p> <p>Scheinbar müssen die Server im Hintergrund ausgetauscht werden, nachdem sich herausgestellt hat, dass sie veraltet sind und die Administration sich logistisch bisher eher schwierig gestaltet hat. </p> <p>Mit der Spende tragt ihr also zum dauerhaften Fortbestand dieser Wissensquelle bei und sichert somit die Informationen auch für die nächste Generation. </p> <p>Ich denke, das ist ein ziemlich guter Grund. <span style="color:#777"> . . . &#8594; Weiterlesen: <a href="http://www.gambaru.de/blog/2012/05/02/ubuntuusers-de-spendenaufruf-fur-neue-server/">ubuntuusers.de: Spendenaufruf für neue Server</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Gemeinschaft von <a href="http://ubuntuusers.de/">ubuntuusers.de</a>, die wohl unter anderem eines der größten Foren und Wikis zum Thema Linux führt, <a href="http://ikhaya.ubuntuusers.de/2012/04/26/spendenaufruf-fuer-neue-server/">braucht eure Hilfe</a>! </p>
<p>Scheinbar müssen die Server im Hintergrund ausgetauscht werden, nachdem sich herausgestellt hat, dass sie veraltet sind und die Administration sich logistisch bisher eher <a href="http://ikhaya.ubuntuusers.de/2012/01/10/was-ist-mit-eshu-passiert/">schwierig gestaltet hat</a>. </p>
<p>Mit der Spende tragt ihr also zum dauerhaften Fortbestand dieser Wissensquelle bei und sichert somit die Informationen auch für die nächste Generation. <img src='http://www.gambaru.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ich denke, das ist ein ziemlich guter Grund. Hier <a href="http://ikhaya.ubuntuusers.de/2012/04/26/spendenaufruf-fuer-neue-server/">gehts lang</a>. </p>
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