ConnochaetOS: Neue Software mit PKGBUILD selbst kompilieren

Ein Nachteil bei kleineren Linuxdistributionen ist, dass sie oftmals auf nur wenige Entwickler zurückgreifen können. Außerdem sind Webspace, Traffic und Zeit begrenzt und es fehlt einfach an Ressourcen, um jede verfügbare Software in einem Binärformat bereitstellen zu können.

Man kann dieses Problem in der Regel umgehen, indem man Werkzeuge wie Debians Alien oder Slitaz tazpkg benutzt, um Pakete fremder Distributionen in das eigene Format umzuwandeln. Das klappt bei kleineren Paketen oft sehr gut, man darf aber aber auch keine Wunder . . . → Weiterlesen: ConnochaetOS: Neue Software mit PKGBUILD selbst kompilieren

Mehrere Pbuilder und Hooks: rxvt-unicode-256color von Debian Sid nach Squeeze backporten

Mit pbuilder wollte ich noch den Terminalemulator rxvt-unicode-256color von Debian Sid nach Debian Squeeze zurückporten. Dabei sind ein paar Probleme aufgetreten und die Lösungen zum Nachschlagen habe ich hier verewigt.

Wie ich hierhin gekommen bin, habe ich in den Artikeln zum Paketbau mit Debian, Mplayer für den Framebuffer, einen Backportversuch mit Pbuilder und den Beitrag zum maßgeschneiderten dwm Fenstermanager niedergeschrieben. Du kannst dich natürlich auch sofort in die Details stürzen.

Nachdem ich dwm und surf erfolgreich mit pbuilder kompiliert und . . . → Weiterlesen: Mehrere Pbuilder und Hooks: rxvt-unicode-256color von Debian Sid nach Squeeze backporten

Einen maßgeschneiderten dwm Fenstermanager von sid nach squeeze backporten

Obwohl ich denke, dass der Fenstermanager dwm in der Standardkonfiguration schnell zu erlernen und außerdem schlicht und ressourcensparend ist, wollte ich dennoch 2-3 Dinge verändern. Da Veränderungen bei dwm nur durch eine Neukompilierung möglich sind, habe ich die Gelegenheit genutzt und mich wieder etwas mehr mit der Erstellung eigener Debianpakete beschäftigt.

Ich hatte in dem Beitrag “Wie man Debian Pakete aus den Quellen baut” mehrere Methoden vorgestellt, wie man eigene Software speziell für Debian kompilieren kann. Die pbuilder Methode gefiel . . . → Weiterlesen: Einen maßgeschneiderten dwm Fenstermanager von sid nach squeeze backporten

Automatischer Paketbau mit dem Build Service von OpenSUSE

Wer keine Lust hat eine vollständige Entwicklungsumgebung aufzusetzen, aber dennoch gerne eigene Softwarepakete erstellen möchte, kann auf einen Dienst der Linuxdistribution OpenSUSE zurückgreifen. Mit diesem ist es möglich Pakete für verschiedene RPM-basierte Distributionen und auch für Debian oder Ubuntu zu erstellen.

Es genügt, wenn man sich auf https://build.opensuse.org mit Nick und E-Mail registriert. Anschließend hat man Zugriff auf ein eigenes Konto, mit welchem sich eigene Projekte realisieren lassen. Das webgestützte Interface hat mir auf Anhieb gut gefallen. Nachdem man sich . . . → Weiterlesen: Automatischer Paketbau mit dem Build Service von OpenSUSE

Ein Versuch: Debian Pakete mit pbuilder backporten

Wie schwierig konnte es schon sein ein Debian Paket von Sid nach Squeeze zu “backporten“. Ich kramte mal wieder Debians Netzinstallation hervor und installierte mir ein 64 bit Debian. Anschließend machte ich ein Upgrade auf Sid und wollte nun i386 Pakete hiermit für Squeeze bauen.

Das ist tatsächlich ohne weiteres möglich. Ich habe mich für die pbuilder Methode entschieden. Mit pbuilder lässt sich eine komplette Entwicklungsumgebung in eine spezielle chroot Umgebung einschließen und jeder Paketbau läuft unter kontrollierten Bedingungen ab. . . . → Weiterlesen: Ein Versuch: Debian Pakete mit pbuilder backporten

Softwarepakete konvertieren mit alien oder tazpkg

Ein Problem bei kleineren Distributionen ist häufig, dass sie aus Zeit- und Ressourcengründen nicht genauso viele Binärpakete wie größere Distributionen anbieten können. Neue Pakete mit Hilfe der distributionseigenen Werkzeuge zu kompilieren, ist die gängigste Methode um den Softwareumfang zu vergrößern.

Möchte man sich nicht erst in die eher fortgeschrittene Thematik einarbeiten, gibt es zumindest bei Debian und Slitaz eine Alternativmethode. Irgendwann kam jemand auf die Idee, dass es bei manchen Paketen nur notwendig ist die Struktur der integrierten Dateien . . . → Weiterlesen: Softwarepakete konvertieren mit alien oder tazpkg

Auf der Suche nach den Käfern

In den letzten Tagen beschäftigten mich gleich zwei Bugs mit Debian Sid auf dem Inspiron 4000. Ein Nachteil einer topaktuellen Rolling Release Distribution sind von Zeit zu Zeit auftretende Regressionen. Was vor ein paar Stunden noch wunderbar funktionierte, stellt einem nach einem Systemupgrade nur noch vor Rätsel.

Ich war nicht ganz überrascht und hatte auch bewusst unstable auf dem Laptop gewählt, denn um Fehler zu finden gibt es nun einmal diesen Zweig bei Debian.

Was war passiert? Nun . . . → Weiterlesen: Auf der Suche nach den Käfern

Paketerstellung mit Debian: Weitere nützliche Quellen

Es ist mitunter gar nicht so einfach den besten Weg zum Erstellen eines Debianpakets zu finden, da über die Jahre die Werkzeuge zur Paketerstellung immer ausgefeilter und zahlreicher in Debian geworden sind.

Wenn man aber sieht, dass tausende von Freiwilligen ihren Beitrag zu Debian und Ubuntu leisten, kann es nicht anders sein, als dass es Standards und Prozeduren gibt, um die Qualität des gesamten Projekts zu gewährleisten.

Lucas Nussbaum hat z.B. ein Packaging Tutorial erstellt, was eine gute Übersicht . . . → Weiterlesen: Paketerstellung mit Debian: Weitere nützliche Quellen

Finde den besten WebKit Browser oder programmiere ihn einfach in 20 Minuten selbst

Ich glaube Linux bietet bei kaum etwas anderem mehr Auswahl und Vielfalt als bei Webbrowsern. Spätestens seit Google das Chromium Projekt gestartet hat, ist auch dem Letzten die zentrale Bedeutung, das wahre Herzstück, des modernen Desktops ins Bewusstsein gerückt worden. Jeder namhafte Hersteller von Betriebssystemen und Global Superplayer strebt heutzutage die Vorherrschaft im Kampf um den Webbrowser der Zukunft an …oder lässt nach einem Jahrzehnt zumindest alte Schrecklichkeiten endlich sterben. Vom Browserkrieg war gar schon oft die Rede.

Dabei . . . → Weiterlesen: Finde den besten WebKit Browser oder programmiere ihn einfach in 20 Minuten selbst

Mplayer nur für den Framebuffer

Die ganzen gestrigen Ausführungen, wie man mit Debian Binärpakete aus dem Quellcode baut, dienten eigentlich nur einem Zweck. Ich wollte K.Mandlas “Mplayer for the framebuffer only” Tipps einmal ausprobieren.

Wie macht man Mplayer noch schneller und ressourcenschonender? Man entschlackt ihn, indem man beim Kompilieren verschiedene Feature deaktiviert. Zum Übersetzen habe ich die gestern vorgestellte pbuilder Methode genutzt.

Ziel war es, die Unterstützung für Videoausgabe ausschließlich auf das Framebuffer Device fbdev zu beschränken. In debian/rules mussten die CONFIGURE_FLAGS und der Code . . . → Weiterlesen: Mplayer nur für den Framebuffer